Republikaner (USA): Alle News und Infos zur US-Wahl 2020

Republikaner (USA): Alle News und Infos zur US-Wahl 2020

Foto: Shutterstock/danielfela

Republikaner (USA)

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Wofür stehen die Republikaner in den USA?

Über die Jahrhunderte hat sich die republikanische Partei zu der konservativen Partei entwickelt, die sie heute ist. Dabei waren ihre Ziele anfangs im Gegensatz zur demokratischen Partei sehr progressiv: Die republikanische Partei wurde 1854 mit dem Ziel gegründet, die Sklaverei abzuschaffen.

Die republikanische Partei wird auch die Grand Old Party, kurz GOP, genannt. Sie wird inoffiziell durch die Farbe Rot repräsentiert. Das inoffizielle Wappentier der Republican Party ist der Elefant. Das Symbol wurde erstmals von dem Karikaturisten Thomas Nast in den 1870ern dargestellt.

Thomas Nast bildete auch die Demokraten symbolisch durch den Esel ab. Die Wappentiere wurden von keiner der beiden Parteien offiziell angenommen, werden heute aber noch häufig im Wahlkampf oder in den Medien verwendet.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts rückte die Republican Party langsam nach rechts, während die zu Beginn konservative demokratische Partei nach links rückte. Als konservative Partei befürworten die Abgeordneten der Republican Party heute eher traditionelle Werte und möchten diese durch Gesetze stärken.

Sie waren schon immer zurückhaltend, was die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare angeht und befürworten strengere Regelungen für die Abtreibung. Sie sprechen sich auch für die Todesstrafe aus. Wobei die individuellen Meinungen einzelner Abgeordneten auch innerhalb der Partei stark abweichen können.

Republikaner wünschen sich insgesamt mehr Entscheidungsfreiheiten der einzelnen Bundesstaaten. Sie befürworten damit den Föderalismus, während die Demokraten Washington D. C. als Regierungszentrum mehr Entscheidungsmacht zugestehen.

Auch eine möglichst freie Marktwirtschaft ohne Eingriffe durch die Regierung wie beispielsweise durch vorgegebene Mindestlöhne befürworten Republikaner. Die republikanische Politik spricht sich gegen eine Ausweitung sozialer Sicherheiten wie eine staatliche Krankenversicherung und Wohlfahrtsprogramme für einkommensschwache Haushalte aus – zugunsten niedriger Steuern. Ihre Ansicht: Krankenversicherungen sollen in der Verantwortung jeder Person liegen und von privaten Unternehmen ohne Eingriffe des Staates geleitet werden.

Dafür möchten Sie einen starken Staat mit einem starken Militär. In Bezug auf den privaten Waffenbesitz berufen sich die Republikaner gerne auf den zweiten Zusatzartikel, das sogenannte „second Amendment“ der US-Verfassung.

Der zweite Zusatzartikel besagt, dass jeder Bürger das Recht hat, eine Waffe zu tragen. Trotz häufiger Massenerschießungen im Land durch den Missbrauch von halbautomatischen Schusswaffen möchten die Republikaner dieses Recht nicht durch strengere Kontrollen oder ein Verbot bestimmter Waffentypen einschränken.

Anhänger der republikanischen Partei ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten. Doch vor allem von den konservativen Südstaaten sowie von ländlicheren Gebieten und Bürgern in Kleinstädten erhalten die Republikaner großen Rückhalt.

Da die Mehrheit der Bürger in kleineren Bundesstaaten meist für die Republikaner stimmen und diese durch das Wahlmännergremium leicht überrepräsentiert werden, müssen die Demokraten mehr Wählerstimmen für sich gewinnen, um die US-Wahlen zu gewinnen.

Auch die sogenannten Swing States sind für das Ergebnis der Wahl maßgeblich. In Swing States wie Florida, Iowa, Michigan, Minnesota, Ohio, Pennsylvania, Virginia und Wisconsin entscheiden sich die Wähler mal für die Demokraten, mal für die Republikaner. Das Ergebnis fällt oft knapp aus und entscheidet über Sieg oder Niederlage der Präsidentschaftswahlen.

Was ist der Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten?

Liberal versus konservativ – die beiden stärksten Parteien der US-Regierung könnten unterschiedlicher kaum sein. Doch es ist nicht alles schwarz und weiß: Die Werte der Parteien zeigen Tendenzen. Selbst innerhalb der Partei vertreten die Abgeordnete verschiedene Ansichten, die von konservativ bis liberal reichen.

Dennoch: Beide Parteien werben für bestimmte Werte und die Wähler entscheiden, welche Partei den eigenen Werten und Ansichten am nächsten kommen. Es folgt eine Übersicht über die wichtigsten Unterschiede zwischen Demokraten und Republikanern.

Ideologien:

Wirtschaftliche Ausrichtung:

Soziale Ausrichtung:

Militärische Ausrichtung:

Gesundheitspolitik:

Einwanderungspolitik:

Waffenpolitik:

Weitere starke Gegensätze zeigen sich in der Meinung zu Themen wie der Todesstrafe, den Rechten der LBGTQ+ Gemeinschaft und der Abtreibung. Hier vertreten Demokraten häufiger eine progressivere Ansicht, während Republikaner häufiger eine konservativere Meinung vertreten. Doch weder Anhänger noch Politiker beider Parteien stimmen allen Werten ihrer Partei uneingeschränkt zu.

Wie viele US-Präsidenten waren Republikaner?

19 US-Präsidenten dienten bisher den Republikanern. Der erste Präsident der Republikaner war der bekannte und beliebte Abraham Lincoln, der von 1861 bis zu seiner Ermordung 1865 das Amt des Präsidenten innehielt. Er setzte sich für das Ende der Sklaverei ein.

Wer waren die bisherigen US-Präsidenten der Republikaner?

Das sind die republikanischen US-Präsidenten und ihre Amtszeiten:

Seit dem Beginn der US-Regierung führten 19 Präsidenten der republikanischen Partei das Land. 19 weitere Präsidenten gehörten der demokratischen Partei an. Die sechs übrigen Präsidenten zählten zu anderen Parteien wie den Föderalisten oder der Whig Party oder waren parteilos.

Zu den beliebtesten und bekanntesten US-Präsidenten der republikanischen Partei gehört bis heute der erste republikanische US-Präsident Abraham Lincoln, der Kriegsheld Dwight D. Eisenhower, der Skandal-Präsident Richard Nixon und der ehemalige Hollywood-Star Ronald Reagan.

Als unbeliebtester Präsident gilt der Republikaner George W. Bush, wobei der Republikaner und US-Präsident Donald Trump ihm diesen Posten nach dem Ende seiner Amtszeit klauen könnte.

Wie ist die geschichtliche Entwicklung der Republikaner in den USA?

Die republikanische Partei wurde am 28. Februar 1854 von Alvan E. Bovay gegründet. Der Jurist und Politiker gründete die Partei mit dem Ziel, die Sklaverei zu beenden beziehungsweise ihre Verbreitung aufzuhalten. Die Sklaverei wurde damals von der konservativen demokratischen Partei vehement befürwortet.

Von ihrem Gründungsort in der Kleinstadt Ripon in Wisconsin gewann die Partei vor allem durch ehemalige Demokraten der Nordstaaten Unterstützung. Das Land spaltete sich in die vorwiegend im Süden lebenden Befürworter der Sklaverei und die Anhänger des Abolitionismus in den Nordstaaten, die die Sklaverei abschaffen wollten.

Aus dem Streit um die Sklaverei und mit der Wahl des ersten Republikaners und Sklavereigegners Abraham Lincoln begann der Amerikanische Bürgerkrieg oder Sezessionskrieg (1861 bis 1865). Aus dem Krieg ging Washington D. C. als Regierungszentrum gestärkt heraus und die Sklaverei wurde endgültig abgeschafft.

Abraham Lincoln wurde noch während des Bürgerkriegs als US-Präsident wiedergewählt. Am 31. Januar 1865 wurde das Ende der Sklaverei im gesamten Land offiziell beschlossen. Am 15. April 1965 wurde Abraham Lincoln bei einem Attentat erschossen. Vizepräsident Andrew Johnson wurde der direkte Nachfolger.

Die Rechte der afroamerikanischen Bürger in den besiegten Südstaaten, die zuvor im Bürgerkrieg für die Fortsetzung der Sklaverei gekämpft hatten, wurden durch das Militär erzwungen. Zwischen 1868 und 1933 behielten republikanische US-Präsidenten die Oberhand, mit Ausnahme von zwei Amtszeiten des demokratischen Präsidenten Grover Cleveland, der von 1884 bis 1889 und 1893 bis 1897 jeweils für vier Jahre regierte.

Anfang des 20. Jahrhunderts rückte die Partei langsam nach rechts. Die konservative Ära der Republikaner begann unter Warren G. Harding und setzte sich mit Calvin Coolidge und Herbert Hoover über die gesamten 1920er-Jahre bis in die 1930er-Jahre fort. Sie betrieben eine strikt liberale Wirtschaftspolitik, die bis zur Weltwirtschaftskrise ein starkes Wirtschaftswachstum zur Folge hatte.

Während die Demokraten sich Mitte des 20. Jahrhunderts dann verstärkt für das Ende der Rassentrennung und für die Bürgerrechtsbewegung aussprachen und nach links rückten, fühlten sich konservative Wähler vor allem im Süden des Landes von ihrer Partei nicht mehr ausreichend repräsentiert.

Unter Präsident Dwight D. Eisenhower und später unter Präsident Richard Nixon begannen die Republikaner mit ihrer Politik verstärkt konservative, christliche Wähler anzusprechen – vor allem in kleineren Städten und ländlichen Gebieten des Landes. Wähler, die sich durch die ehemals konservativen Demokraten nicht mehr vertreten fühlten, stimmten nun für die Republikaner.

Spätestens in den 1970er-Jahren, nach dem Wahlsieg des demokratischen Präsidenten Jimmy Carter war die Wandlung der Republikaner zu einer konservativen Partei endgültig abgeschlossen. Seither gewinnen die Republikaner die Mehrheit der Stimmen in den konservativen Südstaaten wie Texas, Alabama, Mississippi, Georgia, Louisiana, Arkansas und Tennessee.

Was waren besondere Ereignisse bei den Republikanern?

Die größte Errungenschaft der Republikaner ist wohl die Abschaffung der Sklaverei. Mit dem Amtsbeginn des ersten republikanischen Präsidenten Abraham Lincoln setzten Sie sich unermüdlich für ihr erstes Parteiziel ein. Die progressiven Ansichten der Partei kosteten Abraham Lincoln sogar das Leben.

Denn der 16. Präsident der Vereinigten Staaten wurde am 14. April 1865, wenige Monate nach seiner Wiederwahl, bei einem Attentat erschossen und starb am darauffolgenden Tag. Der Schauspieler John Wilkes Booth, ein Anhänger der Südstaaten, erschoss Abraham Lincoln während der Vorstellung eines Theaterstücks.

Das sind weitere bedeutende Ereignisse der US-amerikanischen Republican Party:

Wer sind die bekanntesten Politiker der Republikaner?

In der Geschichte der Republikaner war Abraham Lincoln wohl der bedeutendste Politiker. Heute ist der 45. Präsident Donald Trump weltweit bekannt – nicht nur im positiven Sinne. Weitere bekannte Präsidenten in der Geschichte der Republikaner waren:

Theodoor Roosevelt war ursprünglich Vizepräsident, übernahm am 4. März 1901 jedoch den Präsidentenposten, nachdem der US-Präsident William McKinley bei einem Attentat getötet wurde. Bei seiner Vereidigung war er 42 Jahre alt und ist damit der jüngste US-Präsident bei Amtsbeginn. 1904 wurde er für eine weitere Amtszeit bestätigt. Auf eine weitere Kandidatur verzichtete er.

Richard Nixon ging vor allem durch die Watergate-Affäre in die Geschichte der USA ein. Zu diesem Skandal gehörte der Missbrauch von Regierungsbehörden, das Ausspionieren der Demokraten, der Versuch die Wahlergebnisse zu Beeinflussen und der illegale Umgang mit Spenden und Steuern.

Bevor Ronald Reagan der 40. US-Präsident wurde, war er ein bekannter Hollywood-Star und später der Gouverneur von Kalifornien. Ähnlich wie Arnold Schwarzenegger: Der gebürtige Österreicher wurde als Schauspieler in den USA bekannt und diente von 2003 bis 2011 als Gouverneur von Kalifornien. Nur für den Posten des Präsidenten darf er nicht kandidieren, da er nicht in den USA geboren wurde.

In den letzten Jahren machten vor allem diese Republikaner auf sich aufmerksam:

Wer ist der Präsidentschaftskandidat der Republikaner für die US-Wahl 2020?

Am 3. November 2020 findet die 59. Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten statt. Der 45. US-Präsident Donald Trump verteidigt sein Amt gemeinsam mit dem Vizepräsidenten Mike Pence. Behaupten müssen sie sich gegen den Demokraten Joe Biden und Kamala Harris.

Wird Joe Biden gewählt, wird er der neue, demokratische Präsident der USA. Vizepräsidentin würde die Politikerin und Juristin Kamala Harris werden. Die US-Wahl wird 2020 durch die weltweite COVID-19-Pandemie stark beeinflusst.

Wie sieht das Wahlprogramm der Republikaner für die US-Wahl 2020 aus?

Das Wahlprogramm des Präsidenten konzentriert sich 2020 auf die Fortsetzung seiner Ziele. Trump möchte Millionen neuer Arbeitsplätze schaffen, die Produktion von Ware in Amerika fördern und die Abhängigkeit von chinesischen Produkten reduzieren, eine günstigere Krankenversicherung einführen und seine „America First“ Auslandspolitik ausbauen.

Diese Punkte umfasst das Wahlprogramm von Trump unter anderem:

Quelle: offizielle Webseite von Donald J. Trump

Wie teuer ist der Wahlkampf der Republikaner?

Der amerikanische Wahlkampf kostet mehrere Milliarden US-Dollar. 2020 sollen die Ausgaben für die US-Wahlen eine Rekordhöhe erreichen. Von Gesamtausgaben von knapp 11 Milliarden US-Dollar ist die Rede. Etwa die Hälfte der Kosten werden für den Wahlkampf der Republikaner verwendet.

Werden Gesamtausgaben von 11 Milliarden US-Dollar erreicht, übersteigt das die Gesamtausgaben für den Wahlkampf 2016 um 4 Milliarden US-Dollar oder über 35 Prozent. Diese Kosten umfassen neben der Präsidentschaftswahl auch die Kosten für den Wahlkampf um die Sitze im Senat und das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten.

Wieso haben die Republikaner bei der US-Wahl 2016 gegen die Demokraten gewonnen?

Das Wahlergebnis am 8. November 2016 schockte die Welt: Republikaner Donald Trump siegte mit 304 zu 227 Wahlmännern über seine demokratische Gegnerin Hillary Clinton, obwohl diese etwa drei Millionen oder zwei Prozent mehr der Wählerstimmen erhielt. Aber warum gewann der skandalöse Trump?

Unterschiedliche Gründe waren für seinen Sieg verantwortlich. Der Grund der Niederlage Clintons war, dass die Mehrheit in den Swing States für Trump stimmten. In den USA werden die Bundesstaaten durch ein Wahlmännergremium repräsentiert.

Stimmt die Mehrheit der Bürger in einem Bundesstaat für die Republikaner, erhalten diese alle Wahlmänner dieses Bundesstaates nach dem Prinzip „The Winner Takes All“ („Der Gewinner bekommt alles“). Mehr Wähler in den Swing States und Wähler vom Land entschieden sich für Trump und somit gewann er mehr Bundesstaaten als Hillary Clinton und damit auch mehr Wahlmänner.

Obwohl Donald Trumps Kampagne von Skandalen durchzogen wurde, konnte Hillary Clinton nicht so viele Minderheiten, Frauen und junge Wähler mobilisieren, wie erhofft. Vor allem junge, weiße Männer wählten den unverblümten und in ihren Augen ehrlichen Trump.

Auch durch die vorangegangene Politik der Demokraten fühlten sich viele Bürger nicht ausreichend vertreten und hofften mit ihrer Stimme für Trump und die Republikaner für eine Verbesserung ihrer Lebenssituation.

Die Mitteilung des FBI vom 28. Oktober 2016, dass die Untersuchungen des privaten E-Mail-Servers von Hillary Clinton neu eröffnet wurden, erhöhte außerdem das Misstrauen in Clinton nur 12 Tage vor der Wahl. Viele unentschlossene Bürger stimmten danach für Trump oder eine unabhängige dritte Partei.

Hier erhalten Sie alle Infos zu den US-Wahlen 2020.