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Peru: Aktuelle News und Reiseinfos zum Land in Südamerika

Peru: Aktuelle News und Reiseinfos zum Land in Südamerika (Foto: Getty Images/iStockphoto/fbxx)

Peru

  • Amtssprache: Spanisch
  • Hauptstadt: Lima
  • Fläche: 1.285.216 Quadratkilometer
  • Einwohnerzahl: 32,5 Millionen

Die Republik Peru an der Pazifikküste Südamerikas ist ein spannendes, facettenreiches Land, in dem das spanisch koloniale Erbe und die Schätze der Inkas sehr präsent sind. So bereiten Sie sich bestens auf das südamerikanische Land vor.

Reisetipps für Peru: Was Urlauber wissen sollten

Denkt man an Peru, hat man wahrscheinlich Machu Picchu, die mysteriöse archäologische Ausgrabungsstätte der Inkas, oder den Titicacasee, den höchstgelegenen schiffbaren See der Erde, vor Augen.Nicht unbedingt die einzige noch bewohnte Inka-Stadt Cusco und das breite, terrassierte Colca Canyon im Süden Perus. Dort leben die größten Raubvögel der Erde, die Kondoren. So oder so ist die südamerikanische Andenrepublik Peru auf jeden Fall eine Reise wert und bleibt für jeden Reisenden unvergesslich. 

Die Top 10 Attraktionen in Peru

Natürlich zählt Machu Picchu zu den wichtigsten Attraktionen auf einer Peru-Reise, aber es gibt im Rahmen einer Südamerika-Rundreise noch viel mehr, was man in Peru besuchen kann und auch sollte. 

  1. Die Inka-Stadt Machu Picchu: Hoch in der Bergwelt der Anden liegt über dem Tal des Rio Urubamba liegt die jahrhundertealte Inkastadt Machu Picchu. Sie thront auf einem schmalen Bergsattel der Anden in über 2000 Metern Höhe. Seit 2007 zählt Machu Picchu zu den sieben modernen Weltwundern. Bis zum heutigen Tag gibt die Steinstadt der Inka mehr Rätsel auf, als die Wissenschaftler Antworten parat haben. 
  2. Bootsfahrt auf dem Titicaca-See: Neben den Ruinen von Machu Picchu in der Region Cusco zählt auch der Titicaca-See zu den Perlen Südamerikas. Das auch als "Andenmeer" bezeichnete Gewässer liegt zur Hälfte in Peru im Westen und im Nachbarland Bolivien im Osten. Auf dem See selbst gibt es verschiedene bewohnte Inseln wie die "Isla del Sol" und die "Isla de la Luna", die mit dem Boot angesteuert werden können.
  3. Besuch der Kolonialstadt Arequipa: Mitte des 16. Jahrhunderts gründeten die Spanier an der Stelle einer Inka-Siedlung die schöne Stadt Arequipa. Inmitten einer malerischen Bergkulisse präsentiert sich Arequipa mit dem historischen Charme alter Kirchen, Klöster und Herrenhäuser aus der Kolonialzeit. Viele Peru-Reisende besuchen Arequipa, um von dort einen Ausflug ins Kolkatal zu unternehmen.
  4. Fahrt zum Colca Canyon (Kolkatal): Arequipa eignet sich sehr gut, um den 100 Kilometer entfernt liegenden Colca Canyon zu besuchen, der beinahe doppelt so tief ist wie der Grand Canyon in den USA. Besucher erwarten dort nicht nur unvergessliche Ausblicke über das spektakuläre Kolkatal, sondern auch majestätisch anmutende Kondore, die durch die Lüfte segeln.
  5. Die ehemalige Hauptstadt der Inka - Cusco: Wer nach Peru reist, kommt an der charmanten Hauptstadt der Inkas nicht vorbei. Die Rede ist von Cusco, das Herz des einstigen Inka-Reichs. Da die Altstadt von Cusco weitestgehend unverändert geblieben ist, haben Besucher auf ihrer Peru Reise die Gelegenheit, in die vergangene Zeit der Inka-Kultur sowie in das kolonial spanische Erbe einzutauchen. Aufgrund der Nähe zu Machu Picchu, eignet sich die ehemalige Inka-Hauptstadt Cusco auch ideal als Ausgangspunkt für einen Besuch der berühmten Inka-Stätte. Entsprechend hält Cusco den Besuchern auch ausreichend Hotels für die Übernachtung bereit.
  6. Die Lehmstadt Chan Chan: Westlich der peruanischen Stadt Trujillo liegt die aus Lehm gebaute Stadt Chan Chan. Die Lehmstadt diente einst als Hauptstadt der Chimú-Kultur und soll einst die größte Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent gewesen sein.
  7. Die Bodenzeichnungen von Nazca: Wirklich erkennen lassen sich die Schönheit und die wahre Dimension der mysteriösen Scharrbilder nur aus der Luft . Deshalb werden den Besuchern auch Nazca-Rundflüge mit einem kleinen Sportflugzeug angeboten.
  8. Zugfahrt nach Machu Picchu von Ollantaytambo: Ungefähr 70 Kilometer von Cusco entfernt befindet sich im Heiligen Tal die archäologische Inka-Stätte Ollantaytambo, zu der auch die Ruinen am Berg Pinculluna oder Tunupa gehören, die in schwindelnder Höhe am Berghang kleben. Spätestens in Ollantaytambo steigen Peru-Urlauber in den Zug nach Machu Picchu.
  9. Wandern im Huascarán Nationalpark: Der Huascarán Nationalpark zählt zu den schönsten Parks des peruanischen Hochlandes und gilt als ein Eldorado für Wanderer, Bergsteiger und Naturfreunde. Seinen Namen hat der Park vom höchsten Berg Perus, dem Huascarán mit einer Höhe von knapp 7000 Metern.
  10. Die Ruinenstadt Kuelap - das Machu Picchu des Nordens: Auf einem Hochplateau im Norden von Peru ist die die monumentale Festung Kuélap, die der indigenen Andenkultur der Chachapoya zugeschrieben wird. Im Inneren der Anlage stoßen Besucher auf die Überreste von rund 400 Rundbauten aus Stein, darunter ein Tempel mit einer unterirdischen Kammer. 

Ob für die eigene Reisevorbereitung oder vor Ort in Peru, hilfreiche Reiseinformationen erleichtern die Reise durch die Andenrepublik maßgeblich. Denn gerade im Peru-Urlaub gibt es einiges zu beachten.

Welche Tipps gibt es für Urlaub in Peru? 

Wer eine Reise nach Peru plant, sucht gewöhnlich noch ein paar Reisetipps, die das Reisen in der Andenrepublik erleichtern.

Die beste Reisezeit 

Peru gehört zu den Ländern auf der Welt, die ganzjährig bereist werden können. Dennoch lässt sich sagen, dass die peruanische Trockenzeit in den Monaten April bis September wohl die beste Reisezeit ist, um das südamerikanische Reiseland zu erkunden. Wer sich beispielsweise an der Küste Perus aufhält, muss im ganzen Jahr nur mit wenigen Regentagen rechnen. Die Temperaturen können bis zu 30 Grad Celsius steigen. Warm und schwül geht es in der Regenwaldregion Perus zu. Hier gibt es eine hohe Regenwahrscheinlichkeit und die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 30 Grad Celsius. In den Anden - je nach Höhenlage - herrschen Durchschnittswerte von 25 Grad Celsius unterhalb von 1000 Metern Höhe und 12 Grad Celsius ab einer Höhe von 3500 Metern. 

Extra-Tipp: Für Südamerika-Urlauber, die einen Abstecher nach Bolivien unternehmen wollen, erweist sich die Reisezeit zwischen April und September ebenfalls als ideal. Die Temperaturen sind ähnlich wie in Peru.

Reisedauer 

Aufgrund der großen Vielfalt an Natur- und Kulturerlebnissen in Peru ist es empfehlenswert, so viel Zeit wie nur möglich für einen Peru-Urlaub einzuplanen. Mindestens zwei Wochen sollten es mindestens sein. So lässt sich die Andenrepublik auf entspannte Art und Weise erkunden, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben. Falls noch ein paar Strandtage an der Pazifikküste hinzukommen sollen, dann wäre drei Wochen Urlaub in Peru wahrscheinlich die beste Entscheidung.

Visum 

Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit benötigen für den Urlaub in Peru kein Visum, sofern sie nicht mehr als 90 Tage im Halbjahr im Land bleiben wollen. Bei der Einreise in die Republik Peru ist jedoch ein gültiger Reisepass erforderlich, in dem die Aufenthaltsgenehmigung mit einem Stempel dokumentiert wird. 

Zahlungsmittel

Um die ganze Vielfalt des Landes in vollsten Zügen überhaupt genießen zu können, benötigen Peru-Urlauber im Laufe der Rundreise eine gefüllte Reisekasse. Und damit man auch auf alle Anforderungen entsprechend reagieren kann, empfehlt sich ein guter Mix aus verschiedenen Zahlungsmitteln. Dazu gehören Bargeld der Landeswährung, der peruanische Sol (PEN) und (am besten zwei) Kreditkarten.

Aktuelle News und weitere Infos zu Peru finden Sie hier.

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