Nordkorea - aktuelle News zum kommunistischen Staat

Nordkorea - aktuelle News zum kommunistischen Staat

Foto: dpa, pla

Nordkorea

Wie wird das Land unter Kim Jong-un regiert?

Seit wann gibt es die Teilung Nordkorea und Südkorea?

Teherans teuflisch verzweigtes Netzwerk
Teherans teuflisch verzweigtes Netzwerk

Partner in Lateinamerika und NordkoreaTeherans teuflisch verzweigtes Netzwerk

Das Mullah-Regime hat über Jahre einen Unterstützerkreis mit Staaten auf der ganzen Welt aufgebaut. Darunter auch Autokraten in Lateinamerika und Nordkorea, auf die Teheran nun zählen kann.

„Die Menschen dort leben durch die Kraft ihrer Träume“
„Die Menschen dort leben durch die Kraft ihrer Träume“

Fotos aus Nordkorea an der Düsseldorfer Kö„Die Menschen dort leben durch die Kraft ihrer Träume“

Fotografin Xiomara Bender ist es bei mehreren Reisen gelungen, den Alltag in Nordkorea fotografisch zu dokumentieren. Ihre außergewöhnlichen Bilder sind jetzt in Düsseldorf zu sehen.

Putin schenkt Nordkoreas Machthaber eine Luxuslimousine
Putin schenkt Nordkoreas Machthaber eine Luxuslimousine

Als Zeichen guter BeziehungenPutin schenkt Nordkoreas Machthaber eine Luxuslimousine

Laut Berichten staatlicher Medien hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un von Russlands Präsident Wladimir Putin ein Auto geschenkt bekommen. Was es mit diesem Präsent auf sich hat.

US-Kampfjet stürzt vor Südkoreas Küste ab
US-Kampfjet stürzt vor Südkoreas Küste ab

US-StreitkräfteUS-Kampfjet stürzt vor Südkoreas Küste ab

Erneut ist ein F16-Kampfjet eines US-Geschwaders im Gelben Meer westlich von Südkorea verunglückt. Der Pilot aktivierte den Schleudersitz.

Nordkorea testet offenbar erneut Marschflugkörper
Nordkorea testet offenbar erneut Marschflugkörper

Dritter Test seit JahresbeginnNordkorea testet offenbar erneut Marschflugkörper

Nordkorea hat nach Informationen aus Seoul erneut Raketen ins Gelbe Meer geschossen. Es war bereits der dritte Test von militärischen Geschossen seit Beginn des Jahres.

Kriegsgefahr in Korea
Kriegsgefahr in Korea

Drohungen von Kim Jong UnKriegsgefahr in Korea

Analyse · Weitgehend unbemerkt vom Westen hat Kim Jong Un die Spannungen in Fernost massiv verschärft. Experten warnen, die Lage sei so bedrohlich wie 1950. Jetzt kommt alles auf die Entschlossenheit der USA an.

12 Jahre Zwangsarbeit für das Schauen von Pop-Videos
12 Jahre Zwangsarbeit für das Schauen von Pop-Videos

Urteil12 Jahre Zwangsarbeit für das Schauen von Pop-Videos

Weil sie Musikvideos aus Südkorea schauten, müssen sich zwei Teenager vor einem nordkoreanischen Gericht verantworten. Die Strafen sind hoch – 2020 wurden sie zudem noch verschärft. Was die beiden Jugendlichen nun erwartet.

Nordkoreas Außenministerin verhandelt in Moskau
Nordkoreas Außenministerin verhandelt in Moskau

Internationale BeziehungenNordkoreas Außenministerin verhandelt in Moskau

Die nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui ist zu Besuch bei ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow. Hauptthema ist unter anderem eine Verbesserung der Beziehungen der beiden Länder.

Kim Jong Un will Bezeichnung Südkoreas als Hauptfeind verankern
Kim Jong Un will Bezeichnung Südkoreas als Hauptfeind verankern

VerfassungsänderungKim Jong Un will Bezeichnung Südkoreas als Hauptfeind verankern

Zwischen Süd- und Nordkorea herrscht schon länger Funkstille. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un will vorerst sämtliche Türen zum Nachbarn schließen - notfalls auch per Verfassungsänderung.

Kim Jong Un droht Südkorea mit Vernichtung
Kim Jong Un droht Südkorea mit Vernichtung

Nordkoreas DiktatorKim Jong Un droht Südkorea mit Vernichtung

Der nordkoreanische Machthaber hat seine Rhetorik gegenüber dem Nachbarland im neuen Jahr verschärft: Kim Jong Un hat Südkorea als Hauptfeind seines Landes bezeichnet und mit dessen Auslöschung im Falle einer Provokation gedroht.

Russland feuert offenbar Raketen aus Nordkorea auf die Ukraine
Russland feuert offenbar Raketen aus Nordkorea auf die Ukraine

Berichte aus den USARussland feuert offenbar Raketen aus Nordkorea auf die Ukraine

Den USA zufolge hat Nordkorea kürzlich Waffen mit einer Reichweite von vielen hundert Kilometern nach Russland geliefert. Nun kündigt Kim Jong Un einen Ausbau der Rüstungsproduktion an.

Kim Jong Un kündigt „Atomangriff“ im Falle nuklearer Provokation an
Kim Jong Un kündigt „Atomangriff“ im Falle nuklearer Provokation an

Nach Treffen von Südkorea und USAKim Jong Un kündigt „Atomangriff“ im Falle nuklearer Provokation an

Kim Jong Un spricht eine ernst zu nehmende Drohung aus – im Falle nuklearer Provokation wolle er nicht vor einem Atomangriff zurückschrecken. Was hinter der Drohung steckt und an wen sie gerichtet ist.

Depardieu-Figur aus Pariser Wachsfigurenmuseum entfernt
Depardieu-Figur aus Pariser Wachsfigurenmuseum entfernt

Nach Sexismus-VorwürfenDepardieu-Figur aus Pariser Wachsfigurenmuseum entfernt

Erst die Ehrenlegion, nun die Statue im Pariser Wachsfigurenkabinett: Der Stern des mit Vergewaltigungs- und Übergriffsvorwürfen konfrontierten französischen Schauspiel-Stars Gérard Depardieu befindet sich im rasanten Sinkflug.

Nordkorea soll erneut Spionagesatelliten gestartet haben
Nordkorea soll erneut Spionagesatelliten gestartet haben

Vorwürfe von NachbarstaatenNordkorea soll erneut Spionagesatelliten gestartet haben

Südkorea und Japan melden entsprechende Sichtungen. Ob der mutmaßliche Spionagesatellit es tatsächlich in die Umlaufbahn geschafft hat, ist nicht sicher – zwei Versuche Pjöngjangs waren bereits gescheitert.

Russisches Parlament zieht Ratifikation von Atomtestverbot zurück
Russisches Parlament zieht Ratifikation von Atomtestverbot zurück

Weltweites Testverbot für AtomwaffenRussisches Parlament zieht Ratifikation von Atomtestverbot zurück

Seit dem Jahr 1996 sind weltweit Atomwaffentests verboten - eigentlich. Denn der entsprechende Vertrag trat nie vollständig in Kraft. Auch die USA haben ihn nicht ratifiziert.

Nordkorea soll Waffen an Moskau für Krieg gegen Ukraine geliefert haben
Nordkorea soll Waffen an Moskau für Krieg gegen Ukraine geliefert haben

Militärische Ausrüstung und MunitionNordkorea soll Waffen an Moskau für Krieg gegen Ukraine geliefert haben

Die USA und Verbündete haben schon länger davor gewarnt, dass Nordkorea Waffen und Militärausrüstung an Russland liefern könnte. Nun ist sich die US-Regierung sicher: Es wurden Waffen verschifft.

Nordkorea plant mehr Atomwaffen zu produzieren
Nordkorea plant mehr Atomwaffen zu produzieren

Nuklearrüstung als GrundrechtNordkorea plant mehr Atomwaffen zu produzieren

Nordkorea hat seinen Status als Nuklearwaffenmacht in der Verfassung verankert. Machthaber Kim Jong Un will das Atomwaffenarsenal massiv ausweiten.

Nordkorea will US-Soldat des Landes verweisen

Unerlaubter GrenzübertrittNordkorea will US-Soldat des Landes verweisen

Die Überquerung der Grenze nach Nordkorea durch einen jungen US-Soldaten sorgte im Juli für Schlagzeilen. Lange war unklar, wie das autoritär regierte Land mit ihm umgehen will. Jetzt trifft Pjöngjang eine Entscheidung, die nicht ganz überraschend kommt.

Berlin zurückhaltend bei Forderung nach Marschflugkörpern
Berlin zurückhaltend bei Forderung nach Marschflugkörpern

Krieg in der UkraineBerlin zurückhaltend bei Forderung nach Marschflugkörpern

Die Bundesregierung will sich bei der Entscheidung über die Lieferung von Marschflugkörpern an Kiew nicht drängen lassen. Berichten zufolge zeichnet sich in den USA eine Entscheidung zur Weitergabe von Kurzstreckenraketen ab. Könnte das in Berlin zum Umdenken führen?

Kim Jong Un glaubt an „großen Sieg“ Russlands gegenüber der Ukraine
Kim Jong Un glaubt an „großen Sieg“ Russlands gegenüber der Ukraine

Putin will Nordkorea besuchenKim Jong Un glaubt an „großen Sieg“ Russlands gegenüber der Ukraine

Während seines Besuchs in Russland hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Gegenbesuch in sein Land eingeladen. Jong Un glaubt, dass Putin den Ukraine-Krieg gewinnen wird.

Kim Jong Un von Sieg Russlands über Ukraine überzeugt
Kim Jong Un von Sieg Russlands über Ukraine überzeugt

Treffen zwischen Nordkorea-Chef und PutinKim Jong Un von Sieg Russlands über Ukraine überzeugt

Update · Die beiden Machthaber sprachen unter anderem über den Westen und die Ukraine. Am Rande des offiziellen Mittagessens ging es auch um die militärische Lage in Europa und auf der koreanischen Halbinsel.

Das gefährliche Bündnis zwischen Kim Jong Un und Putin
Das gefährliche Bündnis zwischen Kim Jong Un und Putin

Treffen in RusslandDas gefährliche Bündnis zwischen Kim Jong Un und Putin

Meinung · Es ist ein Zeichen von Schwäche, dass Kremlchef Putin die Hilfe des international geächteten nordkoreanischen Diktators braucht. Pjöngjang könnte dabei von russischer Technik profitieren. Welche Auswirkungen das auf die internationale Sicherheit haben kann.

Zug von Kim Jong Un hat Russland erreicht
Zug von Kim Jong Un hat Russland erreicht

Treffen mit Putin im Osten geplantZug von Kim Jong Un hat Russland erreicht

Update · Machthaber Kim Jong Un machte sich mit einem Zug auf den Weg nach Russland. Nun ist er dort eingetroffen. Er will sich am Dienstag mit Putin treffen.

Ist es gefährlich in Nordkorea?

Das hängt meist davon ab, wie man sich verhält. Die Bedingung für einen mehr oder weniger ungestörten Aufenthalt in Nordkorea ist, dass man sich dem politischen Machtkonstrukt fügt und die Regeln beachtet, die einem vorgeschrieben werden. Tut man das nicht, dann können sehr harte Strafen auf die betreffenden Touristen zukommen. Das bekannteste Beispiel dafür ist dafür ist der US-Bürger Otto Warmbier, der angeblich ein Propaganda-Banner gestohlen hatte und daraufhin zu 15 Jahren Haft in einem Arbeitslager verurteilt wurde. Da Nordkorea sehr stark auf Zensur achtet, dringen viele Informationen – zum Beispiel darüber, wie es innerhalb des Landes abläuft – nicht an die Öffentlichkeit. Geflohene berichten allerdings immer wieder von den grausamen Zuständen und den teilweise absurden Gesetzen innerhalb des Landes.

Heute steht die Politik unter Diktator Kim Jong-un vor allem wegen der Entwicklung der militärischen Raketentechnik in der Kritik. Pjöngjang hat bereits eine atomare Rakete als einsatzbereit erklärt. Das seit 2005 nordkoreanische Kernwaffenprogramm gibt der internationalen Gemeinschaft Grund zur Sorge. Insbesondere US-Präsident Donald Trump sorgt mit Provokationen für eine Verhärtung im Konflikt zwischen dem Diktator und westlichen Ländern wie den USA. Während Donald Trump Staatschef Kim Jong-un vor allem über den Online-Dienst Twitter droht, spricht der Außenminister von Kim Jong-un davon, die Rakete - auch präventiv - zu zünden, sollten die USA ernsthaft erwägen, anzugreifen.

Kann jeder Mensch in Nordkorea einreisen?

Außer Südkoreanern darf grundsätzlich fast jeder nach Nordkorea reisen. Jedoch kann auch Journalisten der Aufenthalt untersagt werden. Dazu muss man wissen, dass Nordkorea kein klassisches Reiseland im eigentlichen Sinn ist. Es gelten strenge Auflagen für Touristen, deren Nichtbeachtung teils hart bestraft wird. Einige Tourismus-Agenturen bieten daher keine Reisen nach Nordkorea an. Dieser Kurs verstärkte sich nach dem Tod des amerikanischen Studenten Otto Warmbier, der im März 2016 in Nordkorea zu 15 Jahren Haft in einem Arbeitslager verurteilt wurde, nachdem man ihn beschuldigt hatte, ein Propaganda-Banner gestohlen zu haben. Im Juni 2017 wurde er, im Wachkoma liegend, in die USA entlassen, wo er wenige Tage später verstarb. Dieser Fall sorgte unter anderem auch dafür, dass es den Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika nach einem Beschluss des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, verboten wurde, nach Nordkorea einzureisen. Ausgenommen davon sind US-Bürger, die einen gültigen Reisepass für Nordkorea besitzen.

Es gibt jedoch immer noch diverse Agenturen, die Reisen nach Nordkorea anbieten. "Die nordkoreanische Regierung hat den Tourismus in ihrem Land sehr gefördert", sagt Harry Reingruber vom German Travel Network gegenüber der „Rheinischen Post“. Allerdings müssten sich die Einreisenden an die Vorgaben der politischen Machthaber halten. Um nach Nordkorea einreisen zu dürfen, brauchen die Reisenden zunächst ein Visum. Dieses bekommt man in Deutschland in der Regel von der nordkoreanischen Botschaft in Berlin. Alle Touren starten von Chinas Hauptstadt Peking aus. Von dort aus geht es mit einer der wenigen Flugverbindungen in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang. Auch wenn der Tourist Wünsche einbringen darf, entscheidet letztlich die Regierung darüber, was die Besucher zu sehen bekommen. Alleine darf man daher nicht in Nordkorea losziehen.

Während des gesamten Aufenthalts werden die Touristen von zwei Reiseleitern und einem Fahrer begleitet. Die Touren beinhalten etwa 15 Orte, welche die Touristen besuchen dürfen. Diese sind gezielt ausgewählt, sodass die Touristen nichts von der Armut und den strukturellen Problemen des Landes mitbekommen. Den Großteil der Zeit verbringen die Besucher in der Hauptstadt Pjöngjang. Einige Veranstalter bieten abseits dessen auch Touren in die Berge an, wo die Besucher Wintersport betreiben und historische Bauten besuchen können. Der Aufenthalt in Nordkorea gestaltet sich jedoch nicht selten unangenehm, da sowohl der Strom, als auch warmes Wasser regelmäßig ausfallen. Daneben gibt es kein Mobilnetz und nur selten Internet, welches dann auch nur unter strengen Voraussetzungen genutzt werden darf. Die starke Zensur ist auch für Touristen zu spüren.

Zu den Dingen, die Besucher in Nordkorea auf keinen Fall äußern sollten, gehören bereits kritische Fragen an die Reiseleiter. Diese werden als eine Abwertung oder eine Beleidigung des politischen Systems gewertet. Dasselbe gilt für das Mitbringen westlicher Symbole, wozu auch Bibeln oder auch nur eine einfache Zeitung gehören. Wie die nordkoreanische Regierung auf solche Verstöße reagiert, hängt oftmals vom Herkunftsland der Touristen ab. Im schlimmsten Fall werden die Gäste ausgewiesen oder gar als politisches Druckmittel verwendet. Des Weiteren sollte man vor einer Reise nach Nordkorea unbedingt die Impfempfehlungen des Auswärtigen Amts beachten, da Nordkorea über keine Impflicht und ein sehr schlechtes Gesundheitssystem verfügt.