Michael Glos

Die Kultur der Entschuldigung

Der Fall Jens LehmannDie Kultur der Entschuldigung

Analyse · Ex-Nationalspieler Jens Lehmann hat für seine rassistische Entgleisung bei seinem schwarzen Kollegen Dennis Aogo nur halbherzig um Verzeihung gebeten. Ein echtes Schuldeingeständnis sieht anders aus.

Urteil: Regierung muss über Waffenexport entscheiden

BerlinUrteil: Regierung muss über Waffenexport entscheiden

Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat mit einer Klage gegen die Bundesregierung einen Teilsieg errungen. Das Verwaltungsgericht in Frankfurt verpflichtete in seinem Urteil das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa), über einen Antrag des Unternehmens zum Export von Teilen des Sturmgewehrs G 36 nach Saudi-Arabien zu entscheiden.

Gerda Hasselfeldt . . . kehrt der Politik den Rücken

PersönlichGerda Hasselfeldt . . . kehrt der Politik den Rücken

Kanzlerin Angela Merkel verliert 2017 ihren wichtigsten und stabilsten Draht zur CSU. Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt zieht sich aus der Bundespolitik zurück. "Das ist meine letzte Wahlperiode im Deutschen Bundestag. Nach 30 Jahren Parlamentsarbeit und verschiedenen interessanten und einflussreichen Positionen werde ich im Herbst 2017 nicht mehr kandidieren", sagte die 65-Jährige unserer Redaktion.

"Ich werde nicht wieder für den Bundestag kandidieren"

Gerda Hasselfeldt"Ich werde nicht wieder für den Bundestag kandidieren"

Kanzlerin Angela Merkel verliert 2017 ihren wichtigsten und stabilsten Draht zur CSU. Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt zieht sich aus der Bundespolitik zurück.

Tina Teubner: Aus dem Tagebuch meines Mannes

SolingenTina Teubner: Aus dem Tagebuch meines Mannes

"Wenn ich nicht einschreite, dann muß ich befürchten, dass mein Mann nahtlos von der Pubertät in den Altersstarrsinn durchgleitet." Dieser Satz stammt aus dem Erfolgsprogramm "Aus dem Tagebuch meines Mannes", mit dem die Kabarettistin Tina Teubner am 29. Oktober die neue Spielzeit der städtischen Reihe Kleinkunst eröffnen wird. Die Vorstellung, die vom Kleinen Konzertsaal auf die Studiobühne verlegt wurde, beginnt um 20 Uhr. Karten kosten 19,40 Euro.

Merkel ist Kanzlerin, keine "Mutti"

Kolumne FrauensacheMerkel ist Kanzlerin, keine "Mutti"

Die heute gängige Interpretation von Angela Merkel als Mutti der Nation ist ein Irrtum. Im Kanzleramt sitzt keine Queen Mum und auch keine Mutter Beimer. Dort residiert eine Frau, die rational und pragmatisch regiert.

Mit Sigmar Gabriel netzwerken in China

WassenbergMit Sigmar Gabriel netzwerken in China

Bei energetisch richtungsweisenden Bauten in China hat der Rat des Architekturprofessors Ludwig Rongen Gewicht. So begleitete der Wassenberger in dieser Woche eine Delegation um Bundes-Wirtschaftsmister Gabriel nach Peking.

SPD-Chef buhlt um die Wirtschaft

BerlinSPD-Chef buhlt um die Wirtschaft

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will in seinem Ministerium eine Büste des Sozialdemokraten Karl Schiller aufstellen, der als sein Vorgänger in diesem Amt von 1966 bis 1972 erfolgreich war. Die Büste soll direkt neben der des Vaters der sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard (CDU), stehen. Die hatte seinerzeit Michael Glos (CSU) seinerzeit angeschafft. Der Grund: Gabriel und die ganze SPD finden es zutiefst ungerecht, dass die Partei derzeit so schlecht bei der Wirtschaftskompetenz abschneidet. Gabriel will das ändern, auch mit der Gründung eines SPD-Wirtschaftsforums am Montagabend.

Michael Glos . . . trauert der Macht hinterher

PersönlichMichael Glos . . . trauert der Macht hinterher

Gefragt nach seinem Lieblings-Zitat aus der Bibel, nannte Michael Glos (CSU) einst Matthäus 7,1: "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet." Niemand solle meinen, dass er die Wahrheit gepachtet habe, erklärte der frühere Wirtschaftsminister. Entsprechend rustikal setzte er sich zur Wehr, wenn er in der Politik auf Männer traf, die in der öffentlichen Wahrnehmung genau dazu neigen. Den Grünen-Politiker Jürgen Trittin bezeichnete Glos, der morgen seinen 70. Geburtstag feiert, als "Öko-Stalinist" und "größten Kotzbrocken, den die Grünen haben". Und als Horst Seehofer den Parteivorsitz der CSU übernahm, trat Glos 2009 lieber vorzeitig von seinem Amt als Bundeswirtschaftsminister zurück. "Ich wollte nicht unter jedem dienen", sagt er heute rückblickend über die Zeit im Amt, mit dem er nie glücklich geworden ist. Und um im Bibel-Bild zu bleiben: Richten lassen wollte er sich von Seehofer, mit dem ihn eine herzlich ausgelebte Gegnerschaft verband, auch nicht: "Als Seehofer mein Parteivorsitzender geworden ist, wusste ich, dass meine Tage gezählt sind."

Diese Politiker sagen dem Bundestag Tschüss

Welche prominenten Gesichter nicht mehr kandidierenDiese Politiker sagen dem Bundestag Tschüss

Mit einem großen Empfang ist am Montagabend CSU-Politiker Michael Glos aus dem Bundestag verabschiedet worden. Doch er ist nicht der einzige prominente Politiker, der nach der Wahl nicht mehr im Parlament vertreten sein wird.

Universität stuft Bayer als Wachstumstreiber ein

LeverkusenUniversität stuft Bayer als Wachstumstreiber ein

Wissenschaftler untersuchten den "ökonomischen Fußabdruck" von Bayers Sparte Health Care. Die hat 35 Arznei-Projekte in der Pipeline.

Glos: Trittin ist "größter Kotzbrocken" der Grünen

LeipzigGlos: Trittin ist "größter Kotzbrocken" der Grünen

Der mit Ablauf der Wahlperiode aus dem Bundestag ausscheidende CSU-Abgeordnete Michael Glos (68) hält den Spitzenkandidaten der Grünen, Jürgen Trittin, für den "größten Kotzbrocken, den die Grünen haben". Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister galt bislang als Intimfeind des Grünen Joschka Fischer, aber jetzt sagte Glos der "Leipziger Volkszeitung": "Menschlich ist mir der Fischer lieber als dieser Jürgen Trittin." Dieser sei bekanntlich ein "Öko-Stalinist" und habe kein Benehmen.

CSU-Mann Glos nennt Trittin einen "Kotzbrocken"

Deftige Worte zum Abschied aus dem BundestagCSU-Mann Glos nennt Trittin einen "Kotzbrocken"

Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Bundestag rechnet der ehemalige CSU-Spitzenpolitiker Michael Glos mit dem politischen Gegner ab.

Die Top-Verdiener des Bundestages

Schwerpunkt NebenverdienstDie Top-Verdiener des Bundestages

Eine Kommission des Ältestenrates untersucht mögliche Abhängigkeiten von Parlamentariern. Neben der Höhe der Nebeneinkünfte geht es nun auch darum, wem sich Politiker ansonsten verpflichtet fühlen könnten.

Steinbrück Spitzenreiter bei Nebenjobs

Bis zu einer Millionen Euro verdientSteinbrück Spitzenreiter bei Nebenjobs

Der Ex-Finanzminister und mögliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kann finanziell nicht klagen. Aber auch andere Bundestagsabgeordnete sind mit Nebentätigkeiten gut im Geschäft.

Nabu stellt Aida und Tui an den Pranger

"Dinosaurier des Jahres 2011"Nabu stellt Aida und Tui an den Pranger

Dreckige Rußschleudern statt "Weiße Flotten": Für den Naturschutzbund Deutschland (Nabu) gehört die Kreuzfahrtbranche zu den größten Umweltsündern. Die beiden Kreuzfahrtunternehmen Aida und Tui Cruises wurden deshalb zum "Dinosaurier des Jahres 2011" gekürt.

Neuer Plagiatsvorwurf

Neuer Plagiatsvorwurf

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bleibt in der Kritik: Nach neuen Recherchen der Internet-Plattform GuttenPlag hat er nicht nur in seiner Doktorarbeit, sondern auch bei einem Aufsatz 2004 unsauber gearbeitet. Abgekupfert habe er bei Parteifreund Michael Glos. Der CSU-Politiker räumte ein, fremde Quellen genutzt zu haben. Jedoch handle es sich um ein "politisches Papier", nicht um eine wissenschaftliche Arbeit. FOTO: DAPD

Seehofer und Aigner schießen gegen Guttenberg

Ex-Verteidigungsminister vor ComebackSeehofer und Aigner schießen gegen Guttenberg

Dem ehemaligen Star der deutschen Politszene, Karl Theodor zu Guttenberg schlägt vor seinem absehbaren Comeback nicht nur Sympathie entgegen: Auch CSU-Chef Horst Seehofer hat KT wegen der Inszenierung seiner Rückkehr in die Politik kritisiert.

Gerold Reichle soll Chef der Netzagentur werden

Gerold Reichle soll Chef der Netzagentur werden

Berlin (mar). Der 53-jährige Ministerialdirektor Gerold Reichle aus dem Bundesverkehrsministerium soll neuer Chef der Bundesnetzagentur werden. Der Beirat der Behörde wolle Reichle heute zum Nachfolger von Matthias Kurth bestimmen, erfuhr unsere Zeitung aus Koalitionskreisen. Reichle war bis 2008 Abteilungsleiter für Technologiepolitik unter Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Seit 2009 ist er Abteilungsleiter für Luft- und Raumfahrt im CSU-geführten Verkehrsministerium. SPD-Mitglied Kurth ist noch bis Ende Februar im Amt.

Früherer Minister wirbt um "Vergebung" für Guttenberg

Früherer Minister wirbt um "Vergebung" für Guttenberg

München (dapd). Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat sich für eine Rückkehr Karl-Theodor zu Guttenbergs (beide CSU) in die Politik ausgesprochen. Guttenberg habe "große Fehler gemacht und eingestanden", sagte Glos dem "Focus". In einer "Partei, die das C im Namen trägt", müsse "Vergebung" möglich sein, betonte er. Guttenberg war Anfang März als Verteidigungsminister zurückgetreten, als bekannt wurde, dass seine Doktorarbeit in großen Teilen abgeschrieben war.

Auch Friedrich hat ein XXL-Projekt vor der Brust

CSU-Landesgruppenchef wird InnenministerAuch Friedrich hat ein XXL-Projekt vor der Brust

Das Amt des CSU-Landesgruppenchefs ist nach seinen Angaben so schön, dass Hans-Peter Friedrich es eigentlich gar nicht verlassen wollte. Aber nun hat der Umbau des Bundeskabinetts den 53-Jährigen kurz vor seinem Geburtstag in das Amt des Bundesinnenministers gehievt. Dort wird er Nachfolger von Thomas de Maiziere. Und der Bayer hat ein großes Projekt vor der Brust: die Polizeireform.

Ex-Kanzler Schröder lobt sich selbst

Aufschwung reklamiertEx-Kanzler Schröder lobt sich selbst

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sieht im wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands vor allem sein Verdienst. In einem aktuellen Interview gesteht er gleichzeitig allerdings auch Fehler ein.

CSU rebelliert gegen Seehofer

Querschüsse aus MünchenCSU rebelliert gegen Seehofer

Die Atmosphäre zwischen der CSU-Landesgruppe im Bundestag und der bayerischen Landesregierung ist mies. Die Querschüsse aus dem Süden nerven die Berliner. Nun droht ein Aufstand gegen Horst Seehofer.

Guttenberg kämpft um sein Amt

Rücktrittsforderungen zurückgewiesenGuttenberg kämpft um sein Amt

Ein politischer Senkrechtstarter ist auf dem Boden der Tatsachen angekommen: Verteidigungsminister zu Guttenberg steht wegen der Kundus-Affäre im Kreuzfeuer der Kritik. Die Opposition will seinen Rücktritt - doch Guttenberg weist diese Forderungen nun zurück.