Julian Reus

Lückenkemper verpasst Finale über 100 m
Lückenkemper verpasst Finale über 100 m

Leichtathletik-WM in LondonLückenkemper verpasst Finale über 100 m

Die deutsche Meisterin Gina Lückenkemper hat bei der Leichtathletik-WM in London das Finale über 100 m verpasst. Die 20-Jährige wurde in 11,16 Sekunden Sechste ihres Halbfinales, das reichte nicht für den Endlauf.

Zweitbeste Zeit reicht Bolt zum Einzug ins Finale
Zweitbeste Zeit reicht Bolt zum Einzug ins Finale

Leichtathletik-WMZweitbeste Zeit reicht Bolt zum Einzug ins Finale

sain Bolt kämpft bei seinen letzten Leichtathletik-Weltmeisterschaften um seine zwölfte Goldmedaille. Im Halbfinale über 100 Meter rannte der 30-Jährige aus Jamaika im Londoner Olympiastadion in 9,98 Sekunden die zweitbeste Zeit.

Lückenkemper sorgt für Paukenschlag — Storl souverän
Lückenkemper sorgt für Paukenschlag — Storl souverän

Leichtathletik-WM in LondonLückenkemper sorgt für Paukenschlag — Storl souverän

David Storl (Leipzig) hat bei der Leichtathletik-WM in London mühelos die Qualifikation überstanden. Der 27-Jährige stieß im ersten Versuch 21,41 m und blieb damit deutlich über der für das Finale am Sonntag geforderten Marke von 20,75.

Bolt joggt nach holprigem Start ins Halbfinale
Bolt joggt nach holprigem Start ins Halbfinale

Leichtathletik-WM in LondonBolt joggt nach holprigem Start ins Halbfinale

Usain Bolt zwinkerte, boxte kurz das Maskottchen und winkte mit einem breiten Grinsen ins Publikum — der Superstar ist bestens aufgelegt in seine große Abschiedsshow gestartet.

Sprinter Menga fällt verletzt aus
Sprinter Menga fällt verletzt aus

Leichtathletik-WMSprinter Menga fällt verletzt aus

Der deutsche Sprinter Aleixo-Platini Menga (Leverkusen) hat seine Teilnahme an den am Freitag beginnenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London abgesagt.

Reus entscheidet sich für 100-m-Start

Leichtathletik-WMReus entscheidet sich für 100-m-Start

Der deutsche Topsprinter Julian Reus (Wattenscheid) startet bei bei der am Freitag beginnenden Leichtathletik-WM in London über 100 m. Reus, mit 10,01 Sekunden deutscher Rekordhalter über diese Distanz, hätte auch über 200 m antreten können, musste sich aber laut Nominierungs-Richtlinien des DLV für eine Strecke entscheiden. Die Vorläufe über 100 m stehen bereits am Freitagabend an. "Die Entscheidung ist mir sehr, sehr schwer gefallen", sagte der 29-Jährige bei Radio Bochum: "Begründen kann ich die Entscheidung für die 100 Meter nicht, das ist eine gefühlte Entscheidung, die ich treffen musste. Jetzt ist für mich das Halbfinale das Ziel." Der deutsche Meister Reus, der bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, jeweils im Vorlauf über 100 und 200 m ausgeschieden war, tritt in London zudem mit der deutschen Staffel an.

Christoph Harting ist bei der Leichtathletik-WM nicht dabei
Christoph Harting ist bei der Leichtathletik-WM nicht dabei

DLV nominiert 71 AthletenChristoph Harting ist bei der Leichtathletik-WM nicht dabei

Die WM findet ohne den Olympiasieger statt: Diskus-Star Christoph Harting (Berlin) steht nicht im Aufgebot für die Titelkämpfe in London (4. bis 13. August). Insgesamt nominierte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) am Mittwoch 71 Athleten (32 Männer/39 Frauen) für den Showdown an der Themse.

Harting und Klosterhalfen zeigen Gala-Vorstellungen
Harting und Klosterhalfen zeigen Gala-Vorstellungen

Deutsche MeisterschaftenHarting und Klosterhalfen zeigen Gala-Vorstellungen

Gala-Vorstellungen von Robert Harting und Jahrhundert-Talent Konstanze Klosterhalfen, Pleiten für Thomas Röhler und Raphael Holzdeppe — und Christoph Harting erlebte sogar ein Debakel: Bei den deutschen Meisterschaften in Erfurt haben sich die Leichtathletik-Asse nur teilweise in WM-Form gezeigt.

Christoph Harting muss um WM-Teilnahme zittern
Christoph Harting muss um WM-Teilnahme zittern

Leichtathletik-DMChristoph Harting muss um WM-Teilnahme zittern

Der Diskus-Olympiasieger droht tatsächlich die WM zu verpassen: Christoph Harting hat auch bei den deutschen Meisterschaften die Norm für die Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August) klar verpasst.

Deutsche Mannschaft bei der Team-EM auf Titelkurs
Deutsche Mannschaft bei der Team-EM auf Titelkurs

LeichtathletikDeutsche Mannschaft bei der Team-EM auf Titelkurs

Trotz einer überraschenden Niederlage von Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler steuern die deutschen Leichathleten bei der Team-EM in Lille ihrem dritten Titel nach 2009 und 2014 entgegen.

Reus läuft unter zehn Sekunden — aber mit zu viel Rückenwind

LeichtathletikReus läuft unter zehn Sekunden — aber mit zu viel Rückenwind

Mit unzulässiger Windunterstützung ist der deutsche Rekordler Julian Reus im Finale des Diamond-League-Meetings in Stockholm über 100 Meter in 9,99 Sekunden Fünfter geworden. Bei dem Lauf am Sonntag wurden unzulässige 4,8 Meter pro Sekunde gemessen. Der Kanadier André de Grasse kam sogar in 9,69 Sekunden vor Ben Youssef Meite (Elfenbeinküste/9,84) ins Ziel. Reus war zuvor im B-Lauf unter regulären Bedingungen in 10,21 Sekunden auf Platz zwei gelaufen.

Robert Harting bleibt im Bruderduell erneut Sieger
Robert Harting bleibt im Bruderduell erneut Sieger

Diamond-League-Meering in StockholmRobert Harting bleibt im Bruderduell erneut Sieger

Robert Harting kommt langsam in Form, bei Christoph Harting passt hingegen rund anderthalb Monate vor der WM weiter nicht viel zusammen.

Reus wird in 10,21 Sekunden Zweiter in Stockholm

LeichtathletikReus wird in 10,21 Sekunden Zweiter in Stockholm

Der deutsche Rekordler Julian Reus ist beim Diamond-League-Meeting in Stockholm Zweiter über 100 Meter geworden. In 10,21 Sekunden war am Sonntag im B-Lauf nur der Jamaikaner Ryan Shields (10,19) schneller als der Wattenscheider Sprinter, der am Freitag in Dessau mit 10,23 Sekunden in die Saison gestartet war.

Harting, Reus und Holzdeppe verpassen WM-Norm
Harting, Reus und Holzdeppe verpassen WM-Norm

LeichtathletikHarting, Reus und Holzdeppe verpassen WM-Norm

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting hat beim Leichtathletik-Meeting in Dessau erneut die Norm für die Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August) verpasst.

Reus verpasst bei Saisoneinstand WM-Norm

LeichtathletikReus verpasst bei Saisoneinstand WM-Norm

Top-Sprinter Julian Reus hat bei seinem Saisoneinstand die WM-Norm verpasst. Der 29-Jährige aus Wattenscheid lief in Regensburg über 200 m 20,63 Sekunden und blieb damit deutlich über der Norm (20,40) für die Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August). Der deutsche Rekordhalter über 100 m (10,01) belegte damit Platz zwei hinter dem Leverkusener Aleixo Platini Menga, der mit 20,34 Sekunden die WM-Norm erfüllte. Reus stieg erst verspätet in die Saison ein, weil er im Winter wegen eines Feldwebel-Lehrgangs bei der Bundeswehr viele Trainingseinheiten verpasst hatte. Danach folgte ein intensives Trainingslager im amerikanischen Clermont. "Bei den großen Umfängen, die ich trainiert habe, hätte ein Wettkampf nichts gebracht", sagte Reus, aber "ich habe mich in der ganzen Zeit nicht verletzt, ich bin auch so gesund geblieben, ich habe gut gearbeitet. Der Sommer wird es also zeigen - aber ich bin mir sicher, dass es auch in diesem Jahr schnell werden wird."

Athleten des TSV jagen WM- und EM-Normen

LokalsportAthleten des TSV jagen WM- und EM-Normen

Die Leistungsträger des TSV Bayer 04 sind am Wochenende an acht Orten aktiv. Verstärkt geht es nun um Normen für die Weltmeisterschaften in London oder die Junioren-Europameisterschaften in Bydgoszcz (Polen) und Grosseto (Italien). Nicht weniger bedeutsam sind die Nordrhein-Titelkämpfe der Jugend in Wesel.

Aleixo-Platini Menga löst mit Staffel das WM-Ticket

LokalsportAleixo-Platini Menga löst mit Staffel das WM-Ticket

Für Aleixo-Platini Menga war das vergangene Wochenende in der Karibik ein überaus erfolgreiches. Bei den "World Relays" in Nassau auf den Bahamas kam der Sprinter vom TSV Bayer 04 gleich mehrfach zum Einsatz: Mit der 4x100-Meter-Staffel sowie über die doppelte Distanz.

Aleixo-Platini Menga löst mit Staffel das WM-Ticket

LokalsportAleixo-Platini Menga löst mit Staffel das WM-Ticket

Für Aleixo-Platini Menga war das vergangene Wochenende in der Karibik ein überaus erfolgreiches. Bei den "World Relays" in Nassau auf den Bahamas kam der Sprinter vom TSV Bayer 04 gleich mehrfach zum Einsatz: Mit der 4x100-Meter-Staffel sowie über die doppelte Distanz.

Deutsche 4x200-Meter-Staffel der Frauen wird Zweite

World RelaysDeutsche 4x200-Meter-Staffel der Frauen wird Zweite

Die deutsche 4x200-Meter-Staffel der Frauen ist am Samstag (Ortszeit) bei den World Relays in Nassau/Bahamas in auf den zweiten Platz gesprintet. Mit einer Zeit von 1:30,68 Minuten kamen Lara Matheis, Tatjana Pinto (LC Paderborn), Rebekka Haase und Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) ins Ziel. Das Quartett war schneller als die USA, die 1:30,87 Minuten benötigte. Dabei konnte Gina Lückenkemper als Schlussläuferin noch der US-Amerikanerin Shalonda Solomon enteilen. Nicht zu schlagen war Jamaikas Quartett um Olympiasiegerin Elaine Thompson, das 1:29,04 Minuten schnell war. "Das ist eine tolle Leistung mit einer Klasse-Zeit" sagte Bundestrainer Ronald Stein. Mit Platz zwei hat sich die deutsche Staffel für die WM in London qualifiziert. Dies schienen die Sprint-Kollegen zunächst nicht geschafft zu haben. Als Vierte ihres 4x100-Meter-Vorlaufs mussten Julian Reus, Robin Erewa, Alexander Konsekow (alle TV Wattenscheid 01) und Sven Knipphals (VfL Wolfsburg) mit dem B-Finale vorlieb nehmen. Dass das Quartett in 39,11 Sekunden die achtschnellste Zeit der Vorläufe erzielt hatte, half nichts mehr. Doch dann rannten Reus und Co. in 39,15 Sekunden auf Platz zwei des B-Finals. Da im A-Finale drei Staffeln patzten, können die deutschen Sprinter mit London planen. Disqualifiziert wurde die 4x400 Meter-Staffel der Frauen nach dem Vorlauf, weil sie im Vergleich zur Meldung in einer abweichende Start-Reihenfolge antraten. Bei den Männern reichte es in 3:07,80 Minuten nur zu Platz fünf im Vorlaufs, gleichbedeutend mit Rang 13 unter 18 angetretenen Staffeln.

Schwanitz holt Hallentitel und legt Babypause ein
Schwanitz holt Hallentitel und legt Babypause ein

Kugelstoß-WeltmeisterinSchwanitz holt Hallentitel und legt Babypause ein

Am ersten Tag der Hallen-DM in Leipzig gewannen die Kugelstoß-Asse David Storl und Christina Schwanitz souverän die Titel. Zudem sorgte eine kleines Geheimnis von Schwanitz für Aufmerksamkeit.

40 und kein bisschen langsam
40 und kein bisschen langsam

Alexander Kosenkow40 und kein bisschen langsam

Alexander Kosenkow ist in diesem Jahrtausend die Konstante unter den deutschen Sprintern. Im März wird er 40. Im August will er bei der WM in London dabei sein.

Haase läuft Weltjahresbestleistung über 60 Meter

LeichtathletikHaase läuft Weltjahresbestleistung über 60 Meter

Sprinterin Rebekka Haase von der LV Erzgebirge hat beim Leichtathletik-Meeting Erfurt Indoor mit einer Weltjahresbestleistung geglänzt. Die U23-Europameisterin gewann am Freitagabend die 60 Meter in 7,14 Sekunden. Auch Europameisterin Cindy Roleder vom SV Halle zeigte bei dem Hallen-Meeting vor 1100 Zuschauern eine starke Leistung und siegte über die 60 Meter Hürden in 7,97 Sekunden. "Das ist ein traumhafter Start in die Saison", sagte Roleder. Den Weitsprung gewann Siebenkämpferin Claudia Rath (Eintracht Frankfurt) mit 6,60 Meter vor der deutschen Hallenmeisterin Alexandra Wester (ASV Köln/6,42), die ihren ersten Wettkampf der Saison bestritt. Sven Knipphals vom VfL Wolfsburg war über die 60 Meter in 6,72 Sekunden nicht zu schlagen. Der deutsche 100-Meter-Rekordhalter Julian Reus vom TV Wattenscheid verzichtet wegen Trainingsrückstands in diesem Jahr auf einen Hallen-Start über die 60 Meter. "Ich konzentriere mich auf die Freiluftsaison mit der WM in London als Höhepunkt", sagte Reus. Beim Meeting in Erfurt gewann der 28-Jährige die selten gelaufenen und nicht-olympischen 300 Meter in 33,49 Sekunden.

Bob-Anschieberin wird Sportlerin des Jahres in NRW

DortmundBob-Anschieberin wird Sportlerin des Jahres in NRW

Vor 1100 Gästen hat das Land Nordrhein-Westfalen in der Dortmunder Westfalenhalle seine Sportler des Jahres gefeiert. Bei den Männern setzte sich Kanu-Olympiasieger Max Rendschmidt unter anderem gegen Sprinter Julian Reus und den Bronzemedaillen-Gewinner im Diskuswerfen, Daniel Jasinski, durch.

Deutschland siegt bei "Berlin fliegt"

LeichtathletikDeutschland siegt bei "Berlin fliegt"

Die deutschen Leichtathleten um die Weitsprung-Olympiavierte Malaika Mihambo haben die sechs Auflage des Meetings "Berlin fliegt" gewonnen. Mihambo, Sprinter Julian Reus und Stabhochspringer Tobias Scherbarth setzten sich am Sonntag vor dem Brandenburger Tor vor Großbritannien und Frankreich durch. Mihambo (LG Kurpfalz) erzielte im Weitsprung mit 6,35 m die Tagesbestweite, im Stabhochsprung lag Scherbarth (Leverkusen) mit 5,37 m vorne. Bei den Sprintern, bei denen es in drei Runden nach Höchstgeschwindigkeit ging, kam Reus zwar auf den Bestwert von 41,6 km/h, belegte allerdings nur Platz drei.

Bolt holt sich sein historisches Triple-Triple
Bolt holt sich sein historisches Triple-Triple

Sieg mit der StaffelBolt holt sich sein historisches Triple-Triple

Es ist vollbracht. Usain Bolt hat in Rio de Janeiro seine neunte Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewonnen und damit sein historisches Triple-Triple perfekt gemacht. Der Superstar führte Jamaika in der 4x100-m-Staffel überlegen zum Sieg.

Deutsche Frauen-Staffel sprintet ins Finale – Storl hat Mühe
Deutsche Frauen-Staffel sprintet ins Finale – Storl hat Mühe

Deutsche Leichtathleten in RioDeutsche Frauen-Staffel sprintet ins Finale – Storl hat Mühe

Kugelstoß-Star David Storl hat nur mit Mühe die Qualifikation für das olympische Finale geschafft, die deutsche Frauen-Staffel hingegen ihre Medaillenambitionen unterstrichen.

Reus trotz Bestleistung raus - Bolt mit halber Kraft im Halbfinale
Reus trotz Bestleistung raus - Bolt mit halber Kraft im Halbfinale

200-Meter-VorläufeReus trotz Bestleistung raus - Bolt mit halber Kraft im Halbfinale

Supersprinter Usain Bolt ist bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro locker ins Halbfinale über 200 Meter gelaufen. Der 29-jährige Jamaikaner kam am Dienstag in 20,28 Sekunden ohne Probleme weiter. Das deutsche Sprinter-Trio schied aus.

Bolt trabt und verzaubert die Massen
Bolt trabt und verzaubert die Massen

Leichtathletik-StarBolt trabt und verzaubert die Massen

Usain Bolt marschierte mit hoch erhobenen Armen unter tosendem Jubel ins Olympiastadion ein, aus Zehntausenden Kehlen schallte es "Bolt! Bolt! Bolt!" zurück: Einer der größte Stars der Leichtathletik-Geschichte hat in Rio de Janeiro seine letzte olympische Mission begonnen.

"Das Drumherum blende ich aus"
"Das Drumherum blende ich aus"

Interview mit Sprinter Reus"Das Drumherum blende ich aus"

Der beste deutsche Sprinter Julian Reus verrät im Interview mit unserer Redaktion, warum es für ihn nicht wichtig ist, irgendwann unter zehn Sekunden zu laufen. Das Thema Doping ist allgegenwärtig, doch er will die Leichtathletik nicht darauf reduzieren.

"Jede Doping-Spekulation über Bolt ist unseriös"

Sprinter Julian Reus"Jede Doping-Spekulation über Bolt ist unseriös"

Julian Reus hält nichts davon, sich an Dopingverdächtigungen gegen Superstar Usain Bolt zu beteiligen. "Fakt ist, dass er über all die Jahre kein einziges Dopingvergehen hat, von daher ist jede Spekulation darüber unseriös", sagte der deutsche Rekordhalter über 100 Meter unserer Redaktion.

Reus läuft über 100 Meter deutschen Rekord

MannheimReus läuft über 100 Meter deutschen Rekord

Spitzensprinter Julian Reus hat bei der Olympia-Verabschiedung der Sprinter und Springer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Mannheim seinen eigenen deutschen Rekord über 100 m verbessert. In 10,01 Sekunden ließ der 28 Jahre alte Olympia-Starter bei zulässigem Rückenwind von 1,8 m/s die anderen Athleten weit hinter sich.

Reus mit deutschem Rekord - Harting mit Luft nach oben
Reus mit deutschem Rekord - Harting mit Luft nach oben

Olympia-GeneralprobeReus mit deutschem Rekord - Harting mit Luft nach oben

Die deutschen Leichtathleten haben sich eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in guter Form präsentiert. Sprinter Julian Reus ragte mit seinem deutschen Rekord heraus.

Julian Reus fordert flächendeckende Doping-Nachtests

Frankfurt/M.Julian Reus fordert flächendeckende Doping-Nachtests

Der deutsche 100-Meter-Rekordhalter Julian Reus fordert flächendeckende Nachtests bei überführten Dopingsündern. Es sei "Fakt, dass die Amerikaner bei der WM 2015 in Peking mit drei Mann die Staffel bestritten, die schon wegen Dopings gesperrt waren: Mike Rodgers, Tyson Gay und Justin Gatlin", sagte der 28-Jährige der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

"Wir sind gut gewappnet für die Spiele in Rio"

Amsterdam"Wir sind gut gewappnet für die Spiele in Rio"

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) blickt den Olympischen Spielen nach einem starken EM-Auftritt mit großer Zuversicht entgegen. "Wir sind gut gewappnet für Rio", sagte Präsident Clemens Prokop. DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska ist sogar überzeugt, dass in Amsterdam noch nicht alle Karten ausgereizt worden sind und in Brasilien eine Schippe draufgelegt werden kann: "Die EM ist eine Zwischenstation gewesen.

Spanier Hortelano erfährt bei Interview von Goldmedaille
Spanier Hortelano erfährt bei Interview von Goldmedaille

Leichtathletik-EMSpanier Hortelano erfährt bei Interview von Goldmedaille

Der spanische Sprinter Bruno Hortelano war nach dem Finale bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam glücklich über den Gewinn der Silbermedaille. Beim anschließenden Interview erfuhr er dann, dass er Gold gewann. Und reagierte überwältigt.

Roleder und Schwanitz holen Gold, Lückenkemper Bronze
Roleder und Schwanitz holen Gold, Lückenkemper Bronze

Leichtathletik-EMRoleder und Schwanitz holen Gold, Lückenkemper Bronze

Drei Medaillen gab es für die deutschen Leichtathleten am zweiten Tag der EM in Amsterdam. Ganz oben auf dem Treppchen standen zwei Frauen: Christina Schwanitz und Cindy Roleder.

Reus verpasst als Dritter das 100-m-Finale
Reus verpasst als Dritter das 100-m-Finale

Leichathletik-EMReus verpasst als Dritter das 100-m-Finale

Der deutsche Meister und Rekordhalter Julian Reus (Wattenscheid) hat bei der EM in Amsterdam das Finale über 100 m (19.50 Uhr/ARD) hauchdünn verpasst.

Reus fährt doch zur Europameisterschaft
Reus fährt doch zur Europameisterschaft

Leichtathletik-EMReus fährt doch zur Europameisterschaft

Vor zwei Wochen hat der 28-Jährige den deutschen 100-Meter-Rekord auf 10,03 Sekunden verbessert. In Europa ist er damit die Nummer drei.

Heidler heiß aufs Finale: "Bin nicht zum Spaß hier"
Heidler heiß aufs Finale: "Bin nicht zum Spaß hier"

Leichathletik-EMHeidler heiß aufs Finale: "Bin nicht zum Spaß hier"

Pflichtaufgaben erledigt, nun soll die Kür folgen: Die starken deutschen Frauen um Hammerwerferin Betty Heidler kämpfen bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam um die Medaillen. Team-Kapitänin Heidler zog ebenso souverän ins Finale (Freitag, 18.10 Uhr/ZDF) ein wie die Diskus-Asse Julia Fischer und Nadine Müller.

Sprinter Reus von Fragen zur nächsten Bestzeit genervt

Kein Gedanke an die 9,99Sprinter Reus von Fragen zur nächsten Bestzeit genervt

Spitzensprinter Julian Reus ist von den vielen Nachfragen zur Unterbietung der Zehn-Sekunden-Marke genervt. Der 27-Jährige war beim Leichtathletikmeeting in Zeulenroda Ende Juni in 10,03 Sekunden ins Ziel gekommen und hatte seinen eigenen deutschen Rekord über 100 m um zwei Hundertstelsekunden verbessert. An die 9,99 will er aber nicht denken. "Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich gefragt wurde", sagte Reus: "Ich bin das Thema nur noch leid." Als derzeit drittschnellster Sprinter Europas gilt der Wattenscheider bei der EM in Amsterdam (6. bis 10. Juli) als Medaillenkandidat.

Reus fehlen noch vier Hundertstel zur Sprint-Historie
Reus fehlen noch vier Hundertstel zur Sprint-Historie

100 Meter unter zehn SekundenReus fehlen noch vier Hundertstel zur Sprint-Historie

Julian Reus fehlen noch vier Hundertstel zu einem denkwürdigen Rennen und einem historischen Rekord: Der 28-Jährige könnte der erste deutsche Sprinter werden, der die 10-Sekunden-Schallmauer durchbricht. Auch über 200 Meter ist der Rekord wohl bald fällig.

Reus sprintet die 100 Meter in 10,03 Sekunden
Reus sprintet die 100 Meter in 10,03 Sekunden

Eigenen Rekord verbessertReus sprintet die 100 Meter in 10,03 Sekunden

Das war ein Ding: Erst verbessert Julian Reus seinen eigenen Sprintrekord über 100 Meter, dann kratzt er noch an der "ewigen" deutschen Bestmarke über 200 Meter. Sechs Wochen vor Olympia ist Deutschlands bester Sprinter bereits in Top-Form.

Robert Harting sichert sich DM-Titel und Olympia-Ticket
Robert Harting sichert sich DM-Titel und Olympia-Ticket

Sommerspiele 2016Robert Harting sichert sich DM-Titel und Olympia-Ticket

Robert Harting ist für die Olympischen Spielen in Rio gesetzt. Mit seinem neunten Titel bei Deutschen Meisterschaften lässt der Diskus-Olympiasieger in Kassel alte Klasse aufblitzen.

Heidler und Krause bereits in Olympia-Form, Storl enttäuscht
Heidler und Krause bereits in Olympia-Form, Storl enttäuscht

Deutsche Meisterschaften der LeichtathletenHeidler und Krause bereits in Olympia-Form, Storl enttäuscht

Betty Heidler in Olympia-Form, David Storl im kleinen Leistungs-Loch und Raphael Holzdeppe weiter im Verletzten-Stand: Das Trio der Ex-Weltmeister hat zum Auftakt der Leichtathletik-DM in Kassel für Licht und Schatten gesorgt.

Sprinter Reus kratzt am deutschen 100-m-Rekord

LeichtathletikSprinter Reus kratzt am deutschen 100-m-Rekord

Sprinter Julian Reus (Wattenscheid) hat beim Leichtathletik-Meeting in Regensburg an seinem deutschen Rekord über 100 m gekratzt. Der 28-Jährige lief im Jahnstadion im Vorlauf 10,07 Sekunden und blieb bei regulärem Rückenwind (1,8 m/s) nur zwei Hundertstel über der 2014 bei der DM in Ulm von ihm erzielten Marke. Zudem unterbot er die Norm für die Olympischen Spiele in Rio (10,16) deutlich. "Ich bin natürlich zufrieden, dass ich das zeigen konnte, was ich zuletzt schon angedeutet hatte. Ich habe die doch guten Bedingungen genutzt", sagte Reus, der auf einen Start im Finale verzichtete, das Lukas Jacubczyk (Berlin) in 10,17 Sekunden gewann.

Christoph Harting wirft starke 68,06 Meter

LeichtathletikChristoph Harting wirft starke 68,06 Meter

Diskuswerfer Christoph Harting hat zum Abschluss des Anhalt-Meetings in Dessau für die herausragende Leistung gesorgt. Der jüngere Bruder von Olympiasieger Robert Harting gewann die Konkurrenz am Freitagabend mit persönlicher und Weltjahresbestweite von 68,06 Metern. Im letzten Versuch konnte der 25 Jahre alte Berliner damit noch den Weltmeister Piotr Malachowski aus Polen (66,52 Meter) hinter sich lassen. Die Olympia-Norm für Rio hatte Harting II. schon beim Werfermeeting in Halle abgehakt. Speerwerfer Matthias de Zordo hatte zum Auftakt des Leichtathletik-Meetings seinen ersten Wettkampf nach dreijähriger Verletzungspause ohne gültigen Versuch beendet. "Ich bin geknickt und konnte nicht zeigen, was sich im Training angedeutet hat", erklärte der Weltmeister von 2011. De Zordo musste nach einem Achillessehnenriss lange pausieren. Seine Hoffnung auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gibt der 28 Jahre alte Magdeburger dennoch nicht auf. Seine nächste Start-Option ist das Meeting am 4. Juni in Jena. Der Speerwurf-Sieg beim Anhalt-Meeting im Paul-Greifzu-Stadion ging an Lars Hamann. Der Dresdner übertraf mit 85,67 Metern erstmals die Olympia-Norm von 83 Metern. Sprinter Julian Reus stellte in 10,18 Sekunden einen Meeting-Rekord über 100 Meter auf. Zur Rio-Norm fehlten dem deutschen Rekordhalter vom TV Wattenscheid 01 aber nur zwei Hundertstelsekunden.

Bolt startet locker ins Olympia-Jahr, Reus knackt Norm
Bolt startet locker ins Olympia-Jahr, Reus knackt Norm

LeichtathletikBolt startet locker ins Olympia-Jahr, Reus knackt Norm

Sprint-Star Usain Bolt ist mit einem Sieg, aber ohne herausragende Zeit in die Olympia-Saison gestartet. Der Jamaikaner gewann ein 100-Meter-Rennen auf den Kaiman-Inseln in 10,05 Metern.

Aus Urdenbach ins Fernsehen - Felina fragt die Maus
Aus Urdenbach ins Fernsehen - Felina fragt die Maus

FernsehauftrittAus Urdenbach ins Fernsehen - Felina fragt die Maus

Alles begann nach dem Leichtathletik-Training. Michael Helfer holte gerade Tochter Felina (10) ab, als sie ihm in seinem Opel GT die folgenschwere Frage stellte: Wer beschleunigt eigentlich schneller - der Opel oder ein Sprinter? "Natürlich das Auto", meinte der Vater noch.

Powell läuft bei der Hallen-WM Weltjahresbestzeit

LeichtathletikPowell läuft bei der Hallen-WM Weltjahresbestzeit

Der zweimalige Staffel-Weltmeister Asafa Powell (Jamaika) ist am ersten Tag der Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Portland/Oregon als Schnellster in Jahres-Weltbestzeit ins Halbfinale gestürmt. Der 33-Jährige lief im fünften Vorlauf als Sieger 6,44 Sekunden und verbesserte damit das Saison-Richtmaß um drei Hundertstelsekunden. Dahinter kam der Chinese Xie Zhenye mit persönlicher Bestzeit von 6,55 als zweitschnellster aller Starter weiter. Der deutsche Topsprinter Julian Reus hat ebenso wie andere deutsche Spitzenathleten auf eine Teilnahme in Portland verzichtet. Nicht dabei sind unter anderem das Kugelstoß-Duo David Storl und Christina Schwanitz sowie Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause. Ein glänzender Start in den Siebenkampf glückte Zehnkampf-Olympiasieger Ashton Eaton. Bei seinem Heimspiel in Portland begann der zweimalige Weltmeister über 60 m mit 6,81 Sekunden und war auch im Weitsprung mit 8,08 m der beste aller Teilnehmer. Mit 2032 Punkten lag Eaton bereits klar vor dem Ukrainer Alexej Kasjanow (1865). Der Ulmer Mathias Brugger belegte mit 1716 Punkten (7,15 Sekunden und 7,30 m) Rang acht, Elfter mit 1614 Zählern ist dessen Klubkamerad Tim Nowak (7,18 und 6,92).

Sprinter Christ positiv auf Doping getestet
Sprinter Christ positiv auf Doping getestet

LeichtathletikSprinter Christ positiv auf Doping getestet

Der Saarbrücker Sprinter Rouven Christ, Ende Februar Fünfter bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in Leipzig, ist positiv auf Doping getestet worden.

Niederländischer Sprinter Mariano wegen Dopings suspendiert

LeichtathletikNiederländischer Sprinter Mariano wegen Dopings suspendiert

Der niederländische Sprinter Brian Mariano ist wegen eines Dopingverdachts vorläufig suspendiert worden. Der 31-Jährige sei am 6. Februar positiv getestet worden, sagte der Technische Direktor des niederländischen Leichtathletik-Verbandes, Ad Roskam, ohne die entdeckte Substanz zu nennen. Mariano erklärte, er habe "keine Idee", wie das verbotene Mittel in seinen Urin gekommen sei. Die B-Probe steht noch aus. Mariano war dreimal nationaler Hallen-Meister über 60 Meter. International siegte er mit der niederländischen 4 x 100-Meter-Staffel bei der Europameisterschaft 2012 in Helsinki und belegte bei den Olympischen Spielen in London in der selben Disziplin Rang fünf. Bei der EM hatte das deutsche Quartett mit Julian Reus, Tobias Unger, Alexander Kosenkow und Lucas Jakubczyk den zweiten Platz belegt.

Wester springt zum Titel, Holzdeppe verletzt sich
Wester springt zum Titel, Holzdeppe verletzt sich

Weitsprung-ShootingstarWester springt zum Titel, Holzdeppe verletzt sich

Shooting-Star Alexandra Wester hat ihren ersten deutschen Meistertitel im Weitsprung gewonnen. Bei der Hallen-DM in Leipzig flog die 21-jährige Kölnerin auf 6,75 Meter und verwies damit Maryse Luzolo und Melanie Bauschke auf die Plätze zwei und drei.

Sprinter Julian Reus holt auch Titel über 200 Meter

HallenmeisterschaftSprinter Julian Reus holt auch Titel über 200 Meter

Einen Tag nach seinem deutschen Rekord über 60 Meter ist Julian Reus in Leipzig auch über 200 Meter der Konkurrenz davon gerannt. Der Wattenscheider siegte am Sonntag bei den Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in starken 20,55 Sekunden. Im ersten Zeitlauf hatte Robert Hering 20,88 Sekunden als Sieger vorgelegt, dies bescherte ihm den zweiten Platz. Der 27-jährige Reus hatte am Samstag den Uralt-Sprintrekord geknackt. In 6,52 Sekunden blieb er damit genau eine Hundertstel unter der 28 Jahre alten Bestmarke des Berliners Sven Matthes.

Reus knackt Uralt-Rekord
Reus knackt Uralt-Rekord

LeichtathletikReus knackt Uralt-Rekord

Julian Reus hat es endlich geschafft und den Uralt-Sprintrekord über 60 Meter bei den deutschen Leichtathletik- Hallenmeisterschaften in Leipzig geknackt.

Neuer Erfolg für Prothesenspringer Rehm

DüsseldorfNeuer Erfolg für Prothesenspringer Rehm

Der Leverkusener besiegt seine nicht-behinderten Rivalen und kämpft weiter um die Olympia-Teilnahme.

Sprinter Reus stellt erneut deutschen Hallenrekord ein

LeichtathletikSprinter Reus stellt erneut deutschen Hallenrekord ein

Sprinter Julian Reus hat bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr den deutschen Hallenrekord über 60 Meter eingestellt. Beim Hallenmeeting der Leichtathleten in Chemnitz siegte der 27-Jährige am Samstag in 6,53 Sekunden vor Christian Blum (6,62) und Robert Hering (6,70). 28 Jahre lang war die nationale Bestzeit von Sven Matthes aus dem Jahr 1988 unangetastet geblieben, bis Reus die 6,53 Sekunden Ende Januar zum ersten Mal in Erfurt lief. Der Sprinter des TV Wattenscheid hält mit 10,05 Sekunden auch den deutschen Freiluft-Rekord über 100 Meter.

Collins und Schippers Sprintsieger beim ISTAF Indoor

LeichtathletikCollins und Schippers Sprintsieger beim ISTAF Indoor

Kim Collins und Weltmeisterin Dafne Schippers haben sich beim Berliner ISTAF Indoor die Sprintsiege über 60 Meter gesichert. Der bereits 39 Jahre alte Routinier aus St. Kitts und Nevis setzte sich am Samstagabend bei dem Leichtathletik- Hallenspektakel in 6,53 Sekunden zum dritten Mal in Serie durch. Der deutsche Rekordmann Julian Reus (Wattenscheid) und Mitfavorit James Dasaolu (Großbritannien) schieden nach Fehlstarts aus . 200-Meter-Weltmeisterin Schippers gewann in der Jahresweltbestzeit von 7,00 Sekunden - zugleich Landesrekord für die Niederländerin. Sie hatte bereits im Vorlauf mit 7,04 Sekunden überzeugt. Zweite vor 12 648 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena im Endlauf ohne deutsche Sprinterinnen wurde Marie-Jose Ta Lou von der Elfenbeinküste in 7,06.

Jagd auf die Zehn-Sekunden-Marke
Jagd auf die Zehn-Sekunden-Marke

Sprinter Reus mit besten ChancenJagd auf die Zehn-Sekunden-Marke

Die deutschen Sprinter sind so gut wie lange nicht mehr. Allen voran der Wattenscheider Julian Reus. Er könnte als erster Deutscher über 100 Meter die Marke durchbrechen. Die Hallensaison verspricht einiges für den Sommer.

Holzdeppe mit "Salto nullo" statt Sechs-Meter-Sprung
Holzdeppe mit "Salto nullo" statt Sechs-Meter-Sprung

LeichtathletikHolzdeppe mit "Salto nullo" statt Sechs-Meter-Sprung

Stabhochsprung-Vizeweltmeister Raphael Holzdeppe ist bei seinem Rekordversuch beim Hallenmeeting in Düsseldorf krachend gescheitert. Der 26-Jährige, der in der Rheinmetropole die Sechs-Meter-Marke angreifen wollte, scheiterte bereits an seiner Einstiegshöhe.

Titelgewinn bei der Generalprobe

LokalsportTitelgewinn bei der Generalprobe

Drei Tage vor dem Leichtathletik-Meeting wird Inna Weit Westdeutsche Meisterin über 200 Meter.

Sprinter Reus egalisiert in Erfurt deutschen Hallenrekord

LeichtathletikSprinter Reus egalisiert in Erfurt deutschen Hallenrekord

Sprinter Julian Reus hat den deutschen Uralt-Hallenrekord von 6,53 Sekunden über 60 Meter egalisiert und sich an die zweite Stelle der aktuellen Weltbestenliste gesetzt. Die alte Bestmarke hatte der Berliner Sven Matthes bereits 1988 aufgestellt. In seiner Wahlheimat Erfurt siegte der deutsche 100-Meter-Rekordler, der nun für Wattenscheid startet, am Freitagabend im Finale klar vor dem Wolfsburger Sven Knipphals (6,75). Robert Hering (6,77) aus Leipzig wurde Dritter. "Ich bin mehr als zufrieden. Rekord zu Hause, das ist ein Traum. Ich denke, dass ich auf einem guten Weg zu Olympia in Rio bin", sagte Reus. Trotz der starken Zeit will der 27 Jahre alte siebenmalige deutsche Meister die Hallen-WM Ende März in Portland (USA) auslassen und sich ganz auf die Olympia-Vorbereitung konzentrieren. Über 200 Meter siegte Reus beim Finalduell in 21,04 Sekunden vor Hering (21,12). Den gut besetzten Dreisprung der Frauen gewann die Dresdnerin Jenny Elbe mit 13,76 Meter vor der für Erfurt startenden deutschen Rekordhalterin Katja Demut (13,50).

Reus und Blum verlängern in Wattenscheid - Moguenera geht

LeichtathletikReus und Blum verlängern in Wattenscheid - Moguenera geht

Weitspringerin Sosthene Moguenara verlässt den TV Wattenscheid 01, das Sprint-Duo Julian Reus und Christian Blum hat seine Verträge bis ins WM-Jahr 2017 verlängert. "Sie hat uns diese Entscheidung mitgeteilt und uns damit schon ein bisschen überrascht", wird Vereinsmanager Michael Huke am Samstag auf der Homepage zitiert. "Sie ist ja praktisch ein Eigengewächs, und wir sind mit ihr durch Höhen und Tiefen gegangen." Sieben-Meter-Springerin Moguenara hatte bei der Hallen-EM der Leichtathleten 2015 in Prag Silber gewonnen. Welchem Club sich die 26-Jährige nun anschließt, ist noch nicht bekannt. Derzeit wohnt sie mit ihrem Freund, Stabhochsprung-Ass Raphael Holzdeppe vom LAZ Zweibrücken, in Saarbrücken. Reus, der den deutschen 100-Meter-Rekord (10,05 Sekunden) hält, nahm am Samstag in Südafrika die Saisonvorbereitung auf. Er stand bei der WM im Halbfinale und peilt nun mit der deutschen Sprintstaffel den Endlauf bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio an. Clubkollege Blum will am Dienstag ins Trainingscamp nach Südafrika reisen und in Stellenbosch ebenfalls die Grundlagen für Olympia legen.

Bolt krönt sich mit drittem Gold zum Sprint-König
Bolt krönt sich mit drittem Gold zum Sprint-König

Leichtathletik-WM in PekingBolt krönt sich mit drittem Gold zum Sprint-König

Usain Bolt schlug sich im Ziel auf die breite Brust, 50.000 Zuschauer brüllten seinen Namen: Der schnellste Mensch der Geschichte hat sich zum Leichtathletik-Kaiser von China gekrönt.

Bolt tönt nach Halbfinal-Sieg gegen Gatlin
Bolt tönt nach Halbfinal-Sieg gegen Gatlin

"Ich bin der Bessere"Bolt tönt nach Halbfinal-Sieg gegen Gatlin

Der zweite WM-Showdown zwischen dem Sprint-Giganten Usain Bolt und seinem Widersacher Justin Gatlin ist perfekt: Drei Tage nach seinem Triumph über 100 m zog Jamaikas Superstar Bolt in Peking ebenso souverän ins 200-m-Finale am Donnerstag (15.05 Uhr/ARD) ein wie US-Herausforderer Gatlin.

Bolt und protzender Gatlin auf Augenhöhe
Bolt und protzender Gatlin auf Augenhöhe

LeichtathletikBolt und protzender Gatlin auf Augenhöhe

Usain Bolt spazierte ohne seine berühmten Mätzchen zum Vorlaufsieg, Herausforderer Justin Gatlin trabte mit schwerem Goldschmuck behangen zur Tagesbestzeit: Während sich die beiden Sprint-Giganten im 100-m-Vorlauf der WM in Peking keine Blöße gaben, glänzte Julian Reus mit dem ersten Halbfinaleinzug eines deutschen Sprinters seit 32 Jahren.

Sprinter Reus über Dopingsünder Gatlin "verwundert"
Sprinter Reus über Dopingsünder Gatlin "verwundert"

Doping-Diskussion in der LeichtathletikSprinter Reus über Dopingsünder Gatlin "verwundert"

Der deutsche 100-Meter-Rekordhalter Julian Reus hat Zweifel an den guten Zeiten des amerikanischen Sprint-Jahresbesten Justin Gatlin geäußert.

Sailer läuft neuer deutsche Jahresbestzeit

LeichtathletikSailer läuft neuer deutsche Jahresbestzeit

Mit deutscher Jahresbestzeit von 11,10 Sekunden über 100 Meter hat Verena Sailer eine gute Generalprobe für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 22. bis 30. August in Peking hingelegt. Deutschlands seit Jahren schnellste Frau drückte ihre eigene Saisonbestmarke bei der sogenannten WM-Verabschiedung in Mannheim bei Windstille am Samstag um sechs Hundertstelsekunden. Beim Sieg der Lokalmatadorin im zweiten Lauf in 11,24 Sekunden machte allerdings "die Wade zu". So beschrieb die achtmalige deutsche Meisterin die Verhärtung im linken Bein. Trainer Valerij Bauer rechnet aber damit, dass Sailer in drei Tagen wieder voll belastbar sein wird. Im ersten Lauf hatte sich die 29-Jährige gegen die Britin Desiree Henry durchgesetzt, die 11,11 Sekunden lief. Beim letzten Formtest der deutschen Sprinter musste sich Rekordhalter Julian Reus in 10,16 Sekunden nur dem Niederländer Churandy Martina um eine Hundertstel geschlagen geben. Bereits am kommenden Mittwoch fliegt ein Großteil des DLV-Teams nach Fernost.

Reus schafft das Sprint-Triple
Reus schafft das Sprint-Triple

Leichtathletik-DM in NürnbergReus schafft das Sprint-Triple

Kugelstoßerin Christina Schwanitz und Sprinter Julian Reus haben für die Highlights am ersten Tag der deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg gesorgt.

Reus knackt 200-m-Norm für die WM

Zu viel Rückenwind über 100 mReus knackt 200-m-Norm für die WM

Sprinter Julian Reus (Wattenscheid) hat beim Meeting in Zeulenroda sowohl über 100 als auch über 200 m die Normzeit für die WM in Peking (22. bis 30. August) unterboten, gültig davon ist allerdings nur eine. Nachdem die 10,07 Sekunden des deutschen Rekordlers über 100 m (Norm: 10,16) wegen zu starken Rückenwinds von 2,4 m/s nicht in der Wertung bleiben, sind die 20,49 Sekunden über 200 m (Norm: 20,50) regulär. Der 27 Jahre alte Reus, der über 100 m den deutschen Rekord hält (10,05) und bei der Hallen-EM 2015 in Prag Bronze über 60 m gewonnen hatte, hatte wegen einer Oberschenkelverletzung einen schweren Start in die Freiluftsaison, kommt aber immer besser in Form. Dies gilt auch für die ehemalige Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler (Frankfurt), die in Zeulenroda auf 75,46 m kam und damit im vierten Wettkampf in dieser Saison die 75-Meter-Marke überbot.

Sprinter Reus kämpft sich zurück

LeichtathletikSprinter Reus kämpft sich zurück

Der deutsche 100-m-Rekordler Julian Reus (Wattenscheid) kämpft sich nach auskurierter Oberschenkelverletzung Schritt für Schritt zurück. Beim Leichtathletik-Meeting im ungarischen Szekesfehervar lief der 27-Jährige über die kurze Sprintdistanz bei starkem Gegenwind (1,1 m/Sekunde) in 10,39 Sekunden auf Platz fünf. Den Sieg sicherte sich Altmeister Justin Gatlin (USA) in 10,02 Sekunden. "Vielleicht hat ein bisschen der Mut gefehlt, komplett durchzuziehen. Man ist vom Kopf her doch nicht immer ganz frei nach der Verletzung", sagte Reus, der im Vorjahr die deutsche Bestmarke über 100 m auf 10,05 Sekunden gedrückt hatte: "Das war jetzt der dritte Wettkampf, die Reiserei verkraftet der Körper auch nicht immer so leicht." Am Freitag geht Reus beim Meeting in Zeulenroda über 100 und 200 Meter an den Start, ehe am 24./25. Juli die deutschen Meisterschaften in Nürnberg anstehen.

Reus mit starkem Saisondebüt über 100 Meter

LeichtathletikReus mit starkem Saisondebüt über 100 Meter

Der deutsche 100-m-Rekordler Julian Reus (Wattenscheid) kommt nach auskurierter Oberschenkelverletzung immer besser in Fahrt. Beim Mittsommernachts-Sportfest in Berlin lief der 27-Jährige bei seinem Saisondebüt über die kurze Sprintdistanz in 10,21 Sekunden trotz Gegenwind (0,7 m/s Sekunden) nur um fünf Hundertstel an der Norm für die WM in Peking (22. bis 20. August) vorbei. "Yes! Sehr schöner Einstand", meinte Reus, der im Vorjahr die deutsche Bestmarke über 100 m auf 10,05 Sekunden gedrückt hatte. Bei den Thüringer Landesmeisterschaften war Reus am vergangenen Wochenende über 200 m bereits gute 20,70 Sekunden gelaufen. Am kommenden Dienstag startet Reus beim Meeting im ungarischen Skekesfehervar, die deutschen Meisterschaften stehen am 24./25. Juli in Nürnberg an.

Nach Verletzung: Reus heiß auf 100-Meter-Debüt

LeichtathletikNach Verletzung: Reus heiß auf 100-Meter-Debüt

Sprinter Julian Reus (27, Wattenscheid) ist nach seiner überstandenen Oberschenkelverletzung heiß auf sein Saisondebüt über 100 m. "Ich fühle mich gut, ich fühle mich fit und freue mich auf die 100 Meter", sagte der deutsche Rekordhalter (10,05 Sekunden) vor seinem Start beim Mittsommernachts-Sportfest in Berlin: "Was dann am Ende auf der Uhr steht, sehen wir Freitagabend." Die Norm für die Weltmeisterschaften in Peking (22. bis 30. August) liegt bei 10,16 Sekunden. Nach seinen muskulären Problemen im Oberschenkelbeuger hatte sich Reus am vergangenen Wochenende erstmals zurückgemeldet. Bei den Thüringer Landesmeisterschaften lief der deutsche Meister außer Konkurrenz bei Gegenwind 20,70 Sekunden über 200 m und deutete ansteigende Form an.

Sportler lehnen Doping-Tests um zwei Uhr nachts ab
Sportler lehnen Doping-Tests um zwei Uhr nachts ab

Forderung nach StudieSportler lehnen Doping-Tests um zwei Uhr nachts ab

Überwiegend auf Ablehnung stoßen unter deutschen Sportlern mögliche Nachttests, um auch die letzte Lücke im Antidoping-Kampf zu schließen. Diese Forderung war nach einer Studie über erfolgreiches Doping mit Mikrodosierungen laut geworden.

Reus will nach Verletzung im Juli Comeback geben

LeichtathletikReus will nach Verletzung im Juli Comeback geben

Sprinter Julian Reus (27) will nach seiner Oberschenkelverletzung im Juli sein Comeback geben. "Ich muss vorsichtig sein, denn jetzt darf ich mir natürlich nicht noch so ein Ding einfangen", sagte der deutsche Meister und Rekordhalter über 100 m (10,05 Sekunden) vom TV Wattenscheid im Hinblick auf die Weltmeisterschaft der Leichtathleten in Peking (22. bis 30. August): "Ein Wettkampf macht nur Sinn, wenn ich gesund und fit bin." Reus hatte sich vor gut drei Wochen im Trainingslager in den USA am Oberschenkelbeuger verletzt. "In den Faszien hatte sich Wasser gebildet, was sehr schmerzhaft war", sagte Reus, der hofft, in der kommenden Woche wieder voll belastbar zu sein: "Inzwischen wurde die Flüssigkeit rausgezogen und der Muskel drumherum sozusagen locker gespritzt."

Bolt kassiert mit Jamaika Niederlage gegen USA und Gatlin
Bolt kassiert mit Jamaika Niederlage gegen USA und Gatlin

World RelaysBolt kassiert mit Jamaika Niederlage gegen USA und Gatlin

Sprint-Superstar Usain Bolt hat den ersten Schlagabtauch mit seinem Erzrivalen Justin Gatlin seit 20 Monaten verloren. Zum Auftakt der World Relays in Nassau/Bahamas unterlag Jamaikas 4x100-m-Staffel um Weltrekordler Bolt in 37,68 Sekunden dem US-Quartett um den mehrfach überführten Dopingsünder Gatlin, das in 37,38 Sekunden eine Weltjahresbestzeit erzielte.

Verärgerter Bolt fordert Rauswurf von Gay
Verärgerter Bolt fordert Rauswurf von Gay

Doping-SünderVerärgerter Bolt fordert Rauswurf von Gay

Usain Bolt ist sauer. Völlig entrüstet fordert der Sprint-Superstar den Rausschmiss seines Rivalen und Dopingsünders Tyson Gay aus der Leichtathletik.

Sprinter Reus verletzt sich bei 100-Meter-Rennen in Florida

LeichtathletikSprinter Reus verletzt sich bei 100-Meter-Rennen in Florida

Der deutsche 100-Meter-Rekordhalter Julian Reus hat sich gleich bei seinem ersten Wettkampf in der WM-Saison verletzt. Der 26-Jährige zog sich am Samstag beim Leichtathletik- Meeting in Clermont/USA während des Vorlaufs über 100 Meter eine Beuger-Verletzung zu. "Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts Genaues sagen, war aber bereits im Krankenhaus. Wir hoffen natürlich, dass ich schnell wieder fit werde", sagte Reus. Die deutschen Sprinter bereiten sich bereits seit Jahren in Florida auf die jeweils neue Leichtathletik-Saison vor. Höhepunkt in diesem Jahr sind die Weltmeisterschaften vom 22. bis 30. August in Peking.

Sailer mit Bestzeit ins Finale über 60 Meter
Sailer mit Bestzeit ins Finale über 60 Meter

Hallen-EMSailer mit Bestzeit ins Finale über 60 Meter

Die deutsche Meisterin Verena Sailer hat bei der Hallen-EM über 60 Meter ihre Medaillenambitionen unterstrichen. Die 29-Jährige lief im Halbfinale eine persönliche Bestzeit von 7,08 Sekunden und war damit die schnellste aller 24 Starterinnen.

Moguenara holt Silber im Weitsprung
Moguenara holt Silber im Weitsprung

Hallen-EM der LeichtathletikMoguenara holt Silber im Weitsprung

Am zweiten Entscheidungstag der Hallen-EM in Prag hat Weitspringerin Sosthene Moguenara Silber gewonnen. Zudem machten die deutschen Athleten Hoffnung auf einen medaillenträchtigen Sonntag.