Guntram Schneider - deutscher SPD-Politiker

Guntram Schneider - deutscher SPD-Politiker (Foto: dpa, mg kde tba)

Guntram Schneider

Guntram Schneider wurde 1951 in Gütersloh-Isselhorst in NRW geboren, ist ein deutscher Politiker und gehört seit 1971 der SPD an. Von 2010 bis Ende September 2015 war er Minister für Arbeit, Integration und Soziales der Landesregierung NRW.

Als Gewerkschafter ist er darüber hinaus Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) des Landesbezirks NRW und zudem Mitglied in der SJD Die Falken, den Naturfreunden, der Arbeiterwohlfahrt und der Auslandsgesellschaft NRW.

Guntram Schneider besuchte zunächst die Volksschule und schloss daraufhin 1968 seine Berufsausbildung zum Werkzeugmacher ab. Bereits in seiner Ausbildung trat er der IG Metall bei - der weltweit größten Arbeitnehmervertretung.

Guntram Schneider - Tätigkeiten bei WDR und IG Metall

Während der Ausübung seines Berufs, war Schneider bereits betrieblicher Jugendvertreter und Betriebsratsmitglied. Für zwei Jahre, von 1974 bis 1976, arbeitete er als Jugendsekretär des DGB-Bezirks Bielefeld und als Leiter der DGB-Nebenstelle Halle in NRW.

Es folgten Anstellungen als Leiter der Jugendabteilung des DGB-Landesbezirks NRW und als Büroleiter des damaligen DGB-Landesvorsitzenden sowie als Referatsleiter im Bereich Technologiepolitik und ausländischer Arbeitnehmer im DGB-Bundesvorstand. Schneider war außerdem in der DGB in Bielefeld, Halle und Dortmund tätig, bis er 2006 dort zum Vorsitzenden ernannt wurde.

Im Jahr 1990 wechselte Guntram Schneider in die IG Metall nach Frankfurt am Main und fünf Jahre später in die IG Metall-Verwaltungsstelle nach Münster. Mit der Ernennung zum Minister für Arbeit, Integration und Soziales der Landesregierung NRW endete auch seine Mitgliedschaft im Rundfunkrat des WDR. Seine Funktion als Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung erfüllt Schneider nach wie vor.

NRW-Arbeitsminister von 2010 bis 2015

Im Jahr 2008 wurde Guntram Schneider zum Wahlkreiskandidaten des SPD-Unterbezirks Bielefeld gewählt, konnte sich aber im folgenden Jahr nicht gegen CDU-Kandidatin Lena Strothmann durchsetzen. Aufgrund dieser Niederlage zog er nicht in den Bundestag ein.

2010 wurde Schneider mit 88 Prozent der Stimmen zum DGB-Landesvorsitzenden auf der zuständigen Bezirkskonferenz NRW ernannt. Nach eigenen Angaben zählte zu seinen Arbeitsschwerpunkten die Ökologisierung der industriellen Produktion.

2010 ernannte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ihn schließlich zum Minister für Arbeit, Integration und Soziales der Landesregierung NRW. Mit seinem Amtsantritt gab er den Vorsitz in der DGB auf. 2012 folgte die Direktkandidatur des Landtagswahlkreises Dortmund IV für den Landtag NRW.

Anfang Oktober 2015 wird Guntram Schneider als NRW-Minister für Arbeit von Rainer Schmeltzer abgelöst.

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