Erdüberlastungstag: Alle aktuellen News

Erdüberlastungstag: Alle aktuellen News

Foto: dpa/Patrick Pleul

Erdüberlastungstag

Was ist der Erdüberlastungstag?

Halsstarrig ins Verderben rennen?
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DenkanstoßHalsstarrig ins Verderben rennen?

Unser Autor mahnt zu mehr Maß im Umgang mit Ressourcen und der Schöpfung, um die Welt für Kinder und Enkelkinder lebenswert zu machen.

Ab heute auf Pump
Ab heute auf Pump

Alles Wichtige zum Erdüberlastungstag 2023Ab heute auf Pump

Das Jahr dauert zwar noch fünf Monate, die Ressourcen der Welt sind aber schon jetzt erschöpft. Im globalen Vergleich steht Deutschland nicht gut da. Wie die Politik auf den Stichtag schaut und was Umweltverbände fordern.

Menschen leben ab Mittwoch über ihre Verhältnisse
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Natürliche Ressourcen aufgebrauchtMenschen leben ab Mittwoch über ihre Verhältnisse

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200 Millionen Euro mehr für Anpassung der Städte an den Klimawandel
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Bauministerin Geywitz ruft Kommunen auf, Bundesmittel abzurufen200 Millionen Euro mehr für Anpassung der Städte an den Klimawandel

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Deshalb lebt Deutschland ab heute ökologisch auf Pump
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ErdüberlastungstagDeshalb lebt Deutschland ab heute ökologisch auf Pump

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Die Petersberger Klima-Phrasen
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Warum fällt uns der Klimaschutz so schwer?
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Deutschland lebt auf PumpWarum fällt uns der Klimaschutz so schwer?

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Kleidung ein zweites Leben schenken
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Tauschen statt neu kaufen – das war die Devise bei der Kleidertauschbörse, zu der Ratingen nachhaltig am Samstag ins Huberts einlud. Das Netzwerk will so ein Zeichen gegen Wegwerfmentalität setzen. Die Börse kam gut an.

Ab heute gerät die Ökologie ins Minus
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ErdüberlastungstagAb heute gerät die Ökologie ins Minus

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Natürliche Schätze der Erde für dieses Jahr schon verbraucht
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So soll der Abfallberg im Bergischen schrumpfen
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Netzwerk für Kreislauf-WirtschaftSo soll der Abfallberg im Bergischen schrumpfen

An diesem Donnerstag ist „Erdüberlastungstag“. Heißt: Die Menschheit fährt beim Ressourcen-Verbrauch für den Rest des Jahres auf Reserve. Sparpotential bieten laut Bergischem Abfallwirtschaftsverband BAV der Wertstoffkreislauf und das Projekt „metabolon“.

Haan mit Teilerfolg bei Klimawette
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199 Haaner haben binnen sechs Monaten 223 Tonnen CO2 eingespart. Das bringt Spitzenplatz in Stadtwertung.Klimaschutzmanagerin Janine Müller sieht die Aktion positiv.

Lust auf Verzicht
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Digitalisierung, das Fachgebiet unserer Autorin, erzeugt die gleiche Menge CO² wie der Flugverkehr, eine Stunde Online-Meeting so viel wie ein Kilometer Autofahren.

Über „Frankys Wirtshaus“ nach Düsseldorf
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Die CDU-Bewerber um die Landtagskandidatur zu Gast in WachtendonkÜber „Frankys Wirtshaus“ nach Düsseldorf

Wer wird für die CDU im Wahlkreis Kleve I bei der Landtagswahl antreten? Bis die Entscheidung fällt, tingeln die drei Bewerber durch die Ortsverbände. Wir beobachten Monika Lemmen, Matthias Wirth und Stephan Wolters beim Termin in Wachtendonk.

Wir müssen den Schuldenberg bei unserem Planeten abbauen
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ErdüberlastungstagWir müssen den Schuldenberg bei unserem Planeten abbauen

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Stimme der WirtschaftNahverkehr und Kommunalwahl

Axel Mauersberger, Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Ratingen, macht sich Gedanken über die Zukunft des Nahverkehrs rund um Ratingen.

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Kommentar zum ErdüberlastungstagDie Grenzen des Kapitalismus

Meinung · Der so genannte Erdüberlastungstag datiert in diesem Jahr auf Sonntag, 3. Mai. Bis zu diesem Tag wird die Menschheit schon alle natürlichen Ressourcen verbraucht haben, die ihnen der Planet eigentlich für das gesamte Jahr schenkt.

Müller fordert Abkehr von traditionellem Kapitalismus
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ErdüberlastungstagMüller fordert Abkehr von traditionellem Kapitalismus

Am Sonntag ist „Erdüberlastungstag“ in Deutschland – Die Corona-Krise sei ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen und die bisherige Art zu wirtschaften zu beenden, sagt der CSU-Politiker.

Nachhaltiger leben im Studium
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Sparen, optimieren, selber machenNachhaltiger leben im Studium

Ressourcen schonen: Papier, Strom und Nahrungsmittel bewusst verwenden, muss auch im Studium nicht schwer sein.

Stadt will die Insekten schützen

Veranstaltung der Union in Korschenbroich-GlehnStadt will die Insekten schützen

„Insektenschutz – jede(r) Einwohner/in ist gefragt“, lautete das Thema einer Informationsveranstaltung in der Gaststätte Trauscheit. Eingeladen hatte der CDU-Ortsverband Glehn, Referent war Theo Verjans, der bei der Stadt Korschenbroich unter anderem für Naturschutz zuständig ist.

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Ferienprogramm für Kinder in DüsseldorfPapier-Recycling als Ferienprogramm

Im Haus der kleinen Forscher lernten Vorschulkinder, wie sie Rohstoffe schonen können. Eine frühe Sensibilisierung von Kindern ist beim Umweltschutz besonders wichtig.

Ab Montag lebt die Menschheit wieder auf Pump
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Ressourcen für 2019 verbrauchtAb Montag lebt die Menschheit wieder auf Pump

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Veranstaltungsreihe „Grünes Sofa“Klimaexperte: Es ist fünf vor zwölf

Rund 40 Gäste kamen zum ersten „Grünen Sofa“ des Tönisvorster Ortsverbands von Bündnis90/Die Grünen. Thema war der Klimaschutz. Referent Stefan Küper von Germanwatch hielt einen versierten Vortrag.

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ErdüberlastungstagAb heute lebt die Menschheit für 2016 auf Pump

Die ökologischen Belastungsgrenzen der Erde werden von der Menschheit immer stärker strapaziert. Seit Montag sind nach Berechnungen von Forschern sämtliche Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde dieses Jahr ersetzen könnte.

Am 13. August sind Ressourcen der Erde für 2015 verbraucht
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Germanwatch-StudieAm 13. August sind Ressourcen der Erde für 2015 verbraucht

Am kommenden Donnerstag sind die Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht. Das erklärte jedenfalls die Umweltorganisation Germanwatch am Freitag in Bonn.

Wann gab es den ersten Erdüberlastungstag?

Die erste Berechnung des Erdüberlastungstages gibt es für das Jahr 1961. Da zu dem Zeitpunkt rechnerisch weltweit weniger verbraucht wurde als in dem Jahr nachwuchs, lag der Tag nicht nur am Ende des Jahres 1961, sondern sogar erst im Folgejahr am 15. Mai 1962. Der Verbrauchsfaktor lag bei 0,73. Das heißt, der jährliche Verbrauch an natürlichen, nachwachsenden Ressourcen der Menschheit im Jahr 1961 ließ noch Reserven übrig für das nächste Jahr.

Seit 1970 allerdings überschreitet der Verbrauchsfaktor den Wert 1. In dem Jahr lag der Erdüberlastungstag bei einem Wert von 1,01 dementsprechend auf dem 29. Dezember 1970. Der Trend setzt sich seitdem nahezu ungebrochen fort.

Die Umweltorganisation Global Footprint Network entstand allerdings erst im Jahr 2003 und publizierte in dem Jahr erstmals die Berechnung des Erdüberlastungstages - rückwirkend berechnet seit 1961. Seit dem Jahr 2003 wird der Tag in jedem Jahr errechnet.

Wie berechnet sich der Erdüberlastungstag?

Die Organisation Global Footprint Network nimmt als Grundlage ihrer Berechnung den sogenannten globalen ökologischen Fußabdruck. Dieses rechnerische Buchhaltungssystem für natürliche Ressourcen errechnet ein Flächenmaß der sogenannten biologisch produktiven Fläche, die notwendig ist, um Lebensstil und –standard eines Menschen auf Dauer zu gewährleisten.

In den ökologischen Fußabdruck fließt dabei zum einen ein, wieviel Fläche notwendig ist, um diese Ressourcen zu produzieren und auf der anderen Seite, wieviel Fläche notwendig ist, dabei produzierte Abfälle aller Art aufzunehmen. Berücksichtigt werden nur biologisch aktive Flächen, die je nach ihrer Art auch eine unterschiedliche Gewichtung haben. So haben Meeresflächen andere Gewichtung als fruchtbares Ackerland oder schwer zu kultivierbare Halbwüsten. Dies wird in “Globalen Hektar gha pro Person” angegeben.

Der andere wichtige Faktor ist die weltweite Biokapazität, also all die tatsächlichen Flächen der Erde, die biologisch aktiv nachwachsende Rohstoffe produzieren. Auch diese werden als Durchschnitt pro Person jährlich errechnet (analog in gha pro Person).

Um den Erdüberlastungstag zu errechnen, wird die gesamte weltweite Biokapazität durch die Fläche des ökologischen Fußabdrucks geteilt. Das Ergebnis, multipliziert mit 365, ergibt ein Datum im Jahr, an dem die natürlichen Ressourcen für ein Jahr bereits ausgeschöpft sind.

Im Jahr 2023 lag der globale Erdüberlastungstag dementsprechend auf dem 2. August. Die COVID-19-Pandemie hatte zwischenzeitlich im Jahr 2020 für eine Verschiebung nach hinten auf den 20. August gesorgt. Im Jahr 2022 lag der Tag ursprünglich bereits auf dem 28. Juli, neue Berechnungsmethoden verschoben ihn aber auf den 1. August.

Wann ist der nationale Erdüberlastungstag?

Für Deutschland liegt der nationale Erdüberlastungstag im Jahr 2023 bereits auf dem 4. Mai. Das heißt, wenn die gesamte Menschheit den Lebensstandard und Lebensstil der Deutschen leben würde, wären die natürlichen Ressourcen für ein Jahr bereits viel früher erschöpft. Rechnerisch würden drei Erden benötigt, um den Ressourcenhunger der deutschen Bevölkerung hochgerechnet auf die gesamte Menschheit zu stillen.

Welches Land war 2023 der Spitzenreiter beim Erdüberlastungstag?

Spitzenreiter im nationalen Verbrauch ist im Jahr 2023 das kleine arabische Emirat Katar. Wenn alle Menschen auf der Welt den Lebensstandard und –stil der Kataris auf Dauer leben würden, wären die natürlichen nachwachsenden Ressourcen bereits am 10. Februar verbraucht.

Auch Luxemburg liegt dabei weit vorne mit dem 14. Februar. In beiden Fällen ergibt sich das aber auch aufgrund der kleinen Einwohnerzahl bei gleichzeitig sehr hohem Lebensstandard. Bereits auf Platz drei aber mit dem 13. März folgen die USA, Kanada, und die Vereinten Arabischen Emirate (VAE). Rechnerisch würden im Fall der USA, Kanada und VAE jeweils hochgerechnet auf die gesamte Menschheit rund 5,1 Erden benötigt, um den Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen eines Jahres zu decken.