Deutsche Post AG - News zum Post-Unternehmen

Deutsche Post AG - News zum Post-Unternehmen (Foto: dpa)
Deutsche Post AG

Die Deutsche Post AG ist das größte Logistik- und Postunternehmen der Welt und hat ihren Sitz in Bonn. Sie entstand durch die Privatisierung der Deutschen Bundespost 1995 und ist seit 2000 Bestandteil des deutschen Leitindexes DAX.

Im September 2013 zog die Deutsche Post zudem in den EURO STOXX 50 ein. Nach der Privatisierung wuchs das Unternehmen durch Unternehmenskäufe wie zum Beispiel mit Übernahmen von Exel oder der DHL stetig. Seit 2015 tritt der Konzern daher auch unter dem Namen „Deutsche Post DHL Group“ in der Öffentlichkeit auf.

Die DHL ist ein Paket- und Brief-Express Dienst, das 1969 in San Francisco von Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn gegründet und 2002 von der Deutschen Post AG übernommen wurde. Die DHL betreibt als Logistiktochter unter anderem den gesamten Fracht- und Express-Geschäft der Deutschen Post.

Ebenfalls im Jahr 2002 ist die Konzernzentrale in den neuen Post Tower in Bonn gezogen. Bonn bietet einen Sitz für viele privatisierte Staatsunternehmen: neben der Deutschen Post AG beispielsweise auch für die Deutsche Telekom und für die Postbank.

Nach dem Rücktritt von Klaus Zumwinkel als Vorstandsvorsitzender 2008 aufgrund von Ermittlungen gegen ihn wegen Steuerhinterziehung, trat Frank Appel seine Nachfolge an.

Die Deutsche Post AG agiert in folgenden Unternehmensbereichen: Post-eCommerce-Parcel, Express, Global Forwarding, Freight und Supply Clain.

Post-eCommerce-Parcel verschickt an einem Werktag durchschnittlich 66 Milionen Briefe an drei Millionen Geschäftskunden und 39 Millionen Privathaushalte. Der Bereich des Express befördert weltweit standardisierte Express- und Kuriersendungen, während Global Forwarding, Freight den Transport von Waren über Schiene, Straße und den Seeweg umfasst. Das Supply Clain beinhaltet Lager- und Lagertransport-Dienstleistungen.

Die Post erhöhte erneut das Briefporto

Nach den Jahren 2013 und 2014, in denen das Briefporto um drei beziehungsweise zwei Cent angehoben wurde, stieg 2015 der Preis für den Standardbrief von 60 auf 62 Cent. Dies begründet das Unternehmen damit, dass es trotz steigender Kosten und schwierigeren Markterfordernissen den Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht werden.

Die wichtigste Sparte der Brief-und Paketzustellung soll daher den Verlust in anderen Geschäftssparten wie der internationale Transport ausgleichen.

Jedoch nicht alle Versendungen sind teurer geworden: das Briefporto für Kompaktbriefe wurde von 90 auf 85 Cent gesenkt. Zudem änderte sich nichts bei Groß- und Maxibriefen sowie bei Einschreiben.

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