teilte er nach der Gründung seiner neuen Gruppierung mit."

Alfa

Nach seinem Austritt aus der AfD hat Bernd Lucke die neue Partei Alfa ("Allianz für Fortschritt und Aufbruch") gegründet.

Die neue Partei wurde bei einem Treffen in Kassel ins Leben gerufen. Das Kürzel steht für "Allianz für Fortschritt und Aufbruch". Lucke wurde zum Vorsitzenden gewählt. Auch Landesverbände soll es geben. Für 2017 strebt Lucke den Einzug in den Bundestag an.

Thematischer Schwerpunkt soll laut Lucke die Kritik am Euro und an der europäischen Wirtschafts- und Währungspolitik sein. Die bisherige Euro-Rettungspolitik sei völlig gescheitert, die amtierende Regierung habe "grundfalsche"Entscheidungen getroffen.

Zudem wende sich Alfa gegen einen Missbrauch der Asylgesetze und setze sich für eine "geordnete"Zuwanderungspolitik ein.

Lucke war am 10. Juli aus der AfD ausgetreten. Zuvor hatten sich bei einem außerordentlichen Bundesparteitag die nationalkonservativen Kräfte in der AfD klar durchgesetzt. Zur ersten Vorsitzenden wurde die frühere Co-Vorsitzende Frauke Petry aus Sachsen gewählt.

Vorangegangen war ein monatelanger Machtkampf zwischen Petry und Lucke, der eher für liberal-konservative Ansichten steht.

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