Zwei Niederlagen für den DSV.

Wasserball : ASC Duisburg deklassiert Plauen

Wasserball: Das Team von Trainer Arno Troost-Team feiert gegen Plauen einen ungefährdeten 21:9-Erfolg. Sieg. Dagegen geht der Duisburger SV 98 geht gegen Potsdam und – wie im Vorfeld nicht anders vermutet – gegen Hannover leer aus.

Der ASC Duisburg freut sich nach dem zweiten Sieg in der Deutschen Wasserball-Liga über einen durchaus gelungenen Saisonstart. Der Aufsteiger Duisburger SV 98 muss indes allerdings weiterhin auf sein erstes Erfolgserlebnis warten.

In dieser Höhe hatte Arno Troost den Sieg gegen Aufsteiger Plauen nicht erwartet. „21:9 ist schon sehr deutlich. Damit durfte man im vorfeld so nicht rechnen. Plauen war aber nicht bestimmt nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt“, fand der ASCD-Trainer durchaus lobende Worte für die durchaus engagiert auftretenden Gäste aus dem Vogtland, die „sich bis zum Schluss nicht aufgeben haben“. Seiner eigenen Mannschaft stellte der Duisburger Trainer ein nahezu perfektes Zeugnis aus. „Die Mannschaftsleistung stimmt einfach. Wir spielen deutlich stabiler als noch im vergangenen Jahr. Alle Jungs ziehen prima mit und sind unheimlich motiviert“, freut sich Arno Troost über den erfolgreichen Saisonstart. Der Sieg gegen Plauen war schon zur Pause (10:3) nicht mehr gefährdet. Dass die Amateure in der zweiten Hälfte noch sechs Gegentreffer kassierten, schmälerte die Freude nicht. Troost: „Dass die Konzentration da auch mal nachlässt, ist nachvollziehbar, auch wenn es nicht sein soll. Der Freude über die gute Leistung tut das aber keinen Abbruch.“

ASC Duisburg – SVV Plauen 21:9

Viertel: 6:2, 4:1, 4:4, 7:2. Tore: Bakulo, Eidner, Schmellenkamp (je 4), Schüler (3), Schimanski (2), Gansen, Illinger, Möller, Huber.

Gegen Meister Hannover durften die 98er nicht mit einem Erfolgserlebnis rechnen und so war Trainer Frank Lerner dann zumindest in Teilen zufrieden. So gab Udo Greine sein DWL-Debüt, Mika van Anholt erzielte sein erstes Tor und auch Florian Gromann und Gabriel Dostlebe wussten zu überzeugen. Bitter hingegen war die Augenverletzung von Lovro Roncevic.

Waspo 98 Hannover – Duisburger SV 98 21:6

Viertel: 6:1, 4:2, 6:1, 5:2 Tore: Roncevic (2), Ranta, Schüring, Florian Gromann, van Anholt.

Gegen Potsdam bewiesen die Duisburger am Samstagabend zunächst Nehmerqualitäten. Nach einem frühem Rückstand (1:4) kämpften sich die 98er im zweiten Durchgang zwischenzeitlich auf 6:6 wieder heran. Im zweiten Durchgang ging den jungen Gäste, die auf Jan Obschernikat, Mihael Petrov und Nils Elsenpeter verzichten mussten, etwas die Puste aus. Das Team von Frank Lerner ließ zunächst einige Möglichkeiten aus und im letzten Viertel dann auch noch zahlreiche Überzahlspiele ungenutzt, wodurch das Ergebnis zu deutlich ausfiel. „Der OSC hat sich den Sieg verdient, die Höhe spiegelt aber die Kräfteverhältnisse nicht wider“, meinte Frank Lerner. „Wir konnten noch nicht genug durchwechseln und arbeiten mit den vielen Zugängen noch an der Abstimmung.“

OSC Potsdam – Duisburger SV 98 15:8

Viertel: 4:1, 4:5, 4:2, 3:0 Tore: Keresztes (4), Stanimirovic, Boffen, Roncevic, Kalberg.

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