Wintersport-Ticker 2018/19: Peiffer in der Verfolgung in Oslo Dritter

+++ Wintersport-Telegramm+++: Peiffer in der Verfolgung in Oslo Dritter - Rekordsieg für Bö

Ski-Alpin, Bob, Biathlon oder Skispringen - die Wintersportler sind fast täglich im Einsatz. Wir halten Sie in unserem Wintersport-Telegramm über alle Ereignisse auf dem Laufenden.

+++Biathlon+++

23. März: Peiffer in der Verfolgung in Oslo Dritter - Rekordsieg für Bö

Einzel-Weltmeister Arnd Peiffer hat beim Weltcup-Finale der Biathleten in Oslo den dritten Platz in der Verfolgung belegt. Der 32-Jährige aus dem Harz landete am Samstag mit einem Schießfehler 18,2 Sekunden hinter dem siegreichen Norweger Johannes Thingnes Bö (3 Strafrunden). Platz zwei belegte Bös älterer Bruder Tarjei Bö (1). Peiffer setzte sich am Holmenkollen auf der letzten Runde im Duell mit dem Österreicher Felix Leitner durch und schaffte es über 12,5 Kilometer zum fünften Mal in diesem Winter auf das Podest.

Thingnes Bö schrieb mit seinem 15 Saisonsieg im 24. Rennen Geschichte. Nie zuvor hatte ein Biathlet öfter in einer Saison gewonnen. Der siebenmalige Weltmeister hat am Sonntag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) sogar noch die Chance, eine überragende Saison mit dem 16. Erfolg abzuschließen. Zweitbester Deutscher im Jagdrennen wurde der ehemalige Sprint-Weltmeister Benedikt Doll (3) als Siebter, Lucas Fratzscher kämpfte sich auf Rang 15 nach vorne.

Im Rennen der Frauen hatte Denise Herrmann zuvor den zweiten Platz belegt. Die Weltmeisterin musste sich nach zwei Schießfehlern nur der dreimaligen Olympiasiegerin Anastasija Kuzmina aus der Slowakei geschlagen geben.

+++Langlauf+++

23. März: Zwei deutsche Top-12-Plätze - Johaug erstmals besiegt

Die deutschen Langläuferinnen haben im letzten Massenstart-Rennen dieser Saison ein ordentliches Resultat mit zwei Top-12-Plätzen eingefahren. Katharina Hennig wurde im kanadischen Quebec am Samstag über 10 Kilometer in der klassischen Technik geteilte Neunte, auch Laura Gimmler gelang auf Rang zwölf ein starkes Rennen. An der Spitze wurde die Norwegerin Therese Johaug erstmals in diesem Winter in einem Langstreckenrennen besiegt.

Die 30-Jährige landete in dem Massenstart 0,2 Sekunden hinter der Schwedin Stina Nilsson, die am Freitag bereits den Sprint für sich entschieden hatte. Dritte wurde die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg, die damit ihre Führung im Gesamtweltcup vor der letzten Verfolgung am Sonntag deutlich ausbaute.

+++Skispringen+++

23. März: Deutscher Skisprung-Doppelerfolg in Russland

Die deutschen Skispringerinnen haben beim Weltcup im russischen Tschaikowski einen Doppelerfolg geholt. Juliane Seyfarth gewann am Samstag mit Sprüngen auf 95 und 97 Meter und durfte damit nach ihren beiden Erfolgen in Nischni Tagil den nächsten Sieg bejubeln. Zweite wurde Katharina Althaus (95 und 95 Meter), die vor dem letzten Wettbewerb am Sonntag (10.00 Uhr) als Gesamtzweite 77 Punkte Vorsprung auf Seyfarth hat. Rang drei belegte die Japanerin Sara Takanashi, die norwegische Dauersiegerin Maren Lundby kam diesmal nicht über Rang sieben hinaus. Für Seyfarth war es der vierte Weltcup-Sieg ihrer Karriere.

+++Biathlon+++

23. März: Biathlon-Weltmeisterin Herrmann in der Verfolgung Zweite

Weltmeisterin Denise Herrmann hat es beim Weltcup-Finale der Biathleten in Oslo zum vierten Mal in diesem Winter auf das Podest geschafft. Die 30-Jährige wurde am Samstag in der Verfolgung Zweite und musste sich nach zwei Schießfehlern nur der dreimaligen Olympiasiegerin Anastasija Kuzmina aus der Slowakei geschlagen geben. Hinter der fehlerfreien Kuzmina hatte die Sächsin Herrmann nach zehn Kilometern am Holmenkollen 1:42,8 Minuten Rückstand. Dritte wurde die schwedische Einzel-Olympiasiegerin Hanna Öberg (1 Fehler).

Franziska Preuß, die im Sprint am Donnerstag Platz zwei belegt hatte, fiel nach dem zweiten Schießen zunächst weit zurück und wurde nach insgesamt drei Strafrunden in Norwegen immerhin noch Siebte. Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier leistete sich am Schießstand ebenfalls drei Fehler und musste sich zwei Tage nach dem 27. Rang im Sprint mit fast vier Minuten Rückstand als 20. zufrieden geben. Noch vor der siebenmaligen Weltmeisterin landete Franziska Hildebrand (3) auf Rang 19.

Zum Saison-Abschluss findet am Sonntag (13.45 Uhr/ARD und Eurosport) in Oslo der Massenstart statt, ehe sich die Skijäger in die lange Sommerpause verabschieden.

+++Skifliegen+++

23. März: DSV-Adler fliegen beim letzten Team-Springen auf Platz zwei

Die deutschen Skispringer haben beim letzten Teamwettbewerb in der Ära von Bundestrainer Werner Schuster einen Podestplatz eingefahren. In der Besetzung Karl Geiger, Constantin Schmid, Richard Freitag und Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler musste sich das DSV-Quartett am Samstag im slowenischen Planica nur den Polen um Top-Springer Piotr Zyla geschlagen geben. Vor allem Geiger (230,5 und 230 Meter) und Eisenbichler (227 und 246 Meter) überzeugten. In elf Jahren unter Coach Schuster haben die DSV-Springer damit kein Teamspringen von einer Flugschanze für sich entschieden. Rang drei belegte Gastgeber Slowenien.

Nicht im deutschen Team dabei waren Olympiasieger Andreas Wellinger (gestrichen) sowie Stephan Leyhe, der nach einem Sturz in Oslo mit den Nachwirkungen zu kämpfen hat. Am Sonntag (10.00 Uhr/ARD und Eurosport) steht das letzte Einzel an, bei dem der dreifache Weltmeister Eisenbichler aus eigener Kraft die kleine Kristallkugel als bester Skiflieger dieses Winters gewinnen kann.

+++Eiskunstlauf-WM+++

23. März: Chen holt erneut Titel - Hanyus grandiose Kür

Der US-Eiskunstläufer Nathan Chen hat erneut WM-Gold gewonnen. Der 19 Jahre alte Titelverteidiger behauptete am Samstag bei den Weltmeisterschaften im japanischen Saitama in der Kür Platz eins vor Japans Superstar Yuzuru Hanyu. Der Olympiasieger konnte trotz einer grandiosen Kür mit der höchst schwierigen Kombination aus vierfachem Toeloop und dreifachem Axel nicht mehr auf den Gold-Rang klettern. Dritter wurde Vincent Zhou aus China. Der deutsche Meister Paul Fentz aus Berlin hatte im Kurzprogramm nur den 28. Platz erreicht und das Kür-Finale verpasst.

+++Snowboard+++

23. März: Jörg und Baumeister verpassen Heimsiege beim Weltcup-Finale knapp

Weltmeisterin Selina Jörg (Sonthofen) hat beim Weltcup-Finale der Snowboader in Winterberg einen weiteren Podestplatz für die deutschen Raceboarderinnen eingefahren, die Wiederholung ihres Vorjahreserfolgs im Sauerland aber hauchdünn verpasst. Im Parallelslalom fuhr die 31-jährige im Finale mit nur einer Hundertstel Rückstand auf die Schweizerin Patrizia Kummer auf den zweiten Platz.

Für den Sieg der Disziplinwertung reichte es für Jörg damit knapp nicht. Die große Kristallkugel konnte sich die tschechische Olympiasiegerin Ester Ledecka sichern, die in Winterberg im Viertelfinale ausschied. In dieser Wertung belegte Jörg ebenfalls den zweiten Platz.

Auch bei den Männern gab es einen Podestplatz für das deutsche Team zu feiern: Der zweimalige WM-Dritte Stefan Baumeister (Aising-Pang) zog nach dem Sieg über den Slowenen Zan Kosir ins Finale ein, scheiterte dort aber am Österreicher Lukas Mathies. Dennoch konnte sich der 25-jährige Deutsche den Sieg der kleinen Kristallkugel sichern.

Cheyenne Loch (Schliersee) scheiterte beim letzten Rennen des Winters im deutschen Duell an Selina Jörg und schied im Viertelfinale aus. Die Olympiadritte Ramona Hofmeister und Carolin Langenhorst (beide Bischofswiesen) waren bereits in der Qualifikation gescheitert.

+++Ski-DM+++

23. März: Dürr holt Titel im Slalom, Meisen im Riesenslalom

Skirennläuferin Lena Dürr (Germering) hat bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Garmisch-Partenkirchen den Titel im Slalom geholt. Bei den Männern siegte Bastian Meisen (Garmisch) im Riesentorlauf.

Die 27-jährige Dürr setzte sich am Gudiberg in 1:42,84 Minuten vor Jessica Hilzinger (Oberstdorf) und Luisa Mangold vom SC Garmisch durch. Meisen war nach zwei Läufen auf der Kandahar in 2:04,57 Minuten der Schnellste vor Alexander Schmid (Fischen) und den zeitgleichen Dritten Benedikt Staubitzer (Mittenwald) und Jonas Stockinger (Herzogsreut).

+++Langlauf+++

22. März: Langläufer enttäuschen beim Saisonfinale in Quebec

Die deutschen Skilangläuferinnen haben zum Auftakt des Weltcup-Finales im kanadischen Quebec eine Spitzenplatzierung im Freistilsprint klar verpasst. Als letzte DSV-Athletinnen schieden Laura Gimmler (Oberstdorf) und Sandra Ringwald (Schonach) im Viertelfinale aus, Gimmler belegte in der Endabrechnung Platz 23, Ringwald kam auf Platz 24.

Den Sieg sicherte sich Vizeweltmeisterin Stina Nilsson, die einen schwedischen Dreifach-Triumph anführte. Bei den Männern feierte Olympiasieger und Weltmeister Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen seinen zehnten Saisonsieg.

Ringwald war im Februar im Sprint von Cogne/Italien Zweite geworden, Gimmler hatte Platz sieben belegt. Von dieser Form sind die Sprint-Spezialistinnen mittlerweile aber weit entfernt. Pia Fink (Bremelau) als 33. und Katharina Hennig (Oberwiesenthal) als 42. scheiterten in Quebec in der Qualifikation.

Die deutschen Männer schieden geschlossen in der Qualifikation aus. Als bester DSV-Starter kam Janosch Brugger (Schluchsee) auf Platz 53.

Am Samstag stehen in Quebec Massenstart-Rennen im klassischen Stil an, die Entscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup fällt am Sonntag in den Verfolgungs-Rennen im freien Stil. Bei den Frauen führt die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg mit 112 Punkten vor der Russin Natalja Neprjajewa, bei den Männern liegt Kläbo lediglich 24 Zähler vor dem Russen Alexander Bolschunow. In Quebec sind noch 300 Punkte zu erreichen.

+++Biathlon+++

22. März: Deutsche verpassen das Podest in Oslo

Die deutschen Biathleten um Ex-Weltmeister Benedikt Doll haben beim Rekordsieg des norwegischen Dominators Johannes Thingnes Bö den Sprung aufs Podest verpasst. Im Sprint über 10 km beim Weltcup-Finale in Oslo feierte Einzel-Olympiasieger Bö seinen 14. Sieg des Winters und stellte die Bestmarke des Franzosen Martin Fourcade aus der Saison 2016/17 ein. Bester Deutscher war Doll (Breitnau) nach zwei Strafrunden auf Rang sechs.

Bei seinem 35. Karrieresieg triumphierte Bö, der bei der WM in Östersund vier Goldmedaillen gewonnen hatte, vor dem Italiener Lukas Hofer (0 Strafrunden/31,7 Sekunden zurück) und Quentin Fillon Maillet (0/35,0). Auf den drittplatzierten Franzosen fehlten Doll 4,4 Sekunden. Den Sieg in der Gesamtwertung sowie im Sprint-Weltcup hatte Bö schon vor dem Heimspiel am Holmenkollen klargemacht.

Am Samstag stehen in Oslo die beiden Verfolger auf dem Programm (ab 15.00 Uhr), bei den Frauen besitzt neben der Sprint-Zweiten Franziska Preuß (Haag) auch Weltmeisterin Denise Herrmann (Oberwiesenthal) nach Rang fünf vom Donnerstag beste Aussichten. Den Abschluss des Weltcup-Winters der Biathleten bilden am Sonntag die beiden Massenstarts (ab 13.45 Uhr/alle ARD und Eurosport).

+++Skifliegen+++

22. März: Andreas Wellinger in Planica nicht im Team

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger muss auch beim letzten Teamwettbewerb dieser Saison zuschauen. Der 23 Jahre alte Ruhpoldinger wurde für das Springen an diesem Samstag (10.00 Uhr/ARD und Eurosport) im slowenischen Planica von Bundestrainer Werner Schuster nicht berücksichtigt. Stattdessen bietet der Coach im letzten Teamspringen seiner elfjährigen Amtszeit Karl Geiger, Constantin Schmid, Richard Freitag und Markus Eisenbichler auf.

+++Skifliegen+++

22. März: Markus Eisenbichler hat mit zwei fulminanten Flügen den Weltcup in Planica gewonnen

Dem dreifachen Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler ist der erste Weltcup-Sieg seiner Karriere gelungen. Dem 27 Jahre alten Bayern reichten beim Fliegen am Freitag im slowenischen Planica Flüge auf 238,5 und 233 Meter. Der Japaner Ryoyu Kobayashi hatte mit seinem ersten Flug (242 Meter) deutlich geführt, dann aber im zweiten Sprung gepatzt. Dritter wurde Piotr Zyla aus Polen. Auch Karl Geiger (9.), Richard Freitag (15.), Constantin Schmid auf Rang 23 und Andreas Wellinger als 26. schafften es für das DSV-Team in den zweiten Durchgang.

Im Kampf um die kleine Kristallkugel für den besten Skiflieger dieses Winters hat Eisenbichler damit die Führung übernommen. Der beste deutsche Flieger hat derzeit 311 Punkte, Rivale Kobayashi steht bei noch einem ausstehenden Wettbewerb am Sonntag (10.00 Uhr) bei 307 Zählern.

+++Ski Alpin+++

22. März: Strasser und Dorsch deutsche Meister in der Super-Kombination

Die Weltcup-Starter Linus Strasser und Patrizia Dorsch haben bei den deutschen Meisterschaften der alpinen Skirennfahrer die Super-Kombination gewonnen. Der Münchner Strasser wurde nach Platz fünf bei der WM in Schweden am Freitag in Garmisch-Partenkirchen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann vor Anton Tremmel und Lukas Wasmeier, dem Sohn des früheren Ski-Stars Markus Wasmeier. Die für den SC Schellenberg startende Dorsch, Weltcup-Fünfte im Februar in der Schweiz, siegte vor Carolin Lippert und Kira Weidle.

+++Eiskunstlauf-WM+++

22. März: Schott nur 17. - Kasachin sorgt für Weltpremiere

Für Nicole Schott hat es bei der Eiskunstlauf-WM in Saitama kein Happy End gegeben. Die viermalige deutsche Meisterin kam über den 16. Platz nicht hinaus. „Ich habe auf jeden Fall gekämpft“, sagte die 22 Jahre alte Essenerin enttäuscht. In der Kür am Freitag rutschte sie von Rang zwölf nach dem Kurzprogramm noch um vier Positionen nach unten. Damit verfehlte die WM-13. von 2018 ihr Ziel, unter den zehn besten Läuferinnen zu kommen, deutlich.

„Nachdem die Toeloop-Kombination nicht geklappt hat, musste ich umdenken“, erklärte Schott nach ihrer vierten WM-Teilnahme seit 2015. Um auf Nummer sicher zu gehen, wollte sie eigentlich den höherwertigen Dreifach-Flip durch den weniger schwierigen Salchow ersetzen. Doch nach dem Patzer in der Kombi musste sie den Flip wagen - und unterdrehte ihn. „Ich habe es probiert. Es hat aber nicht alles so geklappt“, befand Schott, die nach einem Muskelfaseriss und einer Grippe erst richtig im Dezember 2018 richtig trainieren konnte. „Ich hoffe, dass die nächste Saison ohne Turbulenzen bleibt, es bei den großen Events funktioniert und ich wieder Wettkampf-Lockerheit habe.“

Überragende Läuferin vor 18 000 Zuschauern in der Saitama Super Arena vor den Toren Tokios war die 16-jährige Alina Sagitowa. Die junge Russin holte ihr erstes WM-Gold und komplettierte damit nach Olympiasieg und Europameisterschafts-Gewinn 2018 ihre Titelsammlung.

Für eine Weltpremiere sorgte die WM-Zweite Elizabet Tursinbajewa. Die 19-jährige Kasachin gewann nicht nur die erste WM-Medaille für ihr Land. Als erste Athletin auf der Welt stand sie zudem in einer Kür den vierfachen Salchow fehlerfrei. „Ich freue mich, dass ich den Vierfachen gelandet habe“, sagte Tursinbajewa nach ihrem historischen Sprung. „Ich werde mich lange an diese Meisterschaft erinnern.“Dritte wurde die Russin Jewgenija Medwedewa, die 2016 und 2017 Weltmeisterin geworden war.

+++Ski Alpin+++

21. März: Cheftrainer Mathias Berthold verlässt DSV

Die Alpinsparte des Deutsche Skiverbandes (DSV) muss nach dem Rücktritt von Felix Neureuther einen weiteren schweren Verlust verkraften: Nur vier Tage nach dem letzten Auftritt des besten deutschen Skirennläufers beim Weltcup-Finale in Soldeu/Andorra hat auch Cheftrainer Mathias Berthold seinen Abschied verkündet.

Der Österreicher wolle sich "beruflich neu orientieren" und künftig als Privatcoach mit einzelnen Athleten arbeiten, teilte der DSV am Donnerstag mit. Ein Nachfolger ist noch nicht benannt. Alpindirektor Wolfgang Maier führt allerdings bereits Gespräche mit möglichen Kandidaten und will den neuen Boss von Thomas Dreßen, Stefan Luitz und Co. bis zur Cheftrainerklausur im April benannt haben.

"Die Arbeit mit diesem Team hat mir über all die Jahre sehr viel Freude bereitet", sagt Mathias Berthold: "Aber jetzt ist es an der Zeit für mich, beruflich neue Wege einzuschlagen." Maier ergänzte: "Wir haben gemeinsam in den letzten Jahren viele große Erfolge feiern dürfen. Die Basis hierfür war d