Vierschanzentournee: Schuster glaubt an ein Duell Eisenbichler gegen Kobayashi bis zum Schluss

Vierschanzentournee : Schuster glaubt an ein Duell Eisenbichler gegen Kobayashi bis zum Schluss

Noch stehen zwei Springen bei der Vierschanzentournee aus. Der deutsche Bundestrainer glaubt, dass es bei der derzeitigen Spitzenpaarung bleibt.

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster glaubt bis zum Finale in Bischofshofen an ein Duell zwischen Markus Eisenbichler und Ryoyu Kobayashi um den Gesamtsieg der Vierschanzentournee. "Ich glaube nicht, dass die Vorentscheidung in Innsbruck fallen wird. Ich hoffe, dass wir in Bischofshofen mit Markus noch um den Sieg kämpfen", sagte Schuster vor der zweiten Tournee-Hälfte.

In der Gesamtwertung liegt der Japaner Kobayashi mit 548,9 Punkten knapp vor Eisenbichler (546,6). Der Pole Dawid Kubacki (526,0) hat auf Rang drei bereits einen deutlichen Rückstand. "Das Rennen wird sehr, sehr eng. Ich gehe nicht davon aus, dass sich Kobayashi in Innsbruck weit absetzen wird. Markus mag Innsbruck. Er hat Chancen, ihn weiterhin zu fordern", sagte der Schuster.

Im deutschen Team hat nur noch Eisenbichler Chancen auf den Tourneesieg, Schuster zog dennoch eine positive Halbzeitbilanz. "Ich bin sehr zufrieden mit den ersten zwei Stationen. Ich sehe auch das große Ganze. Wir hatten zweimal zwölf Springer unter den besten 50. Wir sind wahrscheinlich die am breitesten aufgestellte Nation der Welt", sagte der Coach, dessen zum Saisonende auslaufender Vertrag noch nicht verlängert worden ist.

Die Tournee wird am Donnerstag (14.00 Uhr/ARD und Eurosport) mit der Qualifikation für das Bergiselspringen in Innsbruck fortgesetzt. Die Entscheidung fällt am Sonntag (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport) in Bischofshofen.

(sef/sid)
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