Skispringen: Richard Freitag stimmt sich auf Vierschanzentournee 2017/18 ein

Skispringen 17/18: Freitag stimmt sich auf Vierschanzentournee ein

Weg aus Oberstdorf, um dann in Oberstdorf ganz groß aufzutrumpfen: Richard Freitag wird bei besinnlichen Stunden in der sächsischen Heimat Kraft für den Riesenrummel bei der Vierschanzentournee tanken.

"Ich hoffe, dass es endlich wieder mit einem deutschen Tourneesieg klappt", sagte Hannawald, der 2001/02 sämtliche Springen zwischen Oberstdorf und Bischofshofen gewann: "Aber ich weiß auch, dass die Tournee immer wieder ihre eigenen Geschichten schreibt."

Ein großer Vorteil ist natürlich für Freitag, dass er in Oberstdorf quasi Hausrecht besitzt und in der Vorwoche vor Weihnachten noch ausgiebig bei besten Bedingungen auf der Auftaktanlage trainieren kann.

Freitag, der in den vergangenen fünf Springen dreimal siegte und zweimal Zweiter war und schon mehr Weltcup-Punkte (550) gesammelt hat als in der kompletten Vorsaison (507), weiß aber, dass er nur die ersten Schritte zu möglicherweise historischen Leistungen gemacht hat. Und die Konkurrenz unterstrich ihre Ambitionen. Zurücklehnen ist also für die DSV-Adler nicht.

"Wir müssen jetzt weiter nach vorne schauen. Die Form zu konservieren, das funktioniert im Skispringen nicht. Deshalb müssen wir weiter trainieren, damit die Substanz da ist", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Immerhin: "Bis Heiligabend werden wir nicht durchspringen."

(sid)