LIVE Skispringen Wellinger Vierter bei erneutem Granerud-Sieg

Düsseldorf · Skispringer Andreas Wellinger hat am zweiten Tag des Skiflug-Weltcups im österreichischen Bad Mitterndorf sein bestes Saison-Ergebnis erreicht und das Podest nur knapp verpasst. In unserem Skisprung-Telegramm verpassen Sie nichts.

 Andreas Wellinger.

Andreas Wellinger.

Foto: AP/Florian Schroetter
Aaron Knopp
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Nach Sieg nur Platz 14: Skispringerin Althaus schwächelt


Skispringerin Katharina Althaus hat ihre dominante Performance in Hinterzarten nicht wiederholen können. Einen Tag nach ihrem deutlichen Sieg kam die 26 Jahre alte Allgäuerin am Sonntag nicht über Rang 14 hinaus. Nach Sprüngen auf 99,5 und 95,5 Meter war Althaus unzufrieden. „Ich bin heute nicht gut reingekommen, habe mich nicht ganz wohl in der Anfahrt gefühlt. Ich bin die Anfahrt etwas runtergeeiert. Es war heute nicht mein Tag, dann werde ich schnell mal nach hinten durchgereicht“, sagte die Olympia-Zweite in ZDF. Vor ihr landeten in Selina Freitag (Achte) und Pauline Heßler (13.) zwei deutsche Teamkolleginnen.
Den Tagessieg sicherte sich die Norwegerin Anna Odine Stroem, die 112,5 und 103,5 Meter sprang. Ebenfalls auf dem Podium landeten die Slowenin Ema Klinec und Österreichs Weltcup-Führende Eva Pinkelnig. Am Samstag hatte Althaus die Konkurrenz mit Sprüngen auf 107 und 102 Meter noch deklassiert. (dpa)
Aaron Knopp
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Skifliegen: Wellinger Vierter bei erneutem Granerud-Sieg


Skispringer Andreas Wellinger hat am zweiten Tag des Skiflug-Weltcups im österreichischen Bad Mitterndorf sein bestes Saison-Ergebnis erreicht und das Podest nur knapp verpasst. Der zweimalige Olympiasieger sprang am Kulm auf den vierten Rang und verbesserte damit seine bisherige Top-Platzierung um zwei Plätze. Den Sieg sicherte sich wie schon am Vortag Halvor Egner Granerud aus Norwegen.
Wellinger, beim ersten Skifliegen der Saison am Samstag Neunter, zeigte zwei starke Sprünge auf je 230,0 m und sorgte damit für die zweitbeste Platzierung eines DSV-Adlers in diesem Winter. Karl Geiger war Anfang Dezember in Titisee-Neustadt Dritter geworden.
Hinter Granerud belegten der Slowene Timi Zajc und Lokalmatador Stefan Kraft die Plätze zwei und drei. Für den Tournee-Sieger war es bereits die zehnte Podestplatzierung in Folge, er baute zudem seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus.
Zweitbester Deutscher war am Sonntag Markus Eisenbichler, der Siegsdorfer arbeitete sich dank eines Sprungs auf 222,5 m im zweiten Durchgang noch von Platz 20 auf den 15. Rang vor. Auch Stephan Leyhe (Willingen) schaffte es als 27. in die Punkte. Constantin Schmid (Oberstdorf) hatte den zweiten Durchgang verpasst, Pius Paschke (Kiefersfelden) und Justin Lisso (Schmiedefeld) waren bereits in der Qualifikation gescheitert.
Sowohl der zuletzt formschwache Skiflug-Weltmeister Geiger als auch Tournee-Überraschung Philipp Raimund hatten auf einen Start am Kulm verzichtet und eine Wettkampfpause eingelegt. Bereits am kommenden Wochenende steht für die DSV-Adler der Heim-Weltcup in Willingen auf dem Programm. (sid)
Aaron Knopp
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Skispringerin Althaus dominiert in Hinterzarten


Skispringerin Katharina Althaus hat beim Heimspiel in Hinterzarten einen deutlichen Sieg eingefahren. Die 26 Jahre alte Allgäuerin sprang am Samstag 107 und 102 Meter und distanzierte damit die komplette Konkurrenz um 21,2 Punkte. Ema Klinec aus Slowenien und die Japanerin Sara Takanashi komplettierten das Podest, waren gegen die in beiden Durchgängen exzellente Althaus aber chancenlos.
Althaus rückt damit gut drei Wochen vor der WM im slowenischen Planica auch näher an die Weltcup-Führende Eva Pinkelnig heran. Die Österreicherin (92,5 und 97 Meter) musste sich diesmal deutlich geschlagen geben. Die Qualifikation am Freitag war wegen technischer Probleme beim Datendienstleister abgesagt und am Samstag nachgeholt worden. Auch am Samstag funktionierte der Datenticker des Weltverbandes Fis nicht einwandfrei. (dpa)
Aaron Knopp
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„Verarscht“ und „wütend“: Skispringer am Kulm ohne Chance


Im Flockenwirbel auf der riesigen Skifluganlage am Kulm überwogen bei den deutschen Springern mal wieder Frust und Wut. Markus Eisenbichler und Constantin Schmid schimpften bei dem schwierigen Windspiel in Bad Mitterndorf über die Jury. Hoffnungsträger Andreas Wellinger konnte seine starke Qualifikation nicht bestätigen, das komplette Team sprang der Weltelite um Norwegens Sieger Halvor Egner Granerud deshalb einmal mehr hinterher. „Da fühlt man sich verarscht“, wetterte Eisenbichler in Richtung der Jury, die seiner Meinung nach zu wenig Anlauf gewährt hatte.

Eisenbichler als Achter (200,5 und 209,5 Meter) sowie Wellinger auf Rang neun (209 und 206 Meter) zeigten einen ordentlichen Wettkampf, doch das Podest war wie schon so oft in dieser Saison sehr weit weg. Vierschanzentournee-Sieger Granerud (238 und 231 Meter) wird weiter von seiner herausragenden Form getragen und übernahm mit seiner Flugshow am Kulm erstmals das Gelbe Trikot, das der Pole Dawid Kubacki seit November hatte. Bei Kubacki reichte es diesmal nur zu Rang zehn.

Das ist auch die Region, in der sich die Schützlinge des in Österreich fehlenden Stefan Horngacher befinden. Bei Olympiasieger Wellinger bestand zumindest vor dem Fliegen die Hoffnung, es könne Richtung Podest gehen. „Man braucht das nötige Glück und einen Sprung mit ausreichend Höhe, das ist mir nicht ganz gelungen. Es schaut zwar nett aus, aber ist nicht effektiv“, haderte Wellinger. Nach dem schlechten Abschneiden bei der Tournee geht es weitgehend trist weiter.

Dass sich bis zur WM im slowenischen Planica (21. Februar bis 5. März) alles dreht, scheint unwahrscheinlich. Wie es um das Gemüt der Springer bestellt ist, zeigte auch der sonst relativ besonnene Schmid, der wie Eisenbichler gegen die Jury wütete. „Ich bin ziemlich wütend. Es ist ein bisschen verzerrend. Es ist eine Frechheit, wenn man von da unten fährt.“ Mit seiner Leistung sei er allerdings auch nicht zufrieden.

Nicht am Kulm dabei ist Topspringer Karl Geiger, der seine Formschwäche mit Bundestrainer Horngacher auf der Heimschanze in Oberstdorf bekämpfen will. Der 29-Jährige ist eigentlich ein Garant des deutschen Teams, Geiger stand in den vergangenen Jahren für Verlässlichkeit. „Auch wenn ich gerne Skigeflogen wäre, habe ich mich dazu entschieden diese Woche zum Training zu nutzen. Für die kommenden Wochen ist es mein Ziel, wieder mehr Konstanz in meine Sprünge zu bringen, um die noch lange Saison auf einem höheren Niveau fortzusetzen“, begründete Geiger auf Instagram. In Willingen in der kommenden Woche soll er zurückkehren.

An der Spitze waren es am Samstag mal wieder Sieger Granerud sowie der Österreicher Stefan Kraft, die der Konkurrenz keine Chance ließen. Sloweniens Flieger Domen Prevc belegte Rang drei. Am Sonntag steht in Bad Mitterndorf ein weiteres Einzel auf dem Programm. (dpa)
Maximilian Lonn
Maximilian Lonn

Skispringer Granerud übernimmt Gelbes Trikot


Norwegens Vierschanzentournee-Sieger Halvor Egner Granerud hat das Skifliegen am Kulm in Bad Mitterndorf gewonnen und damit die Führung im Gesamtweltcup übernommen. Granerud flog am Samstag in Österreich 238 und 231 Meter und gewann damit vor Österreichs Lokalmatador Stefan Kraft und Domen Prevc aus Slowenien. Rivale Dawid Kubacki (194,5 und 230,5 Meter) kam nicht über Rang zehn hinaus und musste das Gelbe Trikot erstmals in diesem Winter abgeben. 

Bei den deutschen Skispringern waren Markus Eisenbichler als Achter und Andreas Wellinger auf Rang neun die besten Athleten. Der formschwache Karl Geiger lässt den Weltcup aus, um in seiner Heimat Oberstdorf Trainingssprünge absolvieren zu können. Der Winter läuft für das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher, der am Kulm selbst nicht dabei ist, bislang schlecht. Bis zur WM im slowenischen Planica sind es noch etwas mehr als drei Wochen. (dpa) 
Aaron Knopp
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Wellinger Quali-Zweiter beim Fliegen am Kulm


Andreas Wellinger hat in der Qualifikation für den ersten Skiflug-Weltcup der Saison mit Rang zwei überrascht. Der zweimalige Olympiasieger segelte am Kulm in Bad Mitterndorf auf 230,5 m und geht als Mitfavorit in die Entscheidung am Samstag (14.15/ZDF und Eurosport). Besser war nur Lokalmatador Stefan Kraft aus Österreich, der auf 233,0 m kam.
Der zuletzt immer wieder von Verletzungen zurückgeworfene Wellinger mischte schon in den beiden Trainingsdurchgängen am Vormittag vorne mit. „An diesem Wochenende kann er sich den Lohn abholen, für den er vier Jahre gekämpft hat“, sagte Ex-Bundestrainer Werner Schuster am Eurosport-Mikrofon.
Zweitbester DSV-Adler war Markus Eisenbichler. Der Bayer, der 2020 WM-Dritter im Fliegen geworden war und mit 248,0 m auch den deutschen Rekord hält, belegte den 13. Rang. Am Samstag am Start sind zudem Constantin Schmid (Oberaudorf/31.), Pius Paschke (Kiefersfelden/34.) und Stephan Leyhe (Willingen/37.).
Nicht in den Wettkampf der besten 40 schaffte es Justin Lisso (Schmiedefeld/45.). Der zuletzt formschwache Karl Geiger ist erst gar nicht am Start, soll aber am kommenden Wochenende beim Heim-Weltcup in Willingen zurückkehren.
Wie weit es am Kulm gehen kann, bewies Ziga Jelar im Training: Der Slowene segelte auf 247,5 m, griff dabei aber in den Schnee. Weil Schanzenrekorde nur in offiziellen Durchgängen aufgestellt werden können, steht dieser weiter bei 244,0 m durch Jelars Teamkollegen Peter Prevc aus dem Jahr 2016. (sid)
Phillip Oldenburg
Phillip Oldenburg

"Grünes Licht“ für weißes Willingen


Der Skisprung-Weltcup in Willingen kann wie geplant vom 3. bis 5. Februar auf der Mühlenkopfschanze stattfinden. Der Weltverband FIS und der Deutsche Skiverband (DSV) gaben am Donnerstag bei der sogenannten Schneekontrolle endgültig grünes Licht für die fünf Weltcup-Bewerbe an drei Tagen. „Wir haben genügend Schnee und sind bereits dabei, die Schanze zu präparieren“, sagte Schanzenchef Andi Rohn.
20 Nationen haben rund 100 Aktive für die beiden Einzel-Wettbewerbe der Männer und Frauen sowie das Mixed-Teamspringen gemeldet. Mehr Skispringen geht nicht: Über 1000 Sprünge werden auf der größten Großschanze der Welt im Training, den Qualifikationen und den Weltcups absolviert. Nach der Corona-Pause werden an den drei Tagen rund 50.000 Zuschauer erwartet.
23.500 Fans am bereits ausverkauften Samstag bedeuten einen Weltcup-Rekord im Frauen-Skispringen. Mit Weiten um die 150 Meter halten einige Skispringerinnen ihre Rekordmarken in Willingen und proben in Nordhessen für das erste offizielle Skifliegen am 19. März in Vikersund, für das sich nur die 15 Besten im Weltcup qualifizieren.
Maximilian Lonn
Maximilian Lonn

Eisenbichler überrascht als Dritter in Sapporo


Skispringer Markus Eisenbichler ist im japanischen Sapporo überraschend auf das Treppchen geflogen. Der sechsmalige Weltmeister, der am Samstag noch den zweiten Durchgang verpasst hatte, landete beim erneuten Sieg des Lokalmatadoren Ryoyu Kobayashi auf Rang drei. Für den 31-Jährigen war es der erste Podestplatz seit März 2022.

„Ich bin wirklich glücklich über meine Sprünge und das Ergebnis heute. Es ist eine Weile her, dass ich auf dem Podium stehen konnte“, sagte Eisenbichler. Für die DSV-Adler war es erst das zweite Podest des WM-Winters, Karl Geiger war Anfang Dezember in Titisee-Neustadt ebenfalls Dritter geworden.

Eisenbichler lag nach einem Sprung auf 140,5 m zur Halbzeit auf Rang sieben, ehe er im zweiten Durchgang mit 139,5 m eine Aufholjagd startete. „Ich hoffe, ich kann in den kommenden Wochen weitere Schritte in diese Richtung machen“, sagt der Bayer, der bei der Vierschanzentournee noch dreimal den zweiten Durchgang verpasst hatte.

In Japan war es diesmal Geiger, der auf Rang 34 vorzeitig seine Sachen packen musste und seine Reihe enttäuschender Ergebnisse fortsetzte. Andreas Wellinger, in den ersten beiden Sapporo-Wettkämpfen als Achter und Siebter jeweils bester Deutscher, wurde diesmal Zwölfter.

Nicht zu schlagen war wie schon am Freitag der Japaner Kobayashi. Mit 141,0 und 143,0 Metern holte der Olympiasieger vor Tournee-Champion Halvor Egner Granerud seinen zweiten Saisonsieg. Skisprung-Oldie Noriaki Kasai (50), der am Freitag und Samstag bei seinem Weltcup-Comeback nach drei Jahren in der Qualifikation gescheitert war, war nicht mehr am Start. (SID) 
Stefan Döring
Stefan Döring

Deutsche springen in Sapporo hinterher


Skispringer Andreas Wellinger hat auch am zweiten Weltcup-Tag im japanischen Sapporo für den einzigen deutschen Lichtblick gesorgt. Der zweimalige Olympiasieger erzielte als Siebter wie schon am Freitag das einzige Top-15-Ergebnis des DSV-Teams. Der Sieg ging an den Österreicher Stefan Kraft, der somit vier der letzten sechs Wettkämpfe auf der Olympia-Schanze von 1972 gewonnen hat.

Wellinger, am Freitag schon Achter, lag bei schwierigen Windverhältnissen nach dem ersten Durchgang nur auf Rang 16, ehe er mit einem starken Sprung auf 130,0 m noch viel Boden gutmachte. Die arrivierten Kräfte enttäuschten dagegen: Karl Geiger (Oberstdorf) kam nicht über den 22. Platz hinaus, der sechsmalige Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) verpasste als 31. sogar den zweiten Durchgang.

Zweitbester DSV-Adler war somit Stephan Leyhe. Der Willinger, zur Halbzeit noch Zehnter, belegte am Ende den 17. Rang. Constantin Schmid (Oberaudorf/19.) und Tournee-Überraschung Philipp Raimund (Oberstdorf/27.) schafften es ebenfalls in die Punkte.

Nach 15 Einzel-Wettbewerben hat das DSV-Team somit erst einen Podestplatz geholt, Geiger war Anfang Dezember in Titisee-Neustadt Dritter geworden. Einen solch schlechten Saisonstart hatte es zuletzt im Winter 2007/08 gegeben.

Hinter Kraft landeten auch Tournee-Champion Halvor Egner Granerud aus Norwegen und Lokalmatador Ryoyu Kobayashi, Gewinner des Wettkampfs am Freitag, auf dem Treppchen. Der Pole Dawid Kubacki wurde nach zehn Podestplätzen in Folge „nur“ Vierter.

Skisprung-Oldie Noriaki Kasai (50) scheiterte bei seinem Weltcup-Comeback nach drei Jahren wie schon am Freitag in der Qualifikation. Diesmal verpasste der Japaner auf Rang 55 den Sprung unter die besten 50.
Stefan Döring
Stefan Döring

Wellinger Achter bei Kobayashi-Sieg


Skispringer Andreas Wellinger hat im japanischen Sapporo für den einzigen deutschen Lichtblick gesorgt. Der zweimalige Olympiasieger landete als Achter zum fünften Mal in dieser Saison in den Top Ten, zum Podest fehlten umgerechnet fast zehn Meter. Sieger im ersten Weltcup-Springen außerhalb Europas seit fast drei Jahren wurde Lokalmatador Ryoyu Kobayashi.

Wellinger lag nach einem Sprung auf 133,5 m zunächst als Fünfter in Podest-Nähe, verlor im zweiten Durchgang bei immer schlechter werdenden Windverhältnissen mit nur 122,0 m aber an Boden. Die übrigen DSV-Adler hatten mit den vorderen Plätzen nichts zu tun. Karl Geiger (Oberstdorf) enttäuschte auf Rang 20 ebenso wie der zuletzt erstarkte Markus Eisenbichler (Siegsdorf) auf Platz 23.

Kobayashi meldete sich derweil mit seinem ersten Podestplatz des Winters in der Weltspitze zurück. Der zweimalige Gewinner der Vierschanzentournee segelte auf 135,0 und 130,0 und gewann vor Dawid Kubacki, der zum zehnten Mal in Folge auf dem Podest stand. Der Pole jagt damit weiter den Rekord des Finnen Janne Ahonen aus der Saison 2004/05, der 13 Podestplätzen in Folge geschafft hatte. Dritter wurde Tournee-Champion Halvor Egner Granerud aus Norwegen.

In die Punkte schafften es aus deutscher Sicht außerdem Constantin Schmid (Oberaudorf/22.) und Stephan Leyhe (Willingen/24.), der 2020 auf der Olympia-Schanze von 1972 noch Zweiter geworden war. Tournee-Überraschung Philipp Raimund (Oberstdorf(35.) verpasste dagegen erstmals seit dem Saisonstart in Wisla den zweiten Durchgang.

Nach fast drei Jahren tauchte zudem Noriaki Kasai (50) wieder im Weltcup auf. Der Skisprung-Oldie startete kurzfristig für den erkrankten Rikuta Watanabe in der Qualifikation, verpasste aber mit 108,0 m auf Rang 51 den Einzug in den Wettkampf der besten 50 denkbar knapp. Kasai ließ dabei immerhin den Schweizer Kilian Peier, WM-Dritter von 2019, und seinen Landsmann Junshiro Kobayashi hinter sich.

Am Samstag (8.00 Uhr MEZ) und Sonntag (2.00 Uhr MEZ) stehen in Sapporo zwei weitere Einzel-Wettbewerbe auf dem Programm.
Stefan Janssen
Stefan Janssen

Eisenbichler als Sechster im Aufwind - Granerud siegt weiter


Skispringer Markus Eisenbichler hat im ersten Einzel-Wettkampf nach der enttäuschenden Vierschanzentournee mit Rang sechs stark aufsteigende Form bewiesen. Beim Sieg von Tournee-Champion Halvor Egner Granerud in Zakopane flog der sechsmalige Weltmeister auf 130,5 und 132,0 m und erzielte sein bestes Saisonergebnis. Auch Andreas Wellinger überzeugte als Elfter.

Nicht zu stoppen war erneut Granerud. Der Norweger verwies wie schon bei der Tournee den Polen Dawid Kubacki auf Rang zwei, Dritter wurde Stefan Kraft aus Österreich.

Eisenbichler hatte schon beim dritten Platz im Teamspringen am Samstag geglänzt und mit 140,0 m den weitesten Sprung des Tages gezeigt, nun legte er eindrucksvoll nach. Drittbester DSV-Adler auf der „Wielka Krokiew“ war am Sonntag Karl Geiger auf Rang 14. Der Oberstdorfer zog in der Wind-Lotterie zunächst eine Niete, kam nur auf 121,0 m und musste sich vom 24. Platz noch nach vorne arbeiten.

In die Punkte schafften es auch Stephan Leyhe (Willingen/19.) und Constantin Schmid (Oberaudorf/22.), Tournee-Überraschung Philipp Raimund (Oberstdorf/29.) verhinderte nur mit Mühe einen Sturz. Die schwierigen Verhältnisse verdeutlichte auch das Aus des Polen Piotr Zyla auf Rang 39 - der Pole hatte zuvor in jedem Wettkampf der Saison die Top Ten erreicht. (SID)
Phillip Oldenburg
Phillip Oldenburg

Freitag starke Zweite in Zao


Skispringerin Selina Freitag hat zum Abschluss der Japan-Tour ihren ersten Weltcupsieg nur um Zentimeter verpasst. Die 21-Jährige aus Aue landete im Schneegestöber von Zao knapp hinter Weltcup-Spitzenreiterin Eva Pinkelnig aus Österreich auf Rang zwei, durfte sich aber über das beste Ergebnis ihrer Karriere freuen. Die Olympia-Zweite Katharina Althaus rundete als Siebte das gute DSV-Ergebnis ab.

„Ich bin einfach nur richtig, richtig glücklich. Schade, dass es so knapp war bis auf die eins. Aber man muss ja nicht gleich alles verspielen“, sagte Freitag. Auch ihr Bruder, der vor einem Jahr zurückgetretene Ex-Weltmeister Richard Freitag, jubelte mit. „Gratuliere Schwesterherz. Is dat geil oder was?“, schrieb der 31-Jährige bei Instagram.

Freitag lag nach einem Sprung auf die Tagesbestweite von 98,5 m schon zur Halbzeit auf Rang zwei, im zweiten Durchgang legte sie noch einmal 98,0 m nach. Zu Pinkelnig (96,0 und 98,5 m) fehlten ihr am Ende nur 1,3 Punkte oder umgerechnet 65 Zentimeter. „Das war ganz knapp am Sieg vorbei, aber zweiter Platz ist sensationell“, sagte Bundestrainer Maximilian Mechler. Anne Odine Ström (Norwegen) lag auf Rang drei bereits deutlich zurück.

Gemeinsam waren Freitag und Althaus am Samstag im ersten Super-Team-Wettbewerb der Weltcup-Geschichte ebenfalls auf das Podest geflogen. Das DSV-Duo sammelte in sechs Sprüngen 581,8 Punkte und holte Rang drei. Der Sieg ging überlegen an Österreich mit Pinkelnig und Chiara Kreuzer (624,6) vor Norwegen (589,3).

In dem neuen Format, das am 11. Februar auch bei den Männern getestet wird, bilden je zwei Athletinnen einer Nation eine Mannschaft. Der neue Duo-Wettkampf soll vor allem kleineren Nationen entgegenkommen, die kein klassisches Vierer-Team stellen können. Am Start waren immerhin zwölf Länder, vier mehr als beim letzten Mannschaftsspringen im Februar 2022.

Im Gesamtweltcup baute Pinkelnig mit 1016 Punkten ihre Führung vor Althaus (753) aus. Freitag (509) ist Sechste. (sid)
Phillip Oldenburg
Phillip Oldenburg

Befreiungsschlag im Team - DSV-Adler fliegen auf Rang drei


Die deutschen Skispringer haben sich nach dem Debakel bei der Vierschanzentournee in der Weltspitze zurückgemeldet. Markus Eisenbichler, Philipp Raimund, Karl Geiger und Andreas Wellinger wurden am Samstag beim ersten Team-Weltcup der Saison im polnischen Zakopane mit 1144,4 Punkten Dritte. Vor den begeistert mitgehenden Fans war Österreich mit 1151,5 Zählern das stärkste Team. Gastgeber Polen landete mit einem Punkt weniger (1150,5) auf dem zweiten Rang. 

„Wir sind froh, dass wir den Anschluss an die Spitze wieder hergestellt haben. Aber es gibt noch Reserven, wir haben einiges liegengelassen“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD. 

Nach dem ersten Durchgang hatte das deutsche Quartett hinter Polen und Österreich bereits auf dem dritten Rang gelegen. Die weitesten Sprünge waren dabei Eisenbichler mit 131 und Geiger mit 136 Metern gelungen. Lediglich Wellinger, der am Vortag in der Qualifikation noch überzeugt hatte, misslang sein Sprung etwas. 

Im zweiten Durchgang zeigte der stark verbesserte Eisenbichler mit 140 Meter den weitesten Satz. „Bei mir ist die Stimmung gut. Ich habe mal wieder einen rausgehauen. Ich wollte das Team auch nicht enttäuschen“, sagte der 31-Jährige.

Auch Geiger gelang ein weiter Satz auf 138 Meter. „So ein Tag wie heute tut echt gut. Es hat mega Spaß gemacht“, sagte der 29-Jährige. Am Sonntag findet noch ein Einzelspringen statt. „Da wollen wir noch mal solche Sprünge zeigen“, sagte Geiger. 
Stefan Janssen
Stefan Janssen

Althaus und Freitag springen bei Weltcup-Premiere auf Rang drei


Die Skispringerinnen Katharina Althaus und Selina Freitag sind im ersten Super-Team-Wettbewerb der Weltcup-Geschichte auf das Podest geflogen. Das DSV-Duo sammelte im japanische Zao in sechs Sprüngen 581,8 Punkte und holte Rang drei. Der Sieg ging überlegen an Österreich mit Weltcup-Spitzenreiterin Eva Pinkelnig und Chiara Kreuzer (624,6) vor Norwegen (589,3).

In dem neuen Format, das am 11. Februar auch bei den Männern getestet wird, bilden je zwei Athletinnen einer Nation eine Mannschaft. Die Olympia-Zweite Althaus und Freitag lagen schon nach dem ersten und zweiten Durchgang jeweils auf Rang drei und wehrten am Ende auch den Angriff Kanadas (580,5) ab.
Freitag, im Einzel am Freitag Vierte, überzeugte mit Flügen auf 92,0, 85,0 und 91,5 m ebenso wie Althaus mit ihren 82,5, 95,0 und 93,0 m. Im Vergleich zu Österreich und den Norwegerinnen Anna Odine Ström und Thea Minyan Björseth reicht das aber nicht.

Der neue Duo-Wettkampf soll vor allem kleineren Nationen, die kein klassisches Vierer-Team stellen können, entgegenkommen. Am Start waren immerhin zwölf Länder, vier mehr als beim letzten Mannschaftsspringen im Februar 2022, darunter China (10.), Rumänien (11.) und die USA (12.).

Überzeugt vom neuen Format sind indes noch nicht alle. „Ich glaube, dass es einen Versuch wert ist - aber ich bin noch ein bisschen skeptisch, da bin ich ganz ehrlich“, hatte der Olympia-Dritte Karl Geiger zum Saisonstart im Podcast „Ski happens“ gesagt: „Ich bin nicht sicher, ob wirklich immer die allerbesten Leute am Start sind.“ Zumindest bei den Frauen traf das am Samstag aber zu. (SID)
Maximilian Lonn
Maximilian Lonn

Freitag Vierte, Loutitt schreibt Geschichte


Skispringerin Selina Freitag hat den zweiten Podestplatz ihrer Karriere knapp verpasst. Die 21-Jährige aus Aue landete im japanischen Zao auf Rang vier, für das größte Aufsehen sorgte aber Alexandria Loutitt. Die 19-Jährige, die zuvor nie auf dem Podest gestanden hatte, gewann als erste Kanadierin der Geschichte einen Weltcup.

Freitag lag nach dem ersten Durchgang auf Rang zwei, fiel dann aber noch zurück. Die Olympia-Zweite Katharina Althaus (Oberstdorf) kämpfte sich mit einem starken zweiten Sprung noch vom 14. auf den sechsten Platz nach vorne.

Nicht zu schlagen war aber Loutitt. „Es war ein langer Weg bis hierhin. Ich bin überglücklich“, sagte die Teenagerin sechs Tage nach ihrem Geburtstag. Bei den Männern hatte es zuletzt 1983 durch Horst Bulau einen kanadischen Sieg gegeben.

Hinter Loutitt landeten die Österreicherinnen Eva Pinkelnig und Chiara Kreuzer auf dem Podest. Im Gesamtweltcup baute Pinkelnig mit 916 Punkten ihre Führung vor Althaus (717) aus.

Althaus und Freitag gehen somit am Samstag (9 Uhr MEZ/Eurosport) als Mitfavoritinnen in den ersten Super-Team-Wettbewerb der Weltcup-Geschichte. In dem neuen Format, das am 11. Februar auch bei den Männern getestet wird, bilden je zwei Athletinnen einer Nation eine Mannschaft. (SID)
Maximilian Lonn
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Vorfreude und Skepsis vor Super-Team-Premiere


Vor der Weltcup-Premiere des neuen Super-Team-Formats herrscht im Skisprung-Zirkus eine Mischung aus Vorfreude und Skepsis. „Alle sind ein bisschen gespannt. Ich freue mich drauf“, sagt die Olympia-Zweite Katharina Althaus. Die Frauen werden am Samstag (9 Uhr MEZ) im japanischen Zao den Duo-Wettbewerb erstmals im Weltcup testen, die Männer folgen am 11. Februar in Lake Placid.

Beim Super-Team bilden je zwei Athleten einer Nation eine Mannschaft. Der in drei Durchgängen durchgeführte Wettkampf soll vor allem kleineren Nationen, die kein klassisches Vierer-Team stellen können, entgegenkommen.

Noch sind aber nicht alle überzeugt. „Ich glaube, dass es einen Versuch wert ist - aber ich bin noch ein bisschen skeptisch, da bin ich ganz ehrlich“, sagte der Olympia-Dritte Karl Geiger im Podcast Ski happens: „Speziell bei den großen Nationen wird es schwierig, wer überhaupt startet. Da bin ich nicht sicher, ob wirklich immer die allerbesten Leute am Start sind.“

Das neue Format wurde bereits im Sommer getestet, nun soll es für frischen Wind sorgen. Norwegens Cheftrainer Alexander Stöckl sieht die Chance, das eher konservative Skispringen zu modernisieren. „Drei Durchgänge, dreimal etwa 20 Minuten und sehr kurze Pausen - da hast du dann zwei Werbeblöcke, das ist ein sehr spannendes Konzept“, sagte der Österreicher. Auch für Olympische Spiele, wo die Mannschaftswettbewerbe zuletzt am wenigsten Zuschauer lockten, könnte das Super-Team eine Alternative sein.

Bei den Männern wird es das Format in diesem Winter auch in Rasnov (19. Februar) geben, bei den Frauen dagegen nur in Zao, wo am Freitag (9 Uhr MEZ) zunächst ein klassisches Einzelspringen ansteht. „Wir sind sehr gespannt, wie es werden wird“, sagte Bundestrainer Maximilian Mechler. (SID) 
Stefan Döring
Stefan Döring

Althaus auf Platz vier


Skispringerin Katharina Althaus hat einen erneuten Podestplatz beim Weltcup im japanischen Sapporo verpasst. Einen Tag nach ihrem Sieg auf der Okurayama-Großschanze landete die Olympia-Zweite auf Rang vier. Nicht zu schlagen war zum dritten Mal in dieser Saison die Norwegerin Silje Opseth.

Althaus lag nach einem Flug auf 129,0 m zunächst auf Rang zwei, ehe sie im zweiten Durchgang nur auf 117,0 m kam. Zweitbeste Deutsche war erneut Selina Freitag. Die 21-Jährige, die an Neujahr in Ljubno als Dritte erstmals in ihrer Karriere auf das Podest gesprungen war, kam nach Rang sechs am Samstag diesmal auf Platz sieben.

Im Gesamtweltcup liegt Althaus mit 677 Punkten weiter auf Rang zwei hinter der Österreicherin Eva Pinkelnig (836), die in Japan zweimal Dritte wurde. Nach dreijähriger Abstinenz fand erstmals wieder ein Weltcup in Asien statt.

Althaus hatte am Samstag mit Flügen auf 122,0 und 131,0 m den elften Sieg ihrer Karriere geholt. „Ich freue mich riesig, hier nach dem Auf und Ab zuletzt zu gewinnen. Ich habe das ehrlich gesagt nicht gedacht, als ich hierher gekommen bin“, sagte die Oberstdorferin zu Beginn der Japan-Tour, die am kommenden Wochenende in Zao fortgesetzt wird.
Phillip Oldenburg
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Die Wintersport-Saison hat noch nicht richtig angefangen, aber es gibt bereits eine Menge Absagen. In Zukunft muss sich wohl eine Menge ändern. Wir zeigen Möglichkeiten auf.
Phillip Oldenburg
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Skispringerin Althaus gewinnt Weltcup in Sapporo


Die deutsche Skispringerin Katharina Althaus hat das Weltcup-Einzel im japanischen Sapporo gewonnen. Mit Versuchen auf 122 und 131 Meter setzte sich die 26 Jahre alte Oberstdorferin am Samstag vor Ema Klinec (Slowenien) und Gelb-Trägerin Eva Pinkelnig aus Österreich durch. Für Althaus war es der insgesamt elfte Weltcup-Sieg und der bereits dritte in diesem Winter. Beim Silvester-Turnier in Villach (Österreich) und im slowenischen Ljubno hatte sie jedoch keinen Einzelerfolg eingefahren. Selina Freitag (116,5 und 125,5 Meter) belegte in Sapporo den sechsten Rang.

„Ich freue mich riesig“, sagte Althaus. „Die letzte Zeit war ein bisschen ein Auf und ein Ab - gerade mit der Silvester-Tour.“ Althaus ergänzte: „Ich bin einfach mega froh, wieder da vorne zu sein. Ich habe es ehrlich gesagt nicht gedacht, als ich hier hergekommen bin.“

Hinter Althaus und Freitag schafften es drei weitere Springerinnen aus dem Team von Bundestrainer Maximilian Mechler in die Punkteränge. Pauline Heßler (17.), Anna Rupprecht (19.) und Luisa Görlich (21.) hatten mit dem Ausgang des Wettbewerbs aber nichts zu tun. Am Sonntag (2.00 Uhr/MEZ) steht in Sapporo ein weiterer Wettbewerb an. Dann geht es innerhalb von Japan weiter nach Zao, wo am kommenden Wochenende gesprungen wird.
Stefan Janssen
Stefan Janssen
So schlecht wie in diesem Jahr war das deutsche Team bei der Vierschanzentournee schon lange nicht mehr. Trainer und Springer wirken ratlos. Das ist besorgniserregender als die enttäuschenden Ergebnisse.
Stefan Janssen
Stefan Janssen
Halvor Egner Granerud setzt sich in Bischofshofen die Skisprung-Krone auf. Der Tourneesieg des Norwegers ist der vorläufige Höhepunkt seines wundersamen Aufstiegs. 
Stefan Janssen
Stefan Janssen
Granerud löst damit Ryoyu Kobayashi als Titelträger der Vierschanzentournee ab. Diese Springer haben bereits den goldenen Adler gewonnen:
Stefan Janssen
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Norweger Granerud gewinnt 71. Vierschanzentournee der Skispringer


Halvor Egner Granerud hat die 71. Vierschanzentournee der Skispringer gewonnen. Mit Versuchen auf 139,5 und 143,5 Meter entschied der Norweger am Freitag auch das Dreikönigsspringen in Bischofshofen für sich und hielt damit seinen polnischen Verfolger Dawid Kubacki auf Distanz. Kubacki belegte in der Gesamtwertung des Traditionsevents den zweiten Rang. Das Gesamtpodium komplettierte der Slowene Anze Lanisek, der in der Tageswertung Zweiter vor Kubacki (Rang drei) wurde. Das Trio hatte die gesamte Tournee dominiert.

Für Deutschlands Springer lief es wie in Innsbruck schlecht. Bester Athlet war Philipp Raimund (136 und 135,5 Meter) auf Platz zwölf. Andreas Wellinger fiel nach Sprüngen auf 131,5 und 130 Meter aus den besten Zehn der Gesamtwertung. Für Team-Weltmeister Karl Geiger (23. am Freitag) war das Thema Gesamtwertung schon nach dem Quali-Aus in Innsbruck durch. Markus Eisenbichler schied wie in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen im ersten Durchgang aus, diesmal auf Platz 31. (dpa)
Stefan Janssen
Stefan Janssen
Wow! Eine Machtdemonstration von Granerud zum Abschluss, der nach seinen 143,5 Metern direkt von all seinen Teamkollegen umarmt wird. Ein verdienter Sieg des Norwegers, Gratulation! 
Stefan Janssen
Stefan Janssen
Kubacki fällt für heute auf Rang zwei zurück, Anze Lanisek zieht vorbei und hofft nun auf den Sieg in Bischofshofen. Was macht Granerud?
Stefan Janssen
Stefan Janssen
Das müsste der Gesamtsieg für Halvor Egner Granerud sein. Zwar springt Dawid Kubacki bärenstarke 140 Meter und übernimmt erstmal die Führung, aber wenn Granerud seinen Sprung nicht komplett in den Sand setzt, sollte das nicht mehr reichen. Trotzdem ein toller Abschluss und erneut das Podest für Kubacki.
Stefan Janssen
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20 Springer sind durch. Philipp Raimund ist aktuell noch Dritter und wird in Bischofshofen als mindestens 13. der beste Deutschee sein. 
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Philipp Raimund freut sich lautstark über seinen letzten Sprung, der 135,5 Meter weit geht. Eine ganz starke Tournee vom jungen Springer, der momentan Zweiter ist. 
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Als vorletzter Deutscher liefert Constantin Schmid ordentliche 132,5 Meter und setzt sich vor dem Österreicher Daniel Tschofenig an die Spitze. Ein guter Abschluss für Schmid. 
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Andreas Wellinger ist nach seinem letzten Sprung ebenfalls vorerst Zweiter, 130 Meter waren es für ihn.
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Karl Geigers letzter Sprung bei der Vierschanzentournee sorgt wieder nur für Kopfschütteln beim Deutschen. 126 Meter, vorerst Rang zwei nach neun Springern. 
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Der Schweizer Gregor Deschwanden hat den 2. Durchgang mit einem Sprung über 127,5 Meter eröffnet. Gleich fällt also die Entscheidung über den Tournee-Sieg.
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Eisenbichler bei Tournee wieder draußen - Granerud auf Kurs


Skispringer Markus Eisenbichler hat bei der Vierschanzentournee die nächste Enttäuschung erlebt. Der 31 Jahre alte Team-Weltmeister verlor am Freitag in Bischofshofen sein Duell gegen den Österreicher Daniel Tschofenig und schied bereits im ersten Durchgang aus. Das war Eisenbichler auch schon in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen passiert. Einzig am Innsbrucker Bergisel, wo „Eisei“ 2019 zwei WM-Titel holte, schaffte er es bei der Tournee in den zweiten Durchgang. Die weiteren deutschen Athleten waren gegen die Topleute in Bischofshofen erneut chancenlos.

Der Norweger Halvor Egner Granerud nimmt derweil Kurs auf den Gesamtsieg bei dem Traditionsevent. Er sprang im ersten Durchgang 139,5 Meter und nahm dem polnischen Dauerrivalen Dawid Kubacki (135,5) Meter) erneut Punkte ab. Sein Vorsprung auf Gelb-Träger Kubacki betrug vor dem vierten und letzten Wettbewerb komfortable 23,3 Punkte. (dpa)
Stefan Janssen
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Für Granerud läuft also alles nach Plan. Aus deutscher Sicht sind vier der sieben Springer im 2. Durchgang: Philipp Raimund ist als 13. aktuell mal wieder der beste, zudem sind Constanin Schmid, Andreas Wellinger und Karl Geiger (über die Lucky Loser) unter den besten 30. 
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Granerud springt deutlich weiter als Kubacki, 139,5 Meter weit geht es für den Führenden. Das macht 157,1 Punkte. Die Führung auf Kubacki hat er damit ausgebaut, der Tournee-Sieg ist greifbar. 
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Dawid Kubacki hat vorgelegt, 135,5 Meter springt der Pole, 152,5 Punkte bekommt er - und ist derzeit nur Zweiter hinter Anze Lanisek. Reicht das, um Halvor Egner Granerud nochmal in Verlegenheit zu bringen? Der Norweger bestreitet das letzte Duell.
Stefan Janssen
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Der Österreicher Clemens Leitner kickt Eisenbichler aber auch schon wieder raus, weil er besser springt als der Deutsche, aber eben schwächer als sein Gegner Kamil Stoch. 
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So schnell geht's: Markus Eisenbichler ist wieder drin. Der Japaner Yukiya Sato ist disqualifiziert worden, wodurch sich Eisenbichler wieder unter den besten fünf Verlierern befindet. 
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Der Österreicher Stefan Kraft zeigt einen großartigen Sprung über 141 Meter und setzt sich an die Spitze. Die schlechte Nachricht aus deutscher Sicht: Markus Eisenbichler ist damit raus, weil Krafts Gegner Kristoffer Eriksen Sundal mehr Punkte hat und bei den Lucky Losern vor dem Deutschen liegt. 

Jetzt kommen noch die Top fünf mit ihren Duellen zum Abschluss des 1. Durchgangs.
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Das deutsche Duell zwischen Constantin Schmid und Pius Paschke geht klar an Schmid, der fast zehn Meter weiter springt und damit den 2. Durchgang erreicht hat. Paschke ist ausgeschieden, ebenso wie inzwischen Stephan Leyhe, für den es ebenfalls nicht über die Lucky Loser reicht. Geiger und Eisenbichler sind noch im Rennen.
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Auf Philipp Raimund ist Verlass! Der deutsche Shootingstar der Tournee springt 136 Meter - Bestwert des 1. Durchgangs bisher. Damit gewinnt er natürlich sein Duell mit Danil Vassilyev und steht auf Rang drei. 
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Markus Eisenbichler ist der dritte von bisher vier Deutschen, der sein Duell verloren hat. Die 130 Meter reichten nicht, um Daniel Tschofenig aus Österreich zu bezwingen, der zweieinhalb Meter weiter kam. Eisenbichler reiht sich direkt hinter Geiger ein.
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Stephan Leyhe unterliegt Maximilian Ortner im direkten Duell deutlich und muss nun ebenfalls hoffen, dass er über die besten fünf Verlierer noch weiterkommt. Geiger und Leyhe führen die entsprechende Liste momentan an. 
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Andreas Wellinger bekommt sicher einen zweiten Sprung. Nachdem er in der Qualifikation noch angeschlagen war und nur 24. wurde, hat er sein Duell mit Naoki Nakamura klar gewonnen. Dabei war er auch nur knapp besser als Geiger, der sich wie gesagt auf jeden Fall Hoffnungen machen darf. 
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Karl Geiger ist direkt im ersten Duell gegen Marius Lindvik gefordert - und zieht leider knapp den Kürzeren. Der Sprung war allerdings nicht schlecht, es könnte über die Lucky Loser für den 2. Durchgang reichen.
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Los geht's in Bischofshofen. Wird Halvor Egner Granerud den Tournee-Sieg einstreichen oder kommt Dawid Kubacki nochmal heran? 
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Kurz vor Tournee-Finale: Kubacki zum zweiten Mal Vater


Polens Skispringer Dawid Kubacki ist zum zweiten Mal Vater geworden. Das geht aus einem Instagram-Post hervor, den seine Frau Marta am Freitag verfasste. Der 32 Jahre alte Kubacki ist derzeit wegen der Vierschanzentournee in Bischofshofen. Vor zwei Jahren wurde der Pole schon einmal während des Großevents Vater - damals gewann er wenige Tage später das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. (dpa)
Phillip Oldenburg
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Alle Duelle in der Übersicht. 
Phillip Oldenburg
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Alle sieben deutsche Skispringer haben sich für das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen qualifiziert. So tippt die Redaktion die K.o.-Duelle.
(red/dpa/sid)
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