Geiger, Eisenbichler und Co. Das ist der Kader der deutschen Skispringer für die Saison 2022/23

Düsseldorf · Das Team der deutschen Skispringer hat eine ganze Reihe von Sieg-Kandidaten. Karl Geiger und Markus Eisenbichler sind zwar die Vorzeigespringer, doch hinter ihnen lauern mehrere DSV-Adler auf ihre Chance.

Skispringen 2023/24 DSV-Kader: die deutschen Skispringer beim Weltcup-Auftakt
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Der Kader der deutschen Skispringer

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Foto: dpa/Daniel Karmann

Die deutschen Skispringer haben in den vergangenen Jahren für reichlich Erfolge gesorgt – auch wenn es im vergangenen Winter bei den Olympischen Spielen in Peking nicht so erfolgreich lief wie erhofft, und der Sieg bei der prestigeträchtigen Vierschanzentournee ausblieb.

Karl Geiger sprang immerhin noch zu Olympia-Bronze und kämpfte im Weltcup bis zum Schluss um den Gesamtsieg. Markus Eisenbichler hatte ein eher wechselhaftes Jahr und will nun wieder konstant unter die Top Ten springen. Die beiden sind erneut die größten deutschen Hoffnungen auf Erfolge im Weltcup, bei der WM in Slowenien und der Vierschanzentournee. Doch sie haben ein Team um sich, dass weitere Kandidaten für Topplatzierungen bereit hält.

Wer sind die Stars im deutschen Skisprung-Kader 2022/23?

In der Weltcup-Saison 2022/23 besteht das DSV-Team erneut fast ausschließlich aus Kandidaten für die Top 15. Daran ändert auch das Karriereende von Severin Freund nichts. Über die vergangenen Jahre hat sich gleich eine ganze Hand voll deutscher Skispringer Star-Status ersprungen. Markus Eisenbichler und Karl Geiger sind die zuletzt erfolgreichsten Stars im deutschen Team und haben nicht nur die Herzen der deutschen Wintersportfans erobert. Vor allem bei den Heim-Weltcups dürfen sie aber auf lautstarke Unterstützung der Fans hoffen. Großes Ziel ist der Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee. Aber auch bei der Nordischen Ski-WM im slowenischen Planica werden sie wieder im Edelmetall springen wollen.

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Foto: AP/Terje Bendiksby

Siege will auch der Willinger Stephan Leyhe diese Saison wieder in Angriff nehmen. In der Saison 2021/22 kehrte er von seiner Pause nach einem Kreuzbandriss zurück und wollte langsam wieder den Anschluss finden. Das gelang bei einigen Weltcups schon sehr gut. Leyhe deutete immer wieder an, zu welchen Leistungen er imstande ist. Allerdings fehlte noch die Routine bei den Sprüngen. Das soll in diesem Winter anders sein.

2018er-Olympiasieger Andreas Wellinger tut sich weiterhin schwer, an seine alten Erfolge anzuknüpfen. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass er in diesem Winter wieder den Anschluss schafft.

Wer kann zum neuen Star im Team werden?

Constantin Schmid hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in der Weltspitze gezeigt. Im vergangenen Winter feierte er mit dem Team die Bronzemedaille bei den Winterspielen. Was ihn besonders auszeichnet, ist seine Unbekümmertheit. Der richtige Durchbruch fehlt allerdings noch.

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