Wintersport: Nordische Kombinierer stürzen im Springen ab

Rydzek als Bester auf Platz 17 : Nordische Kombinierer stürzen im Springen ab

Die deutschen Kombinierer haben beim dritten und letzten Weltcup-Wettbewerb im norwegischen Lillehammer schon im Springen alle Siegchancen verspielt.

Als bester DSV-Starter liegt Rekordweltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) nach einem Sprung von der Großschanze auf 118,5 m nur auf Platz 17 und hat vor dem 10-km-Langlauf ab 14.05 Uhr 1:41 Minuten Rückstand auf den führenden Norweger Jarl Magnus Riiber.

Weltcup-Spitzenreiter Riiber flog auf die Tagesbestweite von 129,5 m und kam mit den anspruchsvollen Windbedingungen noch am besten zurecht. "Es war heute schwierig, aber für jeden gleich", sagte Rydzek im ZDF und wollte das schlechte deutsche Abschneiden nicht auf die Verhältnisse schieben: "Ich war auch ein wenig spät dran. Die Laufstrecke ist schwer, das liegt mir."

Zweitbester Deutscher ist Terence Weber auf Platz 20 (+1:54). Enttäuschend schnitt der fünfmalige Gesamtweltcup-Sieger Eric Frenzel (beide Geyer) ab, der nur 28. (+2:31) ist und nach zwei zweiten Plätzen am Freitag und Samstag nicht mehr auf das Podest hoffen kann.

Manuel Faißt (Baiersbronn) als 33. (+2:46) und der deutsche Meister Fabian Rießle als 42. (+3:44) sprangen schlechter. Team-Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) wurde unmittelbar vor seinem Sprung wegen eines nicht regulären Anzugs disqualifiziert.

(lt/sid)
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