Operation Aderlass: Zwei österreichische Skilangläufer wegen Dopings vier Jahre gesperrt

Operation Aderlass : Zwei österreichische Skilangläufer wegen Dopings vier Jahre gesperrt

Die beiden Langläufer, die bei der Ski-WM in Seefeld des Doping überführt wurden, sind für vier Jahre gesperrt worden. Einer der beiden war bei der Razzia während der Bluttransfusion erwischt worden.

Die Skilangläufer Dominik Baldauf und Max Hauke sind
von der österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) für je vier Jahre gesperrt worden. Dem Duo war bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld die Anwendung von Blutdoping nachgewiesen worden. Beide hätten seit April 2016 in unregelmäßigen Abständen eine größere Zahl von Blutabnahmen zur Lagerung und späteren Reinfundierung vornehmen lassen, befand die Kommission.

Bei Baldauf erfolgte laut ÖADR zuletzt eine Eigenblutinfusion am 24. Februar 2019. An diesem Tag erreichte das ÖSV-Duo im Teamsprint den sechsten WM-Rang. Hauke wurde bei einer Razzia der Behörden in Seefeld am 27. Februar während einer Eigenblutinfusion ertappt. Alle von Baldauf und Hauke ab dem April 2016 erzielten Ergebnisse würden annulliert und Titel, Preis- und Startgelder aberkannt. Zudem müssen beide die Verfahrenskosten tragen.

(eh/dpa)