Laura Dahlmeier Dritte in der Verfolgung - DSV-Adler auf Rang zwei

+++ Wintersport-Telegramm +++: Dahlmeier Dritte in der Verfolgung - Kombinierer schwach

Das letzte lange Wintersport-Wochenende steht an, dann kann der Frühling endlich kommen. Wir halten Sie in unserem Wintersport-Telegramm auf dem Laufenden.

+++ Biathlon +++

Dahlmeier verpasst 20. Weltcupsieg um 17,5 Sekunden

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier ist beim Biathlon-Weltcupfinale im sibirischen Tjumen in der Verfolgung auf Platz drei gelaufen. Die siebenmalige Weltmeisterin leistete sich am Samstag nur im letzten Schießen einen Fehler und musste sich am Ende lediglich der neuen Weltcup-Gesamtführenden Kaisa Mäkäräinen (2 Fehler) aus Finnland und der Französin Anais Bescond (1) geschlagen geben. Weil ihr auf der Schlussrunde etwas die Kräfte ausgingen, verpasste Dahlmeier ihren 20. Weltcupsieg und dritten Saisonerfolg um 17,5 Sekunden.

Einen hervorragenden fünften Platz und damit ihr bestes Weltcupergebnis sicherte sich Karolin Horchler. Franziska Preuß verbesserte sich nach Rang 24 im Sprint auf Platz zehn. Nadine Horchler machte einen Sprung um 27 Positionen und wurde gute Zwölfte. Die beiden Geburtstagskinder Vanessa Hinz (28.) und Franziska Hildebrand (29.) kamen direkt hinter Denise Herrmann ins Ziel (27.)
ins Ziel. Maren Hammerschmidt wurde nur 38.

+++ Nordische Kombination +++

Watabe beendet Rießles Siegesserie

Weltcup-Gesamtsieger Akito Watabe hat den Schwarzwaldpokal in der Nordischen Kombination gewonnen und damit die Siegesserie von Lokalmatador Fabian Rießle beendet. Der Japaner kam am Samstag nach einem Sprung und dem 10-Kilometer-lauf in 26:07,2 Minuten vor dem Norweger Jarl Magnus Riiber ins Ziel, der 6,3 Sekunden Rückstand hatte. Dritter wurde der Österreicher Bernhard Gruber, der 8,5 Sekunden nach Watabe ins Ziel kam. Rießle wurde nach drei Siegen in Serie Siebter und damit bester Deutscher. Vinzenz Geiger belegte Rang zehn, die beiden Einzel-Olympiasieger Eric Frenzel und Johannes Rydzek wurden 18. und 22.

+++ Eiskunstlauf +++

Fentz rutscht auf Platz 15 ab

Die leisen Hoffnungen von Paul Fentz auf eine Top-Ten-Platzierung bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand haben sich nicht erfüllt. Nach einer guten, aber nicht herausragenden Kür fiel der deutsche Meister im Schlussklassement auf Rang 15 zurück. Die Goldmedaille ging hochüberlegen an Nathan Chen. Der US-Meister kam mit Abstand am besten durch sein Kürprogramm und distanzierte mit 321,40 Punkten die Konkurrenz deutlich. Dem Olympia-Fünften am nächsten kamen der Japaner Shoma Uno (273,77) und Michail Koljada aus Russland (272,32).

+++ Ski Alpin +++

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Filser deutsche Meisterin im Slalom

Skirennfahrerin Andrea Filser ist deutsche Meisterin im Slalom. Die 24-Jährige vom SV Wildsteig belegte bei den internationalen deutschen Meisterschaften am Samstag in Sudelfeld Rang drei hinter den beiden Österreicherinnen Hannah Köck und Michaela Dygruber und war damit bestplatzierte Deutsche. Silber und Bronze in der nationalen Wertung gingen an Julia Mutschlechner vom SC Partenkirchen und Lena Dürr vom SV Germering. Am Sonntag findet der Slalom der Männer statt.

+++ Biathlon +++

Fourcade nicht zu schlagen - Lesser wird Fünfter

Erik Lesser hat das Podest als Fünfter verpasst, Martin Fourcade seine unglaubliche Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Der 29 Jahre alte Franzose gewann beim Weltcup-Finale im russischen Tjumen auch das Verfolgungsrennen über 12,5 km und sicherte sich mit seinem neunten Saisonsieg die nächste kleine Kristallkugel. Der Olympiasieger hatte sich zuvor bereits zum siebten Mal in Folge den Gesamtweltcup und den Sprint-Weltcup gesichert. Auch im Einzel war er zusammen mit Johannes Thingnes Bö (Norwegen) das Maß der Dinge.

Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/zwei Schießfehler) wurde Sechster, Simon Schempp (Uhingen/3) 15. Johannes Kühn (Reit im Winkl/6) und Benedikt Doll (Breitnau/5) mussten sich mit den Rängen 26 und 27 zufrieden geben, Roman Rees (Schauinsland/2) landete auf dem 36. Platz.

+++ Skispringen +++

DSV-Adler fliegen auf Platz zwei

Die deutschen Skispringer haben im letzten Team-Wettbewerb der Saison Platz zwei belegt. In der Besetzung Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger und Richard Freitag kam das DSV-Quartett am Samstag beim Skifliegen in Planica auf 1482,9 Punkte und verdrängte damit Gastgeber Slowenien um 7,4 Punkte auf Rang drei. Unangefochtener Sieger wurde Olympiasieger Norwegen.

Daniel André Tande, Andreas Stjernen, Robert Johansson und Johann André Forfang kamen auf unglaubliche 1620,2 Zähler. Sechs der acht Flüge gingen über die 240-Meter-Marke. Da Polen um Olympiasieger Kamil Stoch, der auf 248,5 und 244,5 Meter kam, nicht über Platz vier hinauskamen, verteidigte Deutschland Platz zwei in der Nationenwertung hinter Norwegen