Für Lindsey Vonn kann Olympia kommen - Richard Freitag verpasst Sieg

+++ Wintersport-Telegramm +++: Für Vonn kann Olympia kommen - Freitag fehlen 44 Zentimeter

Olympia steht vor der Tür, die Wintersportler kämpfen aber auch an diesem Wochenende um Punkte im Weltcup und Ränge auf dem Podium. Wir halten Sie im Wintersport-Telegramm auf dem Laufenden.

+++ Skispringen +++

Freitag fehlen 44 Zentimeter

Deutschlands bester Skispringer Richard Freitag hat einen Sieg bei der Olympia-Generalprobe in Willingen um weniger als einen halben Meter verpasst. Der 26-Jährige landete bei dem Heimspiel im Sauerland nach Sprüngen auf 149,5 und 141,5 Meter nur hinter dem Norweger Daniel Andre Tande, der 0,8 Punkte mehr sammelte und damit auch haarscharf die Führung in der neuen Wettkampfserie "Willingen Five" übernahm. Dritter wurde der Pole Dawid Kubacki, sein Landsmann Kamil Stoch landete auf Rang vier.

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+++ Skispringen +++

Freitag zur Halbzeit in Willingen Zweiter - Stoch führt

Skispringer Richard Freitag (Aue) kämpft beim Weltcup im hessischen Willingen um seinen vierten Saisonsieg. Der Gesamtweltcup-Führende flog im ersten Durchgang von der Mühlenkopfschanze auf die Bestweite von 149,5 m und liegt mit 132,2 Punkten hinter seinem polnischen Dauerrivalen Kamil Stoch (135,9).

Stoch war als vorletzter Springer bei 146,0 m gelandet. Danach verkürzte Bundestrainer Werner Schuster aus Sicherheitsgründen den Anlauf für Freitag, der aber trotz größerer Weite und Bonuspunkten für die kürzere Anfahrt auch aufgrund einer schlechten Landung hinter dem Polen blieb. Dritter ist Stochs Landsmann Dawid Kubacki (128,4 Punkte).

+++ Ski alpin +++

Vonn feiert 80. Weltcup-Sieg

Lindsey Vonn hat sechs Tage vor dem Start der Winterspiele in Pyeongchang mit ihrem 80. Weltcup-Sieg weiteren Schwung aufgenommen. Die 33-Jährige aus den USA gewann am Samstag die verkürzte Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen vor Sofia Goggia (+0,02 Sekunden) aus Italien und der Österreicherin Cornelia Hütter (+0,13).

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht.

  • Kandahar-Abfahrt : Schwerer Sturz von Wiles überschattet Vonns Sieg
  • Skispringen : Freitag Zweiter in der Qualifikation in Willingen

+++ Snowboardcross +++

Schad und Nörl bei Heim-Weltcup Fünfter und Siebter

Die deutschen Snowboardcrosser haben beim Heim-Weltcup am Feldberg starke Leistungen abgeliefert. Konstantin Schad aus Miesbach verpasste beim vorletzten Rennen vor Olympia das Finale nur knapp und wurde am Samstag Fünfter. Auch Martin Nörl aus Adlkofen schaffte es ins kleine Finale, kam bei schwierigen Witterungsbedingungen auf Rang sieben. Paul Berg aus Konstanz war im Achtelfinale gescheitert. Der Österreicher Julian Lüftner sicherte sich seinen ersten Weltcup-Sieg.

Bei den Frauen kam die ebenfalls bereits für Olympia qualifizierte Jana Fischer aus Löffingen auf Rang 25. Michaela Moioli aus Italien gewann. Im Schwarzwald steht am Sonntag ein weiterer Weltcup auf dem Programm. Danach geht es für die Snowboardcrosser zu den Winterspielen nach Südkorea.

+++ Nordische Kombination +++

Faißt wird im Weltcup Dritter - Watabe gewinnt

Manuel Faißt hat seinen ersten Podestplatz in dieser Saison der Nordischen Kombinierer erkämpft. Beim Weltcup im japanischen Hakuba belegte der Schwarzwälder am Samstag Platz drei. In Abwesenheit der deutschen Olympia-Starter kam Faißt 1:22,0 Minuten nach Akito Watabe ins Ziel. Der Japaner, der vor einer Woche auch das Seefeld-Triple für sich entschieden hatte, gewann nach einem Sprung und dem 10-Kilometer-Lauf in 24:14,6 Minuten klar vor dem Norweger Jan Schmid, der 1:12,6 Minuten Rückstand hatte. Watabe baute mit seinem fünften Saisonsieg seinen Vorsprung im Gesamtweltcup aus.

Bereits nach dem Springen hatte Faißt auf Platz drei gelegen. 52 Sekunden Rückstand auf Watabe waren aber nicht aufzuholen. Terence Weber verbesserte sich im Lauf vom 13. Platz auf Rang neun und holte sich ebenfalls sein bestes Saison-Ergebnis.

+++ Shorttrack +++

Nordkoreanischer Shorttracker verletzt sich

Nordkoreas Shorttracker Choe Un Song hat sich im ersten Training bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang verletzt. Der 25-Jährige war am Freitagabend ausgerutscht und gegen die Bande der Eisbahn geprallt. Dabei zog er sich eine Platzwunde am Knöchel zu, teilten die Organisatoren nach einer Untersuchung im Krankenhaus mit.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Richard Freitag

(can)