Julia Pieper erschoss sich offenbar mit Gewehr

Nachwuchstalent verstorben: Biathlon trauert um 19-jährige Julia Pieper

Nur einen Tag nach den Olympischen Winterspielen in Sotschi gibt es eine traurige Nachricht aus dem Biathlon. Nachwuchshoffnung Julia Pieper ist im Alter von 19 Jahren verstorben.

Das berichtet das Biathlon-Portal "biathlon-online". Die Ursache für den Tod Piepers, die für den WSV Oberhof lief, ist bislang völlig unklar. "Biathlon-online und die Biathlon-Fangemeinde trauern um ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und all ihren Freunden", heißt es in der Mitteilung.

Laut "Welt" soll sich die 19-Jährige mit ihrem Biathlongewehr im Haus ihrer Eltern in Winterberg erschossen haben. Verstörend ist derweil ein Facebook-Eintrag ihres Freundes Toni Frötsch. Der Rodler veröffentlichte am 20. Februar, vier Tage nach dem Tod von Pieper, folgende Botschaft unter einem Bild der beiden Sportler: "Nun wirst du immer zu mir gehören... ein Leben lang. Jetzt hast du das, was du dir immer gewünscht hast. *Pinguinpower forever*".

Pieper besuchte das Skigymnasium in Oberhof und stand im C-Kader des Deutschen Ski-Verbandes (DSV). In den vergangenen Jahren sorgte die Athletin immer wieder für Aufsehen: So war sie in einen Autounfall verwickelt, bei dem sie aus unerklärlichen Gründen gegen einen Baum geprallt war. Außerdem verbrachte sie 2010 mehrere Monate in einer Klinik, um ihre Essstörungen zu bekämpfen.

(seeg)
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