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Biathlon-Weltcup: Arnd Peiffer und Benedikt Doll retten DSV-Quartett Platz drei

Biathlon-Weltcup : Peiffer und Doll retten DSV-Quartett Platz drei

Dank einer starken Aufholjagd durch Arnd Peiffer und Schlussläufer Benedikt Doll haben die deutschen Biathlon-Männer beim Weltcup in Hochfilzen einen weiteren Podestplatz gefeiert. Das DSV-Quartett landete auf Rang drei.

Dank einer starken Aufholjagd durch Olympiasieger Arnd Peiffer und Schlussläufer Benedikt Doll haben die deutschen Biathlon-Männer beim Weltcup in Hochfilzen einen weiteren Podestplatz gefeiert. Zusammen mit Simon Schempp und Johannes Kühn landeten Peiffer und Sprint-Weltmeister Doll am Sonntag nach 4x7,5 km und einer Strafrunde (sechs Nachlader) auf Rang drei.

Der Sieg ging 28,8 Sekunden vor dem deutschen Team an Olympiasieger Schweden (0 Strafrunden/5 Nachlader). Den zweiten Platz sicherte sich die norwegische Staffel (0/7/+3,6 Sekunden), die ohne Topstar Johannes Thingnes Bö angetreten war.

"Arnd hat ein tadelloses Rennen gemacht. Die anderen haben vorne dann ein bisschen gepatzt und wir haben die Chancen gut genutzt", sagte Doll im ZDF. Bundestrainer Mark Kirchner bilanzierte: "Bei den Männern sind wir in jedem Rennen auf dem Podium gewesen, da sind wir dabei."

Schon zuvor hatte Doll in Hochfilzen mit Rang drei am Freitag im Sprint überzeugt, tags darauf verpasste Peiffer in der Verfolgung als Zweiter seinen neunten Weltcupsieg nur knapp.

Bis auf Kühn trat Deutschland in der Besetzung der Bronze-Staffel der Olympischen Spiele in Pyeongchang an, der etatmäßige Startläufer Erik Lesser (Frankenhain) pausierte nach Rückenproblemen. In ungewohnter Rolle als Frontmann fand sich Massenstart-Weltmeister Schempp nur bedingt zurecht und brachte das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) nach zwei Nachladern direkt ins Hintertreffen. Noch größere Probleme offenbarte Kühn, der stehend sogar in die Strafrunde musste und mit über einer Minute Rückstand auf die Spitze an Peiffer übergab.

"Das Problem war, umso länger ich gestanden bin, desto wackeliger bin ich geworden. Die Nachlader waren extrem schwer", sagte Kühn. Peiffer brachte sein Team dank zweier fehlerfreien Schießen und einer starken Laufleistung wieder auf Rang sieben und in Schlagdistanz zu den Podestplätzen, Schlussläufer Doll (1 Nachlader) vollendete die Aufholjagd nervenstark und dank seiner läuferischen Klasse.

Vor Weihnachten steht ab Donnerstag (bis 23. Dezember) noch der Weltcup in Nove Mesto mit Sprint, Verfolgung und Massenstart auf dem Programm. Im neuen Jahr geht es mit den Wettbewerben in Oberhof (10. bis 13. Januar) weiter.

(sid/old)