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Biathlon: Franziska Hildebrand als Neunte beste Deutsche in der Verfolgung

Biathlon-Weltcup : Hildebrand als Neunte beste Deutsche in der Verfolgung

Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Hochfilzen auch in der Verfolgung den ersten Podestplatz des Winters verpasst. Über 10 km belegte Franziska Hildebrand als beste Deutsche Platz neun.

Für Franziska Hildebrand war es die beste Saisonplatzierung, zugleich erfüllte sie die Norm für die WM in Östersund im März. Im Sprint am Donnerstag hatten die Biathletinnen in Hochfilzen die Top-10 noch verpasst.

"Ich bin so weit zufrieden mit dem Schießergebnis, auf der letzten Runde hat mir ein bisschen der Speed gefehlt", sagte Hildebrand im ZDF und freute sich: "Die beste Platzierung in diesem Jahr, also alles gut."

Den Sieg holte sich wie schon in der Vorwoche im Verfolger beim Weltcup-Auftakt in Pokljuka Gesamtweltcupsiegerin Kaisa Mäkäräinen. Für die Finnin war es trotz dreier Strafrunden bereits der dritte Sieg im fünften Rennen der Saison. Rang zwei ging an die Slowakin Paulina Fialkova (2 Strafrunden/+1,5 Sekunden) vor der italienischen Sprint-Siegerin Dorothea Wierer (4/+2,8).

In Abwesenheit von Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier (Partenkirchen), die am Donnerstag nach langer krankheitsbedingter Pause im zweitklassigen IBU-Cup ihr Comeback gefeiert hatte, verpassten die anderen DSV-Athletinnen die Top-20. Vanessa Hinz (Schliersee/4) kam als zweitbeste Deutsche auf Rang 21, Franziska Preuß (Haag/3) wurde 23.

Eine gute Leistung zeigte Denise Herrmann (Oberwiesenthal/2), die von Rang 60 aus ins Rennen gegangen war und sich auf Platz 26 kämpfte. Anna Weidel (Kiefersfelden/1) wurde 33., Karolin Horchler (Willingen/4) kam als 36. ins Ziel.

Nach dem Jagdrennen der Männer am Samstag (14.45 Uhr) bilden tags darauf die beiden Staffeln (ab 11.15 Uhr/alle ZDF und Eurosport) den Abschluss der Wettkämpfe in Hochfilzen. Schon am Donnerstag geht es für die Biathleten weiter, dann macht der Weltcup in Nove Mesto (bis 23. Dezember) Station. Ein Start von Dahlmeier in Tschechien ist noch offen, wahrscheinlicher ist das Weltcup-Comeback bei den Heimrennen im neuen Jahr in Oberhof (10. bis 13. Januar).

(sid/old)