Biathlon 2019/20: Ex-Weltmeister Erik Lesser und die letzte WM-Chance

Biathlon-Saison 2019/20 : Ex-Weltmeister Lesser und die letzte WM-Chance

Insgesamt zehn Stationen beinhaltet der Terminkalender für die Weltcup-Saison 2019/20. Highlight ist die Biathlon-WM im Februar. In unserem Telegramm halten wir Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden.

Mit einem möglichen Scheitern seiner WM-Mission hat sich Erik Lesser notgedrungen längst beschäftigt. „Eine Chance habe ich jetzt. Und wenn's nicht gelingt, greif ich nächstes Jahr wieder an“, sagte der frühere Biathlon-Weltmeister vor seinen wichtigsten Rennen der Saison. An ein Karriere-Ende denkt der 31-Jährige aus Thüringen aber nicht. Selbst wenn er sich nicht mehr für die WM vom 13. bis 23. Februar im italienischen Antholz qualifizieren sollte.

Auf der Pokljuka in Slowenien tritt Lesser am Donnerstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) erstmals 2020 im Weltcup an. Das Einzel über 20 Kilometer gilt als seine Parade-Disziplin, doch von Vorstellungen wie beim Silber-Coup bei Olympia 2014 in Sotschi ist er gerade weit entfernt. Wegen Formschwäche war er zuletzt nur im zweitklassigen IBU-Cup im Einsatz. Um es sicher zur WM zu schaffen, benötigt der Routinier entweder ein Resultat unter den Top acht oder zwei unter den Top 15.

„Die fehlende WM-Norm beschäftigt mich überhaupt nicht“, sagte Lesser zwar. Doch er könne seine Zustand realistisch einschätzen. Während fünf Teamkollegen um Olympiasieger Arnd Peiffer und Benedikt Doll ihr Ticket für das Saison-Highlight in Südtirol gelöst haben, geht es für Lesser um einen weiteren Platz im WM-Aufgebot. Er akzeptiere seine „aktuelle Situation vollkommen“, sagte Lesser, ergänzte aber: „Natürlich ist es schade, dass ich nach so vielen Jahren als fester Bestandteil der Mannschaft nicht mehr der feste Bestandteil bin.“

Verfolgungs- und Staffel-Weltmeister 2015, drei Olympia-Medaillen und jahrelang Startläufer der Staffel - Lessers Verdienste sind zwar groß, schützen ihn aber nicht vor einer möglichen Ausbootung. Das bekam auch schon Simon Schempp zu spüren. Deutschlands einstiger Vorzeige-Skijäger verpasst die WM in Antholz wegen seiner Formkrise und soll nun bei der zweitklassigen EM antreten. Ein Schicksal, das auch Lesser droht, wenn er bis Sonntag nicht mit Leistung überzeugt.

Da es sich allerdings nur um interne Normen des Deutschen Skiverbandes handelt, könnte Bundestrainer Kirchner Lesser auch trotz fehlender Vorleistungen mit nach Italien nehmen. Das kann sich auch Olympiasieger Peiffer, mit dem sich Lesser auf Reisen das Hotelzimmer teilt, vorstellen: Lesser habe es „leistungsmäßig drauf, dass er uns als Startläufer immer helfen kann“, auch in der Single-Mixed-Staffel könne er dabei sein. Dort hatte er zum Weltcup-Auftakt in Östersund als Zweiter in diesem Winter sogar schon auf dem Podium gestanden.

In den Einzelrennen reichte es aber nie für die Top 30, selbst in der zweiten Biathlon-Liga schaffte es Lesser in Osrblie zuletzt nicht aufs Podest. Zwei siebte Ränge waren bei vier Starts seine besten Resultate. Allerdings hatte ihn nach Weihnachten auch eine Erkrankung weiter zurückgeworfen. Nun gehe es auf der Pokljuka-Hochebene darum, „ein vernünftiges Rennen abzuliefern: mich läuferisch in der Form zu präsentieren, in der ich auch wirklich bin, und dazu ein vernünftiges Schießergebnis zeigen, maximal ein Fehler“, sagte er.

Bis Sonntag stehen nordwestlich der Hauptstadt Ljubljana noch die Mixed-Wettbewerbe und Massenstarts auf dem Programm. Für die Frauen um Denise Herrmann beginnt der sechste Weltcup des Winters am Freitag mit dem Einzel. In Herrmann, Franziska Preuß und Vanessa Hinz haben erst drei Damen die Norm erfüllt. Der deutsche WM-Kader wird nach der Generalprobe frühestens in der kommenden Woche benannt.

+++++20. Januar 2020+++++

Ruhpolding testet Sommer-Biathlon - Wintersport der Zukunft?

Magdalena Neuner ist auch im Sommer Biathlon-
Weltmeisterin geworden - doch kaum einer hat davon Kenntnis genommen. „Zum damaligen Zeitpunkt lag da noch nicht der Fokus drauf“, sagt Jörg Heger, Neuners langjähriger Manager. Im September 2009 feierte die Olympiasiegerin gleich drei WM-Siege. Damals fanden in Oberhof erstmals in Deutschland Titelkämpfe auf Skirollern statt.

Elf Jahre später ist es wieder soweit: Im August startet Ruhpolding einen neuen Versuch, in jenem Monat also, in dem auch der Ski Club sein 100-jähriges Gründungsjubiläum feiert. Sport-Manager Heger glaubt: „Titel werden jetzt stärker im Fokus stehen als in der Vergangenheit.“

Angesichts des Klimawandels ist Sommer-Biathlon vielleicht eine Blaupause für die Zukunft, doch erst einmal sind die Welt-Titelkämpfe vom 19. bis 23. August als Test gedacht. „Im Grunde ist es ja mit Biathlon in den 70er-Jahren nicht viel anders gewesen. Da hat es auch so angefangen, dass die Pioniere das Gefühl hatten, es könnte was sein“, erinnert sich Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler. „Man hat damals mit überschaubarem Aufwand und sehr überschaubaren Zuschauerzahlen begonnen. Mit der Sommer-WM ist es vielleicht ähnlich.“

Bei dem am Sonntag zu Ende gegangenen Weltcup feierten 44 000 Zuschauer am Finalwochenende auch ohne deutsche Siege ein Volksfest. „Diejenigen, die vor über 40 Jahren begonnen haben“, sagt Pichler, „die konnten sich auch nicht vorstellen, wie es heute ausschaut. Das Entscheidende ist, ob es uns gelingt, die Begeisterung der Menschen zu entfachen.“

Daran glaubt Olle Dahlin, der Präsident der Internationalen Biathlon Union: „Ich bin mir sicher, dass wir wieder ein tolles Biathlon-Event in Ruhpolding erleben werden.“ Der Weltverband will künftig auch im Sommer ins Geschäft kommen, erhofft sich durch die Vergabe an etablierte und bei den Fans beliebten Standorte wie Ruhpolding und 2021 Nove Mesto/Tschechien „einen Schub für Sommer-Biathlon“, sagt IBU-Sportdirektor Felix Bitterling. „Diese Wettbewerbe können die Grundlage für eine Weiterentwicklung des Sommer-Biathlons sein.“

Die neue Strategie passt für Ruhpolding, denn in der Chiemgau Arena soll es künftig nicht nur im Winter rundgehen. Dafür wurde die Firma triceps, die ursprünglich als Partner-Agentur für Athleten des Deutschen Ski-Verbandes entstanden ist, ins Boot geholt. Für Andreas Steiniger, neben Heger Geschäftsführer, „hilft solch eine Sommer-WM ein ganzes Stück“.

Die Sportmanager haben bereits Hochrechnungen angestellt, wollen an jedem der Wettkampftag 5000 bis 7000 Zuschauer in die Arena locken. Eine relevante TV-Präsenz in ARD und ZDF scheint garantiert. Man könne, sagt Steiniger, „auch Sponsoren ansprechen, die nicht im Weltcup unterwegs sind, für die vielleicht das Sommerhalbjahr interessanter und wichtiger ist“.

Hat der Winter-Weltcup ein Kostenvolumen von rund drei Millionen Euro, rechnen die Veranstalter damit, im Sommer mit etwas weniger als einem Drittel auszukommen. Schon jetzt verspricht der deutsche Damen-Trainer Kristian Mehringer: „Wir fahren mit der stärksten Mannschaft hin. Wir wollen keinen verheizen, aber es soll eine schlagkräftige Truppe am Start stehen.“

In den ehemaligen Ostblockstaaten hat Sommer-Biathlon schon lange einen sehr viel höheren Stellenwert. Denn der Unterschied für die Athleten ist eigentlich gar nicht so groß, im Sommer wird eh auf den Rollern trainiert. „Vom Bewegungsablauf her“, erklärt Mehringer, sei das „kein riesengroßer Unterschied“. Man benötige etwas mehr Kraft. „Und die Skiroller“, sagt der Trainer, „sind halt kürzer.“

+++++19. Januar 2020+++++

Doll fehlen auf den letzten Metern die Kräfte - Fourcade gewinnt

Biathlet Benedikt Doll hat zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding nach einer starken Leistung seinen dritten Podestplatz der Saison knapp verpasst. Bei der WM-Generalprobe in der Verfolgung schoss der 29-Jährige am Sonntag nur einen Fehler und wurde am Ende Fünfter. Der Sprint-Dritte Doll kämpfte bis zum Schluss um das Podest, musste aber kurz vor dem Zielstrich den Norweger Vetle Sjastad Christiansen und Simon Desthieux aus Frankreich ziehen lassen.

Beim vierten Sieg in Serie des fehlerfreien Franzosen Martin Fourcade vor seinem Teamkollegen Quentin Fillon Maillet (1) sicherte sich Christiansen (1) Rang drei. In Abwesenheit von Norwegens Star Johannes Thingnes Bö, der zu Hause bei seiner Frau und seinem in der Vorwoche geborenen Sohn weilt, baute Fourcade seine Führung im Gesamtweltcup aus.

Vor 22 000 Zuschauern in der Chiemgau Arena wurde Philipp Nawrath (3) Zwölfter, Olympiasieger Arnd Peiffer (1) kam als 14. ins Ziel, Roman Rees (2) belegte Rang 19. Der Sprint-Neunte Johannes Kühn musste sich nach sechs Fehlern mit Platz 24 zufrieden geben.

+++++19. Januar 2020+++++

WM-Aus für Schempp - Lesser darf hoffen

Die Biathlon-WM in Antholz (13. bis 23. Februar) wird ohne den formschwachen Ex-Weltmeister Simon Schempp stattfinden. "Schweren Herzens ist die Entscheidung Richtung Weltmeisterschaft eigentlich gefallen, dass er nicht teilnehmen wird", sagte Bundestrainer Mark Kirchner am Rande des Heimweltcups in Ruhpolding am Sonntag. Nach indiskutablen Leistungen zum Jahresbeginn in Oberhof war der Olympia-Silbermedaillengewinner im Massenstart von Kirchner aus dem Weltcup-Team gestrichen worden und hatte eine Wettkampfpause eingelegt.

"Wir haben uns verständigt, mit einem guten Aufbautraining das Ziel Europameisterschaft anzuvisieren und dass wir ihn hoffentlich über diesen Weg wieder in die Gänge bringen - vor allem auf ein konditionelles Niveau, mit dem er selber auch zufrieden ist", sagte Kirchner weiter. Die EM findet von 26. Februar bis 1. März im estnischen Otepää statt.

"Es ist ja nicht leicht für einen Athleten, sowas für sich selber zu erkennen, aber er ist motiviert", sagte Kirchner über Schempp, Massenstart-Weltmeister von 2017, und fügte an: "Die Ziele, die notwendig und wichtig sind, hat er sich gesteckt. Wir werden jetzt daran arbeiten, dass wir das schaffen."

Der zweimalige Weltmeister Erik Lesser darf sich hingegen noch Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Kirchner stellte dem 31-Jährigen, der zuletzt sogar im zweitklassigen IBU-Cup Topplatzierungen verpasst hatte, einen Start bei der WM-Generalprobe beim Weltcup in Pokljuka/Slowenien in der kommenden Woche in Aussicht. "Die Eventualität, dass wir ihn nächste Woche nochmal sehen, besteht", sagte der Bundestrainer.

+++++19. Januar 2020+++++

Denise Herrmann in Verfolgung Sechste - Eckhoff feiert sechsten Saisonsieg

Biathletin Denise Herrmann ist zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding in der Verfolgung als beste Deutsche auf einen guten sechsten Platz gelaufen. Bei der WM-Generalprobe leistete sich die Weltmeisterin am Sonntag bei teils dichtem Schneefall drei Fehler und verbesserte sich nach Platz 19 im Sprint um 13 Positionen. Nach zehn Kilometern hatte die 31-Jährige 1:11,8 Minuten Rückstand auf die siegreiche Tiril Eckhoff. Vor 22 000 Zuschauern musste die Norwegerin nur einmal in die Strafrunde und baute mit ihrem sechsten Saisonsieg die Führung im Gesamtweltcup aus. Rang zwei sicherte sich Paulina Fialkova aus der Slowakei vor der Schwedin Hanna Öberg.

Franziska Preuß kam nach zwei Strafrunden als Zwölfte ins Ziel, die von Platz 38 gestartete Karolin Horchler (2) wurde 17.. Einen erneuten Rückschlag am Schießstand musste Vanessa Hinz hinnehmen. Die Sprint-Achte, die in der Staffel (4. Platz) bereits zwei Strafrunden geschossen hatte, leistete sich vier Fehler und rutschte auf Rang 21 zurück. Maren Hammerschmidt beendete das Rennen auf Rang 28.

+++++18. Januar 2020+++++

Deutsche Herren-Staffel bei WM-Generalprobe nur auf Platz fünf

Im dichten Schneetreiben von Ruhpolding haben die deutschen Biathleten die WM-Staffelgeneralprobe verpatzt. Weil es am Schießstand nicht rund lief, mussten sich Roman Rees, Philipp Nawrath, Arnd Peiffer und Benedikt Doll am Samstag mit Rang fünf zufrieden geben. 35 Tage vor der WM-Staffel von Antholz ließen die DSV-Athleten am Samstag zu viele Scheiben stehen - zwölf Nachlader waren einfach zu viel, um die erstmals in diesem Winter siegreichen Franzosen anzugreifen. Erst 2:13,1 Minuten nach den überragenden Franzosen trudelte Schlussläufer Doll ins Ziel.

Nach zuvor zwei Podestplätzen in Oberhof (3.) und Hochfilzen (2.) war es nach Rang acht zum Saisonauftakt in Östersund das zweitschlechteste Saisonergebnis. Doch als schlechtes Omen für den Saisonhöhepunkt in Südtirol wollte Doll das nicht sehen. „Auf keinen Fall. Wir behalten die zwei guten Staffeln in unseren Gedanken“, sagte der Schwarzwälder. „Um den Kontakt zum Podest herzustellen, hätte ich gut durchkommen müssen. Aber mein Liegendschießen war zu schlecht“, sagte Doll. Rang zwei ging an Norwegen vor Österreich.

Beim letzten Staffelsieg vor drei Jahren in Antholz hatte Schlussläufer Simon Schempp im Zielsprint den Norweger Emil Hegle Svendsen im Fotofinish bezwungen. Doch der formschwache Schempp, der eine Trainingspause einlegt und auch bei der WM-Generalprobe in Pokljuka kommende Woche fehlt, war ebenso nicht dabei wie der etatmäßige Staffelläufer Erik Lesser. Lesser sprintete im IBU-Cup in Osrblie in der Verfolgung auf Rang sieben.

Weil das Duo fehlt, gab Bundestrainer Mark Kirchner den aus dem zweitklassigen IBU-Cup hochgerückten Rees und Nawrath eine Chance und testete mit Blick auf den Saisonhöhepunkt mögliche Alternativen. Doch sowohl Rees (3 Nachlader) als auch der im Sprint als Siebter überzeugende Nawrath (6 Nachlader) kamen vor den 22 000 Fans in der Chiemgau Arena nicht zurecht - so dass Deutschland zur Rennhalbzeit schon fast zwei Minuten (9. Platz) hinter der Spitze zurücklag.

Olympiasieger Peiffer zeigte als Einziger des DSV-Quartetts eine souveräne Leistung und brachte sein Team als Vierter in Schlagdistanz zum Podium. Doch Ex-Weltmeister Doll, in Oberhof zuletzt mit einer Strafrunde belastet, kam nicht schadlos durch, so dass der Angriff auf Rang drei ins Leere ging.

Beim großen Finale am Sonntag wollen die Deutschen in den Verfolgungsrennen angreifen. Nach ihrem Debakel am Schießstand in der Damen-Staffel mit den beiden Strafrunden brennt Vanessa Hinz (12.15 Uhr/ZDF und Eurosport) auf Wiedergutmachung. Als Achte startet die 27-Jährige 63 Sekunden hinter Sprint-Siegerin Tiril Eckhoff.

Bei den Männern sind die Abstände viel geringer. Doll startet (14.30 Uhr) als Sprint-Dritter zwölf Sekunden hinter Sieger Martin Fourcade aus Frankreich. 25 bis 70 Sekunden beträgt der Rückstand für Nawrath, Johannes Kühn, Rees, Peiffer und Philipp Horn.

+++++18. Januar 2020+++++

Ex-Weltmeister Erik Lesser Siebter im IBU-Cup der Biathleten

Der ehemalige Biathlon-Weltmeister Erik Lesser ist beim IBU-Cup im slowakischen Osrblie im Verfolgungsrennen auf Platz sieben gelaufen. Der 31-Jährige war am Samstag als Sprint-Zehnter ins Rennen gegangen. Nach den ersten beiden Schießen lag Lesser noch auf Platz drei, musste dann aber dreimal in die Strafrunde und beendete das Rennen mit einem Rückstand von 1:22,5 Minuten auf den Norweger Endre Stroemsheim, der sich zwei Fehlschüsse leistete. Wie im Sprint am Freitag war Lesser allerdings bester deutscher Skijäger vor Lukas Fratzscher (3 Fehler) auf Rang zwölf.

Lesser war für die beiden Heim-Weltcups in Oberhof und in Ruhpolding nicht berücksichtigt worden. Beim letzten Weltcup vor der WM könnte der Skijäger aus Thüringen in der nächsten Woche in Pokljuka noch einmal die Chance bekommen, sich für die Welt-Titelkämpfe im italienischen Antholz Mitte Februar zu empfehlen. Mit dem Einzelrennen der Männer über 20 Kilometer startet der Weltcup in Slowenien am Donnerstag.

+++++17. Januar 2020+++++

Hinz versagen die Nerven - Staffel nur auf Rang vier