Rodeln: Olympiasieger Johannes Ludwig setzt seine Karriere fort

Finanzierung bereitet noch Bauschmerzen: Rodel-Olympiasieger Ludwig setzt Karriere fort

Team-Olympiasieger Johannes Ludwig (Oberhof) setzt seine Rodelkarriere auch nach den höchst erfolgreichen Winterspielen in Südkorea fort. Das teilte der 32-Jährige am Donnerstag mit.

"Nach dem sensationellen Erfolg in Pyeongchang habe ich mir bewusst Zeit genommen, um die Entscheidung mit meiner Familie zu besprechen", sagte Ludwig.

Durch die Leistungssport-Karriere hätten seine Ehefrau und Kinder in den vergangenen Jahren enorme Entbehrungen auf sich genommen, Ludwig fühle sich aber "körperlich und mental noch fit genug, um in der Weltspitze mitfahren zu können. Ich möchte das auch in der kommenden Saison unter Beweis stellen."

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Ludwig hatte im olympischen Männer-Rennen von Pyeongchang völlig überraschend Bronze gewonnen und sich als bester Deutscher auch für die Teamstaffel qualifiziert. An der Seite von Natalie Geisenberger (Miesbach) und den Doppelsitzern Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) gewann er dann Gold.

Nach dem Ausstieg einiger Sponsoren bereite ihm nun die Frage der Finanzierung allerdings "etwas Bauchschmerzen". Es sei notwendig, zügig Ersatz zu finden, "um gerade auch beim Material konkurrenzfähig zu bleiben".

(sid)