Eiskunstlauf: Nicole Schott ist das Olympiaticket kaum noch zu nehmen

Eiskunstlauf: Schott Olympiaticket kaum noch zu nehmen

Eiskunstläuferin Nicole Schott ist das Ticket für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang kaum noch zu nehmen. Zum Auftakt der nationalen Titelkämpfe in Frankfurt/Main setzte sich die Essenerin mit dem besten Kurzprogramm an die Spitze des Teilnehmerfeldes.

Mit 59,20 Punkten verwies die 21-Jährige ihre interne Rivalin Lea Johanna Dastich aus Dresden (55,59) auf den dritten Platz. Dazwischen schob sich vor der Kürentscheidung am Samstag (15.30 Uhr) noch die Mannheimerin Nathalie Weinzierl (57,70). Die EM-Zehnte Schott kam zur Filmmusik "Mission" zwar beim dreifachen Rittberger zu Fall, überzeugte die Preisrichter aber mit sehenswerten Pirouetten und viel Ausdruckskraft. Es wäre für sie die erste Olympia-Teilnahme, 2014 in Sotschi ging die in diesem Winter lange verletzte Weinzierl für die Deutsche Eislauf-Union (DEU) auf das Eis. "Es waren noch ein paar kleine Fehler im Programm. Aber das wird schon, es ist ja noch ein bisschen Zeit", sagte Schott nach ihrer Kurzkür.

(sid)
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