Crosser Martin Nörl mischt die Snowboard-Szene auf

Weltcup-Erfolge : Crosser Nörl mischt die Snowboard-Szene auf

Die deutschen Snowboardcrosser zeigen sich zum Ende des Jahres im guter Form. Martin Nörl zeigte einen Tag nach seinem ersten Weltcupsieg erneut eine Top-Leistung. Auch ein weiterer Deutscher kam unter die besten zehn.

Martin Nörl mischt weiter die Snowboardcross-Szene auf. Einen Tag nach seinem ersten Weltcupsieg in Cervinia/Italien fuhr der 25-Jährige aus dem niederbayerischen Adlkofen auf demselben Kurs als Dritter erneut aufs Stockerl. Konstantin Schad (31, Miesbach) wurde Sechster.

"Es ist wieder megagut gelaufen, obwohl es schwierig war. Aber der Kurs liegt mir. Außerdem hatten wir wieder extrem schnelle Bretter", sagte Nörl.

In einem packenden Finale bei schwierigen Bedingungen mit teilweise starkem Wind fuhr das deutsche Duo von Beginn an vorne mit. Bei der letzten Zwischenzeit lag Schad sogar vor Nörl in Führung, kam aber in Sichtwiese des Ziels zu Fall. Der hinter Tagessieger Emanuel Perathoner (Italien) letztlich zweitplatzierte Amerikaner Jake Vedder hatte ihn leicht behindert.

"Es ist natürlich sehr bitter, wenn du im Finale abgeschossen wirst. Aber so ist es halt", sagte Schad. Ansonsten sei es "super gelaufen. Ich nehme ein gutes Gefühl mit in die Weihnachtspause."

Nach dem Jahreswechsel stehen für Nörl und Co. zunächst ein paar Europacup-Wettbewerbe auf dem Programm. Am 1. und 3. Februar kämpfen die Snowboardcrosser in Park City/USA um WM-Medaillen. Erst danach nimmt die Weltcup-Tour mit den Heimrennen am Feldberg wieder Fahrt auf (9./10. Februar).

SID mm cp

(rent/sid)
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