US-Sport kompakt Seider bleibt mit Detroit im Play-off-Rennen in der NHL

Düsseldorf · Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball, Baseball und Eishockey passiert ist.

 Moritz Seider (53) feiert mit seinen Teamkollegen den Detroiter Treffer in der Verlängerung.

Moritz Seider (53) feiert mit seinen Teamkollegen den Detroiter Treffer in der Verlängerung.

Foto: dpa/Frank Gunn

Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider hat mit den Detroit Red Wings in der NHL einen immens wichtigen Sieg im Kampf um den Einzug in die Play-offs gefeiert. Die Red Wings gewannen bei den Toronto Maple Leafs mit 5:4 nach Verlängerung und sind damit weiter im Rennen um ihren ersten Einzug in die K.o.-Runde seit acht Jahren.

In einem packenden Duell blieb Seider diesmal ohne Scorerpunkt, spielte aber defensiv sehr auffällig. Bei noch zwei ausstehenden Spielen liegt Detroit mit 87 Punkten gleichauf mit den Washington Capitals (4:2 gegen Tampa Bay Lightning) und den Philadelphia Flyers (1:0 gegen die New Jersey Devils), die Flyers haben aber bereits ein Spiel mehr bestritten.

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Foto: AP/Ashley Landis

In der Eastern Conference sind noch zwei Plätze für die Play-offs zu vergeben. Die New York Islanders (90), die am Samstag 2:3 nach Penaltyschießen bei den New York Rangers verloren, werden sich wohl Rang drei in der Metropolitan Division sichern und sich damit qualifizieren. Um den zweiten Wildcard-Platz hinter Tampa Bay kämpft Detroit (beide Atlantic Division) gegen Washington und Philadelphia (beide Metropolitan).

Leon Draisaitl und die bereits für die Play-offs qualifizierten Edmonton Oilers verloren in drei Spielen ohne den verletzten Superstar Conor McDavid zum zweiten Mal und kassierten ein 1:3 gegen die Vancouver Canucks. Draisaitl blieb zum zweiten Mal in Folge ohne Scorerpunkt. Ob McDavid, der mit einer „Lower Body Injury“ ausfällt, in der regulären Saison noch einmal eingreift, ist offen.

Niederlagen gab es am Samstag auch für Goalie Philipp Grubauer (1:3 mit Seattle in Dallas) sowie die Stürmer Lukas Reichel (1:5 mit Chicago gegen Nashville) und JJ Peterka (2:3 nach Verlängerung mit Buffalo in Florida).

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Vor dem großen NBA-Hauptrundenfinale liegen im Westen drei Teams gleichauf an der Spitze, das hat es in der Geschichte der Basketball-Profiliga nie zuvor gegeben. Oklahoma City Thunder, die Minnesota Timberwolves und Titelverteidiger Denver Nuggets, alle aus der Northwest Division, haben nach 81 von 82 Spielen jeweils eine 56:25-Bilanz - es wird spannend.

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Foto: AP/Kathy Willens

Am Sonntag sind alle 30 Teams im Einsatz, die letzten offenen Fragen vor den Play-offs werden geklärt. Sollten die drei Top-Klubs der Western Conference auch nach 82 Spielen weiter gleichauf sein - also bei 57:25 oder 56:26 - entscheiden die Duelle untereinander über die Tabellenplatzierungen. Hier führt OKC (5:3) vor Minnesota (4:4) und Denver (3:5). Oklahoma spielt gegen die Dallas Mavericks, Minnesota gegen die Phoenix Suns und Denver bei den Memphis Grizzlies.

Auch für die deutschen Weltmeister Franz und Moritz Wagner geht es mit Orlando Magic noch um etwas. Mit einem Sieg gegen die Milwaukee Bucks (19 Uhr MEZ/ProSieben Maxx) würden die Brüder den Play-off-Platz im Osten perfekt machen. Orlando kann aber auch noch ins Play-in-Turnier abrutschen, sollten die Indiana Pacers und Philadelphia 76ers gewinnen. Alle stehen bei 46:35, die Situation ist genauso eng wie die an der Spitze des Westens.

Daniel Theis (Los Angeles Clippers), Maxi Kleber (Dallas Mavericks) und Isaiah Hartenstein (New York Knicks) haben mit ihren Teams den Play-off-Platz sicher, Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder schaffte es mit den Brooklyn Nets nicht einmal ins Play-in-Turnier. Die Clippers und die Mavericks treffen im Achtelfinale aufeinander, LA hat als Tabellenvierter den Heimvorteil.

(RP/SID/dpa)
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