US-Sport kompakt Miami und New Orleans holen die letzten Play-off-Plätze

Düsseldorf · Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball, Baseball und Eishockey passiert ist.

CJ McCollum (3), Guard der New Orleans Pelicans, wirft gegen Keon Ellis (23), Guard der Sacramento Kings, während des NBA-Basketballspiels in New Orleans.

CJ McCollum (3), Guard der New Orleans Pelicans, wirft gegen Keon Ellis (23), Guard der Sacramento Kings, während des NBA-Basketballspiels in New Orleans.

Foto: AP/Gerald Herbert

Die Miami Heat und die New Orleans Pelicans haben sich die beiden letzten Play-off-Plätze in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gesichert. Vorjahresfinalist Miami gewann am Freitag (Ortszeit) gegen die Chicago Bulls mit 112:91 (47:37). New Orleans setzte sich gegen die Sacramento Kings mit 105:98 (54:45) durch.

Die Heat mussten auf ihren Starspieler Jimmy Butler verzichten. Er hatte sich bei der Niederlage gegen die Philadelphia 76ers im ersten Play-in-Spiel unter der Woche am Knie verletzt und wird mehrere Wochen ausfallen. Tyler Herro erzielte gegen Chicago 24 Punkte und verpasste ein sogenanntes Triple Double mit zehn Rebounds und neun Assists um nur einen Assist.

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Schon im Vorjahr hatte sich Miami im letzten Play-in-Spiel gegen Chicago durchgesetzt. Danach hatte die Mannschaft angeführt von einem überragenden Butler sogar das NBA-Finale erreicht. Nun trifft das Team ohne Butler in der ersten Runde der Play-offs auf die beste Mannschaft der Hauptrunde, die Boston Celtics. In den vergangenen beiden Jahren war das jeweils die Final-Paarung der Eastern Conference gewesen.

Die New Orleans Pelicans mussten im finalen Play-in-Spiel der Western Conference mit Zion Williamson ebenfalls auf einen verletzten Leistungsträger verzichten, der unter der Woche gegen die Los Angeles Lakers noch mit 40 Punkten geglänzt hatte. Doch wie schon in der regulären Saison, als New Orleans alle fünf Partien gegen Sacramento gewann, setzte sich das Team aus Louisiana durch - vor allem dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung mit sechs Spielern, die zweistellig punkteten. New Orleans trifft in der ersten Play-off-Runde auf Oklahoma City Thunder.

(RP/SID/dpa)
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