US-Sport kompakt Celtics stehen nach Sieg über Pacers in den NBA-Finals

Düsseldorf · Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball, Baseball und Eishockey passiert ist.

Jaylen Brown und seine Mitspieler von den Boston Celtics feiern mit dem Pokal den Gewinn der Eastern Conference.

Jaylen Brown und seine Mitspieler von den Boston Celtics feiern mit dem Pokal den Gewinn der Eastern Conference.

Foto: AP/Michael Conroy

Celtics stehen nach Sieg über Pacers in den NBA-Finals

Die Boston Celtics haben mit einer überzeugenden Vorstellung die NBA-Finals erreicht. Der 17-malige Meister gewann am Montag (Ortszeit) auch das vierte Spiel der Eastern Conference Finals gegen die Indiana Pacers mit 105:102 (58:57) und entschied die Best-of-Seven-Serie mit 4:0-Siegen für sich.

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Zum ersten Mal seit 2015 gewann eine Mannschaft die Ost-Finals ohne Niederlage, mit einem sogenannten „Sweep“. Die Celtics stehen zum zweiten Mal in den vergangenen drei Jahren in der Endspielserie der nordamerikanischen Basketballliga. 2022 mussten sie sich den Golden State Warriors geschlagen geben.

Die Celtics lagen knapp neun Minuten vor Schluss mit neun Punkten zurück, drehten die Partie aber noch dank eines 7:0-Endspurts in den letzten drei Minuten. Bei 45 Sekunden Restzeit traf Bostons Derrick White den entscheidenden Dreier zum Endstand.

„Sie haben bis zur letzten Minute gekämpft und wollten nicht aufgeben. Aber am Ende haben wir einen Weg gefunden zu gewinnen: mit wichtigen Aktionen in der Verteidigung und Rebounds, unsere Spieler haben zur richtigen Zeit die Würfe getroffen“, sagte Jayson Tatum zum Sieg.

Tatum war mit 26 Punkten, 13 Rebounds und acht Assists ein Erfolgsgarant. Bester Werfer der Celtics war Jaylen Brown mit 29 Zählern. Er wurde als wertvollster Spieler der Serie ausgezeichnet. Die Pacers mussten erneut auf ihren verletzten Spielmacher Tyrese Haliburton verzichten und wurden von Andrew Nembhard (24 Punkte, zehn Assists) angeführt.

In den NBA-Finals werden die Celtics auf die Dallas Mavericks oder Minnesota Timberwolves treffen. In den Western Conference Finals führen die Mavericks mit 3:0 und benötigen noch ein Sieg zum Weiterkommen. Die erste Partie der Endspielserie wird am 6. Juni (Ortszeit) in Boston stattfinden.

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Nächste Niederlage für Draisaitl und Oilers

Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben im Kampf um den Stanley Cup in der nordamerikanischen Profiliga NHL einen Dämpfer kassiert. Die Kanadier verloren das dritte Halbfinalspiel gegen die Dallas Stars mit 3:5, nach der zweiten Niederlage nacheinander liegen die Oilers mit 1:2 in der Best-of-seven-Serie zurück.

Der Kölner Draisaitl blieb dabei erneut ohne Scorerpunkt für seine Mannschaft. Nach einer frühen 2:0-Führung für das Heimteam kamen die Texaner besser in das Spiel, angeführt vom überragenden Dreifachtorschützen Jason Robertson drehte Dallas die Begegnung. „Wir hatten einen wirklich guten Start, und ich bin mir nicht sicher, woher diese zehn bis 15 Minuten kamen, aber es ist so schlimm wie in den gesamten Play-offs“, sagte Draisaitls Sturmpartner Connor McDavid.

Das vierte Aufeinandertreffen steigt in der Nacht zu Donnerstag, gespielt wird wieder in Edmonton. Im zweiten Halbfinale steht es zwischen den New York Rangers und den Florida Panthers ebenfalls 2:1. Spiel vier findet in der Nacht zu Mittwoch in Sunrise/Florida statt.

(RP/SID/dpa)
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