US-Sport kompakt 100. Play-off-Punkt für Draisaitl: Oilers wehren Matchball ab

Düsseldorf · Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball, Baseball und Eishockey passiert ist.

 Leon Draisaitl steht nach 60 Play-off-Spielen nun bei 100 Scorerpunkten.

Leon Draisaitl steht nach 60 Play-off-Spielen nun bei 100 Scorerpunkten.

Foto: Getty Images via AFP/CODIE MCLACHLAN

Eishockey: 100. Play-off-Punkt für Draisaitl: Oilers wehren Matchball ab

Köln (SID) - Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben die Nerven behalten, der Traum vom Stanley Cup lebt: Die Kanadier wehrten im Viertelfinal der Eishockey-Profiliga NHL den Matchball der Vancouver Canucks souverän ab und erzwangen ein entscheidendes siebtes Spiel der Serie. Draisaitl lieferte beim 5:1 zwei Assists und steht nach 60 Play-off-Spielen nun bei 100 Scorerpunkten. Schneller hatten diese magische Marke nur die Legenden Wayne Gretzky (46) und Mario Lemieux (50) erreicht.

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Wichtiger als persönliche Statistiken, das beteuert Draisaitl stets, ist ihm der Teamerfolg. In diesem Jahr soll es endlich mit der Meisterschaft klappen. Beim Stand von 3:3 muss zunächst ein Sieg im Entscheidungsspiel um das Conference Final in der Nacht zu Dienstag (MESZ) in Vancouver her. Die Dallas Stars warten bereits.

Draisaitl legte gegen Vancouver das 1:0 durch Dylan Holloway und das 5:1 von Evander Kane auf. Connor McDavid, dem zweiten Ausnahmespieler im Team der Oilers, gelangen sogar drei Assists. Die Canucks waren chancenlos, nachdem zuvor jedes Spiel der Serie mit nur einem Tor Unterschied entschieden worden war.

NBA: Dallas nach Comeback im Conference Final

Die Dallas Mavericks haben nach einem großen Comeback im sechsten Spiel der NBA-Viertelfinals den Einzug in die nächste Runde geschafft und dürfen weiter vom zweiten Titel der Franchise-Geschichte träumen. Das Team um den slowenischen Basketball-Ausnahmespieler Luka Doncic gewann gegen Oklahoma City Thunder mit 117:116 und damit die Serie mit 4:2. Im dritten Viertel lagen die Mavs bereits mit 17 Punkten in Rückstand.

Im Finale der Western Conference trifft Dallas auf Titelverteidiger Denver Nuggets oder Minnesota Timberwolves. Im Osten wartet Hauptrundensieger Boston Celtics auf die New York Knicks oder Indiana Pacers. In den beiden Viertelfinalserien entscheidet das siebte Spiel.

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Doncic überragte gegen OKC mit seinem dritten Triple-Double (29 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists) nacheinander. Matchwinner der Mavericks war allerdings P.J. Washington, der 2,5 Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe zum Sieg verwandelte. Oklahomas Topscorer Shai Gilgeous-Alexander (36 Punkte) hatte ihn bei einem Versuch von der Dreier-Linie gefoult.

Dallas stand zuletzt 2022 im Conference Final, verlor damals aber gegen die Golden State Warriors. Der bislang einzige Titel gelang den Texanern 2011 angeführt vom deutschen Superstar Dirk Nowitzki.

(RP/SID/dpa)
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