NHL: Rückschlag für starken Thomas Greiss

NHL-Play-offs: Rückschlag für starken Greiss – Capitals vergeben ersten Matchball

Die Teams der deutschen Torhüter Philipp Grubauer und Thomas Greiss haben in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NHL Dämpfer hinnehmen müssen.

Vorrunden-Primus Washington Capitals vergab erneut ohne Grubauer zwischen den Pfosten durch ein 1:2 bei den Philadelphia Flyers die erste Chance zum Einzug ins Viertelfinale und führt in der best-of-seven-Serie nur noch mit 3:1.

Greiss konnte trotz 27 Paraden im Tor der New York Islanders das 1:2 gegen die Florida Panthers und den neuerlichen Ausgleich der Gäste zum 2:2-Gesamtstand nicht verhindern.

"Ich denke, wir können weiterhin zuversichtlich sein. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht", sagte Greiss nach der Partie. "Aber wir müssen aggressiver sein, mehr in ihrer Zone spielen. Dies würde es für uns in der Defensive auch einfacher machen."

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Der gebürtige Füssener wurde zum zweitbesten Spieler der Partie gewählt, doch gegen den entscheidenden Treffer von Alex Petrovic nach 50 Minuten war Greiss chancenlos. Das 1:0 für die Gäste durch Teddy Purcell (26.) bereitete Jaromir Jagr mit seinem 200. Play-off-Scorerpunkt vor. Islanders-Kapitän John Tavares traf zum 1:1 (40.).

Ihre ersten Möglichkeiten zum Sprung in die Runde der besten Acht erspielten sich die Dallas Stars und die San Jose Sharks. Dallas baute seine Führung gegen Minnesota Wild durch einen 3:2-Auswärtssieg ebenso auf 3:1 aus wie San Jose durch ein 3:1 gegen die Los Angeles Kings, den Meister von 2012 und 2014.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Islanders kassieren trotz 27 Greiss-Paraden den Ausgleich

(sid/dpa)