NHL : Grubauer als letzter Deutscher in Play-offs gescheitert

Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer ist mit Colorado Avalanche in den NHL-Playoffs ausgeschieden. Damit könnte er in den kommenden Tagen zur Weltmeisterschaft in die Slowakei nachreisen.

Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer ist mit Colorado Avalanche als letzter Deutscher in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NHL gescheitert und könnte damit für die anstehende WM nachnominiert werden. Der Rosenheimer verlor mit dem zweimaligen Stanley-Cup-Sieger das entscheidende siebte Spiel im Viertelfinale gegen die San Jose Sharks mit 2:3, die Best-of-Seven-Serie ging 3:4 verloren.

Tyson Jost (41.) gelang früh im Schlussdrittel der entscheidende Treffer für San Jose. Grubauer stand knapp 58 Minuten auf dem Eis und wehrte 24 der 27 Schüsse auf sein Tor ab. Im Play-off-Halbfinale bekommen es die Sharks im Westen nun mit den St. Louis Blues zu tun, im Osten treffen die Boston Bruins auf die Carolina Hurricanes.

Durch das Aus der Avalanche darf Bundestrainer Toni Söderholm weiter hoffen, dass Grubauer für WM in der Slowakei noch zur Nationalmannschaft stößt. Der Torwart hatte zuletzt sein Interesse an einer WM-Teilnahme bekundet. Die Weltmeisterschaft beginnt für das deutsche Team in Kosice mit den richtungweisenden Spielen am Samstag gegen Aufsteiger Großbritannien und am Sonntag (beide 16.15 Uhr/Sport1) gegen Dänemark.

(eh/sid)
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