NHL, Play-offs 18/19: Philipp Grubauer führt Colorado mit 27 Paraden zum Erfolg, Owetschkin prügelt sich

NHL-Play-offs : Owetschkin streckt Gegenspieler bei Prügelei nieder

Philipp Grubauer hat mit den Colorado Avalanche in den Play-offs der NHL einen wichtigen Sieg gefeiert. Der Torhüter überzeugte beim 6:2-Sieg gegen die Calgary Flames mit 27 Paraden. Eishockey-Superstar Alexander Owetschkin lieferte sich eine Schlägerei.

Colorado Avalanche hat mit dem deutschen Nationaltorwart Philipp Grubauer in den Play-offs der Eishockey-Profiliga NHL einen deutlichen Sieg gefeiert. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger setzte mit einem 6:2-Sieg gegen die Calgary Flames im heimischen Pepsi Center in Denver ein Ausrufezeichen und ging in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 in Führung.

Grubauer, der in der vergangenen Spielzeit mit den Washington Capitals Stanley-Cup-Sieger wurde, stand die kompletten 60 Minuten auf dem Eis und wehrte 27 der 29 Schüsse auf sein Tor ab. Nathan MacKinnon (9./14.) brachte Colorado mit zwei Powerplay-Toren im ersten Drittel früh auf Kurs. Matt Nietos Treffer zum 4:0 (28.) bedeutete im Mittelabschnitt die Vorentscheidung.

Spiel vier am Mittwoch (Ortszeit) findet ebenfalls in Denver statt. Mit einem weiteren Sieg würden sich die Avalanche zwei Matchpucks erspielen.

Titelverteidiger Washington Capitals hatte wenige Stunden zuvor die erste Niederlage kassiert. Der Stanley-Cup-Sieger verlor bei den Carolina Hurricanes deutlich mit 0:5. Beim Stand von 0:1 im ersten Drittel sorgte Caps-Superstar Alexander Owetschkin abseits seiner Fähigkeiten am Schläger für Aufsehen. Der 33-Jährige streckte Andrei Swetschnikow bei einem Faustkampf nieder.

Owetschkin war bislang selten in derartige Auseinandersetzungen verwickelt. Nach Angaben des Portals „HockeyFights.com“ war es erst die vierte Schlägerei in seiner NHL-Karriere, die erste seit 2010. Die Mitspieler auf der Bank applaudierten ihm, indem sie mit den Schlägern auf die Bande trommelten.

Der 19-Jährige Swetschnikow schlug mit dem vom Helm geschützten Hinterkopf aufs Eis und konnte nicht mehr weiterspielen. Beide Spieler bekamen eine Fünf-Minuten-Strafe.

(sid/dpa/old)
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