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NHL: Patrick Marleau mit 1768 Partien neuer Rekordspieler

1768 Partien : Marleau neuer Rekordspieler in der NHL

Patrick Marleau ist nun alleiniger Rekordspieler der NHL. Der Kanadier bestritt mit den San Jose Sharks bei den Las Vegas Knights sein 1768. Spiel - und übertrifft damit seinen legendären Landsmann Gordie Howe.

Patrick Marleau ist seit Montagabend alleiniger Rekordspieler der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Der Kanadier bestritt mit den San Jose Sharks bei den Las Vegas Knights sein 1768. Spiel in der besten Liga der Welt und übertraf damit seinen legendären Landsmann Gordie Howe, der 2016 im Alter von 88 Jahren verstorben war.

"Mr. Hockey" Howe hielt den Rekord seit fast 60 Jahren alleine, am 26. November 1961 hatte er Ted Lindsay abgelöst. Howe absolvierte seine letzte NHL-Saison 1979/80 mit über 50 Jahren im Trikot der Hartford Whalers. Bis zu seinem ersten Rücktritt spielte er von 1946 bis 1971 für seinen Heimatklub Detroit Red Wings.

Marleau (41) hatte am vergangenen Samstag in seiner 23. Saison in der NHL mit Howe gleichgezogen. Den Großteil seiner Karriere verbrachte er bei den Sharks. Auch für die Toronto Maple Leafs und die Pittsburgh Penguins lief der Stürmer zwischenzeitlich auf.

Die Edmonton Oilers haben ihre Partie unterdessen mit vier Treffern im letzten Viertel doch noch gegen die Montreal Canadiens gewonnen. Die beiden Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl und Dominik Kahun blieben beim 4:1 am Montagabend aber ohne Torbeteiligung. Die Canadiens führten bis knapp zehn Minuten vor dem Ende, ehe die Oilers die Partie noch drehten und Rang drei in der Nord-Division der NHL absicherten. Auch Tim Stützle verbuchte mit den Ottawa Senators einen Erfolg, blieb beim 4:2 gegen die Calgary Flames aber wie seine Landsleute ohne Scorerpunkt.

Einen Sieg ohne Torbeteiligung gab es zudem für den Augsburger Nico Sturm. Seine Minnesota Wild gewannen gegen die Arizona Coyotes 5:2 und dürften in der Hauptrunde kaum noch von Rang drei der West-Divison zu verdrängen sein. Die besten vier Mannschaften jeder Division sind für die Playoffs qualifiziert.

Wie die Senators haben auch die Detroit Red Wings keine realistische Chance mehr, das Team um Torwart Thomas Greiß verlor gegen die Dallas Stars nach Verlängerung 2:3, schob sich durch den Punktgewinn aber zumindest an den Columbus Bluejackets vorbei und ist nun nur noch Vorletzter.

(dpa/old)