NHL: Leon Draisaitl schießt Hurricanes ab - ein Tor und drei Vorlagen

Eishockey in der NHL: Ein Tor und drei Vorlagen - Draisaitl schießt Hurricanes ab

Angeführt von Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL ein Torfestival gefeiert. In der Nacht zum Mittwoch besiegten die Kanadier die Carolina Hurricanes auswärts mit 7:3.

Draisaitl war hierbei der überragende Mann: Der Stürmer erzielte nicht nur seinen 23. Saisontreffer, sondern legte auch noch gleich drei Tore auf.

Mit seinen vier Scorerpunkten durchbrach Draisaitl die 200er-Grenze. Nach 260 Einsätzen in der Hauptrunde steht der gebürtige Kölner jetzt bei 73 Treffern und 130 Vorlagen, das macht 203. "Er spielt schon die ganze Saison gut. Offensiv und defensiv", sagte Trainer Todd McLellan: "Wenn du der Beste sein willst, bist du es auch oft."

Die Play-off-Chancen der Oilers bleiben jedoch schwindend gering. Bei neun ausstehenden Partien in der NHL-Hauptrunde hat der Vorjahres-Viertelfinalist 17 Punkte Rückstand auf ein Wildcard-Ticket. Sollte Edmonton tatsächlich die Play-offs verpassen, wäre dies zumindest gut für die deutsche Nationalmannschaft. Draisaitl könnte dann von Beginn an bei der WM in Dänemark (4. bis 20. Mai) mitwirken.

Für Draisaitls Nationalmannschaftskollegen Tobias Rieder und Tom Kühnhackl geht es derweil wahrscheinlich in die NHL-Meisterrunde, auch wenn beide verloren. Während Rieder mit den Los Angeles Kings den Winnipeg Jets nach Verlängerung mit 1:2 unterlag, mussten sich Kühnhackl und Meister Pittsburgh Penguins überraschend den New York Islanders um den deutschen Verteidiger Dennis Seidenberg mit 1:4 geschlagen geben. Als Zweiter und Dritter ihrer Divisionen liegen jedoch Kings und Penguins aussichtsreich im Play-off-Rennen.

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Der sechsmalige Stanley-Cup-Sieger Chicago Blackhawks hat derweil zum ersten Mal seit zehn Jahren die Play-offs in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL verpasst. Nach dem 1:5 gegen die Colorado Avalanche kann es das Team um die Superstars Jonathan Toews und Patrick Kane nicht mehr in die Meisterrunde schaffen.

Chicago ist im Westen nach der 41. Pleite im 73. Spiel mit 69 Punkten nur 13. Acht Teams aus jeder Conference kommen ins Achtelfinale. Die Blackhawks hatten 2010, 2013 und 2015 den Titel geholt.

Mit neun aufeinanderfolgenden Play-off-Teilnahmen lag Chicago auf Platz zwei hinter Meister Pittsburgh Penguins (11). "Wir wollten natürlich, dass der Lauf anhält", sagte Kane: "Es ist eine enttäuschende Saison."

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(sid)