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Eishockey: Draisaitl zuversichtlich vor erstem Play-off-Duell mit LA Kings

Deutscher NHL-Profi : Draisaitl zuversichtlich vor erstem Play-off-Duell mit LA Kings

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers starten in der Nacht zu Dienstag in die Play-off-Serie der NHL. Gegen die Los Angeles Kings genießen die Kanadier zunächst Heimrecht. Wie der 26-jährige Kölner die Chancen für sein Team einschätzt.

NHL-Profi Leon Draisaitl geht mit großem Selbstvertrauen ins erste Play-off-Duell mit den Los Angeles Kings. „Was mich zuversichtlich macht, ist unsere Mannschaft und der Fakt, dass wir hier sind. Die besten 16 Mannschaften kommen in die Play-offs und wir sind eine davon“, sagte der Angreifer der Edmonton Oilers vor Spiel eins in der deutschen Nacht zu Dienstag (4 Uhr/Sky) in einer Runde mit deutschen Journalisten. „In den letzten zwei Monaten sind wir, wenn ich mich nicht täusche, in den Top drei Teams der ganzen Liga gewesen und haben sehr, sehr gutes Eishockey gespielt“, sagte der 26 Jahre alte Kölner.

„Das wird eine spannende lange Serie, die von beiden Teams sehr viel verlangen wird. Trotzdem gefallen mir unsere Chancen“, sagte Draisaitl. Edmonton hat als zweitbestes Team der Pacific-Division den Heimvorteil gegen die Kings. Das Team mit dem ehemaligen Bundestrainer Marco Sturm im Trainerstab belegte Rang drei und muss mit zwei Auswärtsspielen in Edmonton starten. Wer zuerst vier Siege verbucht, zieht in die zweite Runde der Play-offs ein.

Seit Draisaitl für die Oilers spielt, hat das Traditionsteam aus Kanada noch keine gute Play-off-Phase gehabt und war nie über die zweite Runde hinausgekommen, obwohl er und Connor McDavid für einige Experten die beiden besten Spieler der Liga sind. Gesteigerte Unruhe in der Stadt gebe es deswegen aber keine. „Ich glaube, dass man in einer kanadischen Stadt immer so ein bisschen den Druck hat, erfolgreich zu sein. Das haben wir schon seit Jahren“, sagte Draisaitl. „Ich glaube, dass die Fans hier in den 80er Jahren auch sehr verwöhnt waren mit Erfolgen. Aber es gibt ja niemanden, der das mehr will, als wir Spieler. Wir wissen, für wen wir hier spielen und wir wollen die Mannschaft sein, die diese Zeiten zurück bringen.“

(lonn/dpa)