US-Sport kompakt Draisaitl und Oilers kassieren Ausgleich in Dallas

Düsseldorf · Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball, Baseball und Eishockey passiert ist.

 Leon Draisaitl (29), Center der Edmonton Oilers, wird von Craig Smith (15), Center der Dallas Stars, bei einem Pass während des dritten Drittels in Spiel 2 der Western Conference Finals in den Stanley Cup Playoffs der NHL getroffen.

Leon Draisaitl (29), Center der Edmonton Oilers, wird von Craig Smith (15), Center der Dallas Stars, bei einem Pass während des dritten Drittels in Spiel 2 der Western Conference Finals in den Stanley Cup Playoffs der NHL getroffen.

Foto: dpa/Tony Gutierrez

Draisaitl und Oilers kassieren Ausgleich in Dallas

Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben im zweiten Halbfinalspiel in der nordamerikanischen Profiliga NHL den Ausgleich kassiert. Im texanischen Duell bei den Dallas Stars mussten sich die Oilers mit 1:3 geschlagen geben und gehen mit einem 1:1-Zwischenstand in die dritte Begegnung am Montag in Edmonton.

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Für Draisaitl riss am Samstagabend zudem eine persönliche Serie. Nach zuvor 13 Play-off-Spielen mit jeweils mindestens einem Scorerpunkt ging der Kölner erstmals leer aus. Nach der Dallas-Führung durch Jamie Benn (4.) glich zunächst Connor Brown beinahe postwendend für die Oilers aus (5.). Doch im Schlussdrittel machten Mason Marchment (44.) und Esa Lindell (58.) alles klar für die Stars. Zudem hielt Torhüter Jake Oettinger 28 Schüsse der Oilers.

Zuletzt hatte Edmonton 2022 das Conference Finale erreicht, war dort aber klar am späteren Champion Colorado Avalanche (0:4) gescheitert. Diesmal soll es anders laufen. „Es wird eine enge Geschichte, aber wir fühlen uns in diesen Spielen wohl“, sagte Kapitän Connor McDavid.

Im zweiten Halbfinale steht es zwischen den New York Rangers und den Florida Panthers ebenfalls 1:1. Spiel drei findet am Sonntagabend in Sunrise/Florida statt.

NBA: Boston kurz vor dem Finaleinzug

Rekordmeister Boston Celtics steht auch dank des überragenden Jayson Tatum kurz vor dem Einzug ins Finale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Der Forward verpasste mit 36 Punkten, zehn Rebounds und acht Assists nur knapp das Triple-Double, war aber Garant für den 114:111-Erfolg im dritten Halbfinale bei den Indiana Pacers. Den Celtics genügt beim Play-off-Stand von 3:0 ein weiterer Erfolg zum Weiterkommen. Spiel vier findet am Montagabend in Indianapolis statt.

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Boston bewies am Samstagabend Comeback-Qualitäten. Das Team aus Massachusetts lag Mitte des dritten Viertels bereits 18 Punkte zurück, arbeitete sich aber wieder langsam heran. Mit einem 13:2-Lauf in den letzten drei Minuten drehten die Gäste dann die Partie und bleiben damit in den diesjährigen Play-offs auswärts ungeschlagen.

Weitere Stützen beim Sieger waren Jaylen Brown und Al Horford mit 24 bzw. 23 Punkten. „Wir haben ein höllisch gutes Team“, sagte Brown nach dem Triumph. Bei den Pacers wurde erneut Tyrese Haliburton schmerzlich vermisst. Der Allstar-Guard fehlte wegen einer Oberschenkelverletzung.

Im zweiten Halbfinale führen die Dallas Mavericks um den slowenischen Superstar Luka Doncic 2:0 gegen die Minnesota Timberwolves. Die Texaner können damit in den kommenden beiden Heimspielen alles klar machen.

(RP/SID/dpa)
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