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US-Sport kompakt in NFL, NBA, NHL: Serie der Patriots geht weiter - auch Bucaneers siegen

US-Sport kompakt : Was Sie in der Nacht in NHL, NFL und NBA verpasst haben

Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball und Eishockey passiert ist. Heute unter anderem: Siegesserie von Jakob Johnson und den Patriots geht weiter.

Eishockey: Rams verlieren auch bei den Packers

Die Green Bay Packers haben das NFL-Topspiel gegen die Los Angeles Rams gewonnen. Auch dank einiger guter Szenen von Equanimeous St. Brown holten die Packers am Sonntag ein 36:28 gegen das Starensemble aus Los Angeles, bei dem Odell Beckham Jr. zwar seinen ersten Touchdown fing, insgesamt aber erneut blass blieb für sein neues Team. Packers-Quarterback Aaron Rodgers hatte trotz eines gebrochenen Zehs erneut ein starkes Spiel, zwei Touchdown-Pässe und erlief den ersten Touchdown selbst. St. Brown fing einen Pass für sieben Yards und hatte in den Special Teams starke Szenen.

Die ambitionierten Rams kassierten bereits die dritte Niederlage in Serie und rutschen langsam aber sicher in eine Krise. Noch sind die Playoffs - und damit auch der Traum einer- Super-Bowl-Teilnahme im eigenen Stadion - für das Team nicht akut in Gefahr. „Wir haben Jungs, die einfach viel zu gut sind, um Spiele so zu verlieren und in Serie zu verlieren“, klagte Rams-Verteidiger Jalen Ramsey.

Football: Patriots und Johnson holen sechsten Sieg in Serie

Die New England Patriots bleiben das heißeste Team der NFL. Die Mannschaft um Fullback Jakob Johnson aus Stuttgart bezwang am Sonntag auch die zuletzt starken Tennessee Titans deutlich 36:13 und hat nun sechs Siege in Serie - keine andere Mannschaft in der National Football League war in den vergangenen Wochen so erfolgreich. Mit dem achten Saisonsieg zogen die Patriots in der AFC East auch wieder an den Buffalo Bills vorbei, die mit ihrem Sieg am Donnerstag vorgelegt hatten, und haben weiter die beste Ausgangsposition für die Playoffs. Für die Titans war die Pleite die zweite in Serie, die sechs Spiele zuvor hatten sie alle gewonnen.

Positiv für die Titans war die Niederlage der Indianapolis Colts gegen Super-Bowl-Champion Tampa Bay Buccaneers. Die Colts führten zwar zwischenzeitlich 17:7, hatten der Mannschaft um Tom Brady aber letztendlich nichts entgegenzusetzen und konnten den Druck auf die Titans in der AFC South durch das 31:38 nicht erhöhen. Bei den Buccaneers hatte Leonard Fournette einen herausragenden Auftritt mit vier Touchdowns.

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Für Cam Newton lief der Tag unerfreulich. Beim 10:33 der Carolina Panthers gegen die Miami Dolphins musste der Quarterback im letzten Viertel auf die Bank, nach dem er nur fünf von 21 Pässen zu einem Mitspieler gebracht und sich zwei Interceptions erlaubt hatte. Für die Dolphins war es bereits der vierte Sieg in Serie - nur die Kansas City Chiefs und die Patriots sind besser.

Basketball: Curry überragt bei Warriors-Sieg gegen Clippers

NBA-Rekordmeister Boston Celtics hat auch ohne den am Knöchel verletzten deutschen Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder den Weg zurück auf die Siegerstraße gefunden. Nach zwei Niederlagen setzten sich die Celtics bei den Toronto Raptors mit 109:97 durch, Schröder fehlte wegen einer Verstauchung des rechten Knöchels. Bei den Raptors blieb Isaac Bonga in elf Minuten ohne Korberfolg.

Nationalspieler Isaiah Hartenstein kassierte mit den Los Angeles Clippers eine deutliche Niederlage. Gegen die Golden State Warriors mit dem blendend aufgelegten Superstar Stephen Curry unterlagen die Kalifornier mit 90:105. Während Hartenstein auf sechs Punkte und fünf Rebounds kam, überragte Curry mit 33 Zählern. Die Warriors führen die nordamerikanische Profiliga mit 18 Siegen aus 20 Spielen an.

Giannis Antetokounmpo führte Titelverteidiger Milwaukee Bucks mit einem Double-Double (26 Punkte, 13 Rebounds) beim 118:100 bei den Indiana Pacers zum siebten Sieg in Serie. Ebenfalls in ausgezeichneter Verfassung präsentierte sich LeBron James. Der 36-Jährige führte die Los Angeles Lakers mit 33 Punkten zu einem 110:106 gegen die Detroit Pistons. Seine Teamkollegen Russell Westbrook (25 Punkte) und Anthony Davis (24) zeigten ebenfalls ansprechende Leistungen.

Eishockey: Sturm mit Assist bei Wild-Sieg

Nationalspieler Nico Sturm hat mit Minnesota Wild in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL den dritten Sieg in Serie gefeiert. Beim 4:2-Heimerfolg über Meister Tampa Bay Lightning gab der 26 Jahre alte gebürtige Augsburger die Vorlage zum 1:0. Für Sturm war es der neunte Scorerpunkt der Saison, in den vergangenen drei Spielen gelang ihm jeweils ein Zähler.

Mit 29 Punkten führt Minnesota weiter die Central Division an, Tampa Bay (25) liegt in der Atlantic Division auf Platz drei.

(kron/old/ako/dör/SID/dpa)