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US-Sport kompakt in NFL, NBA, NHL, MLS: NBA-Star Kyrie Irving schließt eine Impfung weiter aus

US-Sport kompakt : Was Sie in der Nacht in NBA und NHL verpasst haben

Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball und Eishockey passiert ist. Heute unter anderem: Kyrie Irving schließt eine Impfung weiter aus.

Eishockey: Seider bei Erfolg der Red Wings mit 22. Torvorlage

Der deutsche Eishockey-Profi Moritz Seider hat mit den Detroit Red Wings in der nordamerikanischen Profiliga den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Der Verteidiger bereitete beim 3:2-Erfolg nach Verlängerung bei den Buffalo Sabres das zwischenzeitliche 2:1 vor.

Für Seider war es bereits die 22. Torvorlage in dieser Saison, kein Rookie legte bislang mehr Treffer als der 20-Jährige auf. Seider zählt aktuell neben seinem Teamkollegen Lucas Raymond und Trevor Zegras von den Anaheim Ducks zu den Favoriten für die Auszeichnung als bester NHL-Neuling.

Ebenfalls erfolgreich war Philipp Grubauer mit den Seattle Kraken. Der Nationaltorhüter wehrte beim 3:2-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Chicago Blackhawks 25 der 27 Schüsse auf sein Tor ab. Seattle bleibt dennoch weiterhin auf dem letzten Platz der Pacific Division.

Basketball: Kyrie Irving schließt Impfung weiter aus

Basketball-Star Kyrie Irving hat sich ausführlich wie nie zu seiner Ablehnung einer Corona-Impfung geäußert und ausgeschlossen, sich doch noch eine Spritze gegen das Virus verabreichen zu lassen. „Das ist schon längst meine Entscheidung und ich stehe dazu“, sagte der Profi der Brooklyn Nets am Montag (Ortszeit) nach der 107:114-Niederlage bei den Cleveland Cavaliers. Weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, darf der 29-Jährige wegen der geltenden Regeln in New York bei Heimspielen der Nets nicht auflaufen. Erst vor kurzem entschlossen sich die Nets angesichts vieler Ausfälle dazu, ihren Leistungsträger zumindest auswärts einzusetzen, nachdem sie zuvor auf ihn verzichtet hatten.

An seiner Haltung ändere auch der wochenlange Ausfall von Mitspieler Kevin Durant nichts, der den Nets womöglich noch bis Ende Februar fehlen wird. „Kev wird gesund. Kev wird es gut gehen, und wir müssen als seine Teamkollegen damit umgehen“, sagte Irving. „Aber soweit es mein Leben außerhalb von all dem hier betrifft, bleibe ich standhaft bei meiner Entscheidung. So ist es einfach.“

Er verstehe auch nicht, dass seine Entscheidung im Zusammenhang mit Basketball dauernd hinterfragt werde, sagte Irving. Er betonte, wie gerne er für die Nets und mit seinen Kollegen spiele, „aber ich war schon lange genug weg, um über all das nachdenken zu können, das verarbeiten zu können und diese Entscheidung treffen zu können, ich bleibe stark“.

Mit Irving, Durant und James Harden haben die Nets drei der besten Spieler der Liga unter Vertrag. Seit dem Wechsel von Harden früh in der Saison galten sie als klarer Titelkandidat. Doch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Irving und nun die Verletzung von Durant bereiten dem Team Schwierigkeiten. Trotz der Niederlage gegen die Cavaliers hat die Mannschaft weiterhin Anschluss an die Spitze der Eastern Conference.

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Basketball: Schröder kommt bei Celtics-Sieg auf 23 Punkte

Mit einem starken Dennis Schröder haben die Boston Celtics ihre Aufholjagd in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA fortgesetzt. Beim 104:92-Heimsieg über die New Orleans Pelicans kam der Nationalspieler auf 23 Punkte, für die Celtics war es der fünfte Sieg in den vergangenen sechs Spielen.

Schröder, der mit neun von 16 Würfen aus dem Feld traf, steuerte zur ungewohnten Mittagszeit am nationalen Feiertag "Martin Luther King Day" zudem neun Assists und fünf Rebounds bei. Topscorer der Celtics, die mit je 22 Siegen und Niederlagen nun eine ausgeglichene Bilanz haben, war Jayson Tatum mit 27 Punkten.

Weniger erfreuliche Nachrichten gab es dagegen von Nationalspieler Maximilian Kleber. Der 29-jährige gebürtige Würzburger in Diensten der Dallas Mavericks verließ beim 104:102 gegen Oklahoma City Thunder im dritten Viertel humpelnd das Parkett und klagte über Schmerzen im linken Knie. Bis dahin hatte er in knapp 15 Minuten Spielzeit acht Punkte und drei Rebounds erzielt.

Mann des Tages war Sloweniens Ausnahmekönner Luka Doncic, der mit seinem 41. Triple-Double nun eines mehr auf dem Konto hat als der Rest des Mavericks-Teams zusammen.

(ele/kron/old/ako/dör/SID/dpa)