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US-Sport kompakt in NFL, NBA, NHL: Avalanche und Oilers weiter - Ein Deutscher sicher im NHL-Finale​

US-Sport kompakt : Avalanche und Oilers weiter - Ein Deutscher sicher im NHL-Finale

Während die meisten Europäer schlafen, geht es in den nordamerikanischen Profiligen hoch her. Was in der Nacht beim American Football, Basketball und Eishockey passiert ist.

Basketball: Heat erzwingen Spiel sieben gegen Boston

Auf dem Weg in die NBA-Finals haben die Miami Heat im Duell mit den Boston Celtics um Nationalspieler Daniel Theis ein Entscheidungsspiel erzwungen. Das Team um den mit 47 Punkten überragenden Jimmy Butler holte in Boston am Freitagabend ein 111:103 und glich in der Serie damit zum 3:3 aus. Die Entscheidung, wer gegen die Golden State Warriors um den NBA-Titel spielt, fällt nun am Sonntag (Ortszeit) in Miami.

„Mein Team hat einen so großen Glauben an mich, auch meine Trainer, die geben mir das Selbstvertrauen, einfach da raus zu gehen und Basketball zu spielen“, sagte Butler im US-Fernsehen, der zudem auf acht Vorlagen, neun Rebounds und vier geklaute Bälle kam. Bessere Werte hatte er nach Angaben des US-Senders ESPN noch nie in den Playoffs.

Bei den Celtics war Jayson Tatum mit 30 Punkten der beste Werfer. Theis kam nicht zum Einsatz. Obwohl die Celtics beim 97:94 weniger als fünf Minuten vor dem Ende wieder in Führung gingen, blieben die Heat im lauten TD Garden konzentriert und holten sich den Sieg. Für Miami wäre es die erste Final-Teilnahme seit der Niederlage gegen die Los Angeles Lakers vor zwei Jahren, die Celtics waren seit 2010 nicht mehr in den Finals. Gemeinsam mit den Lakers halten die Celtics mit bislang 17 Titeln in der NBA den Rekord.

Basketball: Lakers holen Bucks-Assistenten Ham als neuen Headcoach

Die Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James vertrauen einem Debütanten den Neustart nach einer desaströsen NBA-Saison an. Darvin Ham, bislang Assistenzcoach der Milwaukee Bucks, wird neuer Cheftrainer der Kalifornier und tritt damit seine erste Stelle als „Boss“ an. Wie ESPN berichtet, erhält der 48-Jährige einen Vier-Jahres-Vertrag.

Während die Lakers die Verpflichtung Hams noch nicht bestätigten, gratulierte James bereits bei Twitter. „Ich bin so verdammt gespannt. Willkommen, Coach DHam!“, schrieb der 37-Jährige. Bucks-Star Giannis Antetokounmpo, der mit Ham 2021 Meister geworden war, sagte bei ESPN: „Ich freue mich sehr für ihn. Es war auch verdammt nochmal Zeit, er verdient es mehr als jeder andere. Er passt zu ihnen.“

Ham, als Profi 2004 NBA-Champion mit den Detroit Pistons, bringt reichlich Erfahrung mit. Bereits von 2011 und 2013 hatte er als Assistenzcoach bei den Lakers gearbeitet, danach in gleicher Position bei den Atlanta Hawks (2013 bis 2018) und seitdem für die Bucks.

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Die Lakers hatten die laufenden Play-offs verpasst und sich danach von Headcoach Frank Vogel getrennt. Ham soll sich im Rennen um die Nachfolge in der engsten Auswahl gegen Terry Stotts, den langjährigen Coach der Portland Trail Blazers, und Adrian Griffin (Assistent bei den Toronto Raptors) durchgesetzt haben.

Eishockey: Avalanche wie Oilers in NHL-Playoffs weiter - Ein Deutscher im Finale

Ein deutscher Eishockey-Profi steht sicher in der Final-Serie um den Stanley Cup. Nach den Edmonton Oilers um ihren Star Leon Draisaitl schafften auch die Colorado Avalanche mit dem Augsburger Nico Sturm den Einzug ins Finale der Western Conference - wer dort gewinnt, spielt im Juni gegen das beste Team der Eastern Conference um die Meisterschaft in der National Hockey League.

Die Avalanche erzielten am Freitagabend (Ortszeit) Sekunden vor Schluss das Tor zum 3:2 gegen die St. Louis Blues und holten damit den notwendigen vierten Sieg in der Serie, die sie mit 4:2 gewannen. Sturm stand in der Partie nicht im Kader. Großen Anteil am Sieg in St. Louis hatte J.T. Compher, der das 1:1 und 2:2 für Colorado erzielte. Darren Helm erzielte 4,9 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die Mannschaft aus Denver. Dort steht am Dienstag (Ortszeit) das erste Duell mit den Oilers an, die sich in ihrer Serie gegen die Calgary Flames mit 4:1 durchgesetzt hatten.

(RP/SID/dpa)