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NFL verhängt weitere Strafen wegen Maskenverstößen: Insgesamt 1,75 Millionen Dollar

1,75 Millionen Dollar nach zwei Spieltagen : NFL bestraft weitere Trainer und Vereine wegen Maskenverstößen

Die nordamerikanische Football-Profiliga NFL greift weiter hart gegen Verstöße gegen die geltenden Hygieneregeln durch. Mehrere Trainer hatten keinen Mund-Nasen-Schutz getragen.

Die NFL hat zwei weitere Cheftrainer mit Strafen von je 100 000 US-Dollar belegt. Wie die Nachrichtenagentur AP und weitere Medien am Dienstag (Ortszeit) berichteten, wurden auch die Vereine von Jon Gruden (Las Vegas Raiders) und Sean Payton (New Orleans Saints) mit jeweils 250 000 US-Dollar bestraft.

Damit hat die NFL am zweiten Spieltag insgesamt Strafen in Höhe von 1,75 Millionen US-Dollar ausgesprochen, weil Cheftrainer während der Spiele nicht wie vorgeschrieben einen Mund-Nasen-Schutz trugen. Nach dem Saisonstart eine Woche zuvor hatte die Liga noch Verwarnungen ausgesprochen und die Clubs in einem Schreiben explizit dazu aufgefordert. „Wir müssen achtsam und diszipliniert bleiben“, hatte NFL-Chef Roger Goodell am Montag (Ortszeit) gesagt und damit erste Strafen gerechtfertigt, als es die Denver Broncos, San Francisco 49ers und Seattle Seahawks und ihre Cheftrainer traf.

Gruden und Payton standen sich dann beim Montagabendspiel der Las Vegas Raiders gegen die New Orleans Saints (34:24) gegenüber - ebenfalls mit unzureichendem Mund-Nasen-Schutz.

Bereits am Dienstag hatte die NFL mindestens drei Cheftrainer mit einer Strafe von je 100 000 US-Dollar belegt. Das hatten die Nachrichtenagentur AP und weitere Medien übereinstimmend berichtet. Demnach wurden Vic Fangio von den Denver Broncos, Kyle Shanahan von den San Francisco 49ers und Pete Carroll von den Seattle Seahawks bestraft, weil sie bei Partien an der Seitenlinie keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Ihre Vereine wurden zudem mit je 250 000 US-Dollar bestraft.

Der 57-jährige Gruden erklärte, bereits mit dem Coronavirus infiziert gewesen zu sein: „Ich versuche mein Bestes. Ich bin sensibilisiert und bitte um Entschuldigung, aber ich muss Spielzüge ansagen. Ich will in diesen Situationen kommunizieren.“

(eh/dpa)