1. Sport
  2. US-Sport
  3. NFL

NFL: Cam Newton positiv getestet - Probleme nehmen zu

Star-Quarterback Newton positiv : Corona-Probleme in der NFL nehmen zu

In der NFL muss das zweite Spiel wegen positiver Corona-Tests verlegt werden. Der bislang prominenteste Football-Profi ist betroffen. Die Zahlen der positiv getesteten Spieler bei einem anderen Team steigen deutlich.

Die Terminprobleme in der National Football League (NFL)NFLdurch die Coronavirus-Krise weiten sich aus. Als bislang prominentester Football-Profi wurde Star-Quarterback Cam Newton von den New England Patriots nach NFL-Angaben positiv auf das Coronavirus getestet. Da es auch bei den Kansas City Chiefs bei einem Spieler einen positiven Test gab, konnte die für Sonntag geplante Partie von Ex-Meister New England beim aktuellen Champion Kansas City Chiefs nicht wie geplant stattfinden. Die Partie soll nun am Montag oder Dienstag ausgetragen werden. Bis dahin sollen weitere Kontakte ausgewertet und zusätzliche Tests gemacht werden.

Die Verlegung ist bereits die zweite in dieser Saison. Auch das ebenfalls für Sonntag angesetzte Spiel zwischen den Tennessee Titans und den Pittsburgh Steelers wurde wegen mehrerer Corona-Fälle im Team der Titans verschoben. Die Partie ist nun für den 25. Oktober terminiert.

Die Zahl der inzwischen positiv getesteten Spieler und Team-Mitglieder bei den Titans stieg am Samstag einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge auf 18. Damit droht der NFL-Terminplan auch über den vierten Spieltag hinaus beeinflusst zu werden. Einem Medienbericht zufolge soll auch ein Spieler der New Orleans Saints positiv getestet worden sein, dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

In der NFL sind die Spieler und Trainer nicht abgeschottet, sondern leben normal in ihren Wohnungen und Häusern. Bei Spielen und in den Club-Gebäuden gelten Hygiene- und Gesundheitsvorschriften zum Schutz vor Auswirkungen der Pandemie. Bis Anfang Januar soll die reguläre Saison mit 16 Spielen pro Team beendet werden, der Super Bowl ist für den 7. Februar in Tampa geplant.

(eh/dpa)