NBA Harden mit historischer Leistung — Westbrook verpasst Rekord

Mit dem schnellsten Triple-Double in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA seit 61 Jahren verblüfft Russell Westbrook von Oklahoma City Thunder an Silvester. Doch ein anderer stiehlt im sogar noch die Show.

NBA: Die große Show von James Harden
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Die große Show von James Harden

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Foto: rtr, ew gma

Westbrook, Olympiasieger von 2012, hatte beim 114:88-Erfolg gegen die Los Angeles Clippers schon nach 19 Minuten zweistellige Werte für Punkte, Rebounds und Zuspiele erreicht und kam bei seinem 16. Triple-Double der laufenden Saison schließlich auf 17 Zähler, zwölf Rebounds und 14 Vorlagen.

Schneller als Westbrook war in dieser Statistik lediglich Jim Tucker (Syracuse) 1955 bereits nach 17 Minuten. Zuletzt war 1997 einem NBA-Spieler ein Triple-Double schon in der ersten Halbzeit gelungen.

Das Glanzlicht am letzten Spieltag des Jahres setzte allerdings James Harden von den Houston Rockets. Der 27-Jährige, ebenfalls beim Olympiasieg 2012 in London dabei, erzielte mit 53 Punkten beim 129:122-Sieg über die New York Knicks die beste Quote seiner Laufbahn und kam durch 16 Rebounds und 17 Vorlagen ebenfalls auf ein Triple-Double.

Nie zuvor hatte ein Spieler in der NBA mindestens 50 Punkte, 15 Rebounds und 15 Assists in einer Partie erreicht. "Wenn ich mir das anschaue, ist es unglaublich", sagte der 27 Jahre alte Olympiasieger von 2012. "Diese ganze Saison ist bislang unglaublich."

Wenig Grund zur Freude beim Jahreswechsel hatte der deutsche Nationalspieler Paul Zipser: Der frühere Münchner war bei der 96:116-Heimniederlage seiner Chicago Bulls gegen die Milwaukee Bucks nur Zuschauer.

Bereits tags zuvor war 2016 auch für Superstar Dirk Nowitzki unbefriedigend zu Ende gegangen. Von einer Grippe genesen stand der Würzburger zwar wieder für die Dallas Mavericks bei Vizemeister Golden State Warriors auf dem Parkett, mit seinen elf Zählern in 23 Minuten Einsatzzeit konnte er die 99:108-Niederlage der Texaner jedoch auch nicht verhindern.

Erfolgreicher war Dennis Schröder: Der Braunschweiger steuerte beim 105:98 der Atlanta Hawks 17 Punkte bei und ging mit seinem Team als Fünfter der Eastern Conference ins neue Jahr.

(sid)