1. Sport
  2. US-Sport
  3. NBA

NBA: Giannis Antetokounmpo nach Kopfnuss gegen Moritz Wagner für ein Spiel gesperrt

NBA-Star sorgt für Eklat : Milde Strafe für Antetokounmpo nach Kopfnuss gegen Wagner

Giannis Antetokounmpo hat in der NBA für mächtig Aufsehen gesrogt. Der MVP-Kandidat verpasste Nationalspieler Moritz Wagner eine Kopfnuss. Für seine Aktion kam er mit einer relativ milden Strafe davon.

Moritz Wagner und Giannis Antetokounmpo marschierten aufeinander zu. Der deutsche Nationalspieler und der griechische Superstar tauschten einige "freundliche" Worte aus, dann explodierte der "Greek Freak". Antetokounmpo rammte Wagner plötzlich seinen Schädel ins Gesicht - und die Glitzerliga NBA diskutierte den großen Aufreger kurz vor den Play-offs.

"Wenn ich die Uhr zurückdrehen und die Szene wiederholen könnte, würde ich es nicht mehr machen", sagte Antetokounmpo nach dem 126:113-Sieg der Milwaukee Bucks gegen die Washington Wizards reumütig und sprach von einer "fürchterlichen Aktion". Der 25 Jahre alte amtierende MVP, der wertvollste Spieler der Liga also, musste nach seiner unsportlichen Aktion schon im zweiten Viertel das Parkett verlassen.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Giannis headbutted Mo Wagner and got ejected 😳 <a href="https://t.co/vmRJuKqF5v">pic.twitter.com/vmRJuKqF5v</a></p>&mdash; ESPN (@espn) <a href="https://twitter.com/espn/status/1293368630089064449?ref_src=twsrc%5Etfw">August 12, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
Dieses Element enthält Daten von Twitter. Sie können die Einbettung solcher Inhalte auf unserer Datenschutzseite blockieren

"Wir sind alle Menschen und machen Fehler", sagte Antetokounmpo weiter. Er habe nichts gegen Wagner, ihm seien nach einer Reihe von harten Aktionen gegen ihn die Sicherungen durchgebrannt. Für das letzte Spiel der regulären Saison wurde der Grieche gesperrt, zum Start der Play-offs darf er jedoch wieder mitwirken.

Für die Wizards ist der Play-off-Traum dagegen schon geplatzt. Für die jungen Profis wie den Ex-Frankfurter Isaac Bonga (10 Punkte) und eben Wagner (6 Punkte) geht es aber weiter darum, den Vorgesetzten ihren sportlichen Wert mit Blick auf die kommende Saison aufzuzeigen. Entsprechend gehen sie zur Sache, wie Wagner in den Aktionen vor der nun vieldiskutierten Szene. "Ich will ihn natürlich aus dem Spiel haben. Ich versuche nicht absichtlich, ihm unter die Haut zu gehen", sagte der 23-Jährige, der großen Respekt vor den Qualitäten des Kontrahenten hat: "Ich versuche nur, hart zu spielen, mir den Arsch aufzureißen, ehrlich."

(sid/old)