NBA-Finals 2018: NBA-Superstar LeBron James hat mit gebrochener Hand gespielt

Verlorenes NBA-Finale : Clevelands LeBron James hat mit gebrochener Hand gespielt

Basketball-Superstar LeBron James hat seine Zukunft bei den Cleveland Cavaliers offen gelassen. Nach der Final-Niederlage gegen die Golden State Warriors will er zunächst mit seiner Familie sprechen. Auf dem Spielfeld stand er zuletzt trotz einer Verletzung.

Superstar LeBron James von Vizemeister Cleveland Cavaliers hat die letzten drei Spiele des NBA-Finales mit gebrochener rechter Hand absolviert. Das sagte der 33-Jährige nach der entscheidenden 85:108-Niederlage gegen den alten und neuen Champion Golden State Warriors. James hatte sich die Verletzung bei einem Wutausbruch direkt nach dem Auftaktspiel der best-of-seven-Serie zugezogen, die Cleveland 0:4 verlor.

"Meine Emotionen sind mit mir durchgegangen. Ich habe in den letzten drei Partien mit gebrochener Hand gespielt", sagte James am Freitag. Er habe nach der bitteren Pleite im ersten Duell in Oakland (114:124 n.V.) "aus vielen Gründen" gegen eine Schreibtafel geschlagen.

"Ich wusste, wie wichtig dieses Auswärtsspiel war, was ein Sieg für uns bedeutet hätte", sagte James. "Eine solche Gelegenheit, bei Golden State zu gewinnen, bekommt man eigentlich nicht." James trug seitdem eine Schiene, wenn er nicht trainierte oder in der Öffentlichkeit zu sehen war.

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James beendete das Finale mit einem Schnitt von 34 Punkten, zehn Assists und 8,5 Rebounds.

Ob der dreimalige NBA-Champion in Cleveland bleibt, ist offen. „Ich habe derzeit noch keine Ahnung. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Ich werde mich mit meiner Familie zusammensetzen und beraten. Sie ist ein wichtiger Teil, wenn es um meine Karriere geht und das wird sie auch weiterhin sein“, sagte James.

Der 33-Jährige hat eine Option auf eine Verlängerung des Vertrags mit den Cavaliers um ein weiteres Jahr. Ein Verbleib beim Vizemeister gilt allerdings als nicht wahrscheinlich. James spielte von 2003 bis 2010 sowie seit 2014 in Cleveland. 2016 führte er das Team zur ersten NBA-Meisterschaft.

(SID)