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NBA: Corona-Verwirrung um Kevin Durant

Gesperrt, gespielt, ausgeschlossen : Corona-Verwirrung um NBA-Star Kevin Durant

Kevin Durant durfte gegen die Toronto Raptors zunächst nicht spielen. Eine Person aus seinem Umfeld soll positiv auf Corona getestet worden sein. Der Superstar der Brooklyn Nets spielte dann doch 19 Minuten, bevor er ganz aus dem Spiel genommen wurde.

Basketball-Superstar Kevin Durant von den Brooklyn Nets hat unfreiwillig Verwirrung in der nordamerikanischen Profi-Liga NBA ausgelöst. Durant musste die Partie gegen die Toronto Raptors (117:123) am Freitag (Ortszeit) gleich zwei Mal verlassen.

Zunächst stand der 32-Jährige wie gewohnt in der Startformation der Nets. Doch kurzfristig musste Durant in seinem 867. NBA-Spiel erstmals zu Spielbeginn auf der Bank Platz nehmen - wegen des Covid-19-Protokolls der Liga. Dann durfte der aktuell zweitbeste Scorer der Liga doch rund 19 Minuten mitwirken, verbuchte acht Punkte, sechs Rebounds, fünf Assists - nur um im dritten Viertel wieder von der Liga aus dem Spiel genommen zu werden.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Free me</p>&mdash; Kevin Durant (@KDTrey5) <a href="https://twitter.com/KDTrey5/status/1357885018169868288?ref_src=twsrc%5Etfw">February 6, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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„Es ist hart, Kevin Durant zweimal in einer Nacht zu verlieren“, sagte Nets-Trainer Steve Nash nach dem dritten Viertel. Auch Durant meldete sich noch während des Spiels auf Twitter: „Free me“ („Lasst mich frei“), schrieb er kurz und knapp.

Wie die NBA in einem Statement mitteilte, wurde eine Person, mit der Durant vor dem Spiel Kontakt hatte, positiv auf das Coronavirus getestet. Zu Spielbeginn sei das Testergebnis noch unklar gewesen. Kevin Durant sei innerhalb der letzten 24 Stunden drei Mal negativ getestet worden, wurde in dem Statement betont. Dennoch ist offen, wie lange er den Nets nun nicht zur Verfügung steht. Durant hatte bereits im Januar mehrere Spiele verpasst, weil er Kontaktperson einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person war.

(old/dpa)