Nach Not-OP wegen Hirnblutung Ex-NBA-Chef Stern weiter „In kritischem Zustand“

Köln · Die Sorge um Ex-NBA-Chef David Stern ist nach wie vor groß. Der 77-Jährige befinde nach seiner Not-OP wegen einer Hirnblutung weiter in einem „kritischen Zustand“, wie die US-Basketballliga mitteilte.

 Ex-NBA-Chef David Stern.

Ex-NBA-Chef David Stern.

Foto: AP/Tony Gutierrez

Die Gesundheit des langjährigen Commissioners der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA, David Stern, hängt weiter am seidenen Faden. Wie die NBA am Dienstag mitteilte, befindet sich der 77-Jährige fünf Tage nach seiner Notoperation wegen einer Hirnblutung weiter "in kritischem Zustand". Nähere Angaben machte die Liga nicht.

Stern, der von 1984 bis 2014 die Geschicke der NBA geleitet hatte, befand sich am vergangenen Donnerstagmittag in einem New Yorker Restaurant, als er eine Hirnblutung erlitt. Der 77-Jährige wurde von einem Rettungswagen ins Mount Sinai West Krankenhaus gebracht und wurde umgehend operiert.

David Stern war maßgeblich am Aufstieg der NBA zu einer großen Profiliga in den USA beteiligt. In seiner Ära stiegen die Fernseheinnahmen um das 40-Fache, die Durchschnittsgehälter der Spieler von 250.000 Dollar im Jahr 1984 auf mehr als fünf Millionen Dollar am Ende seiner Amtszeit. 2014 wurde Stern in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.

(lt/sid)