Basketball: NBA-Play-offs ohne deutsche Beteiligung

Theis verletzt, Schröder raus: NBA-Play-offs ohne deutsche Beteiligung

Die Minnesota Timberwolves haben sich mit einem Sieg am letzten Vorrundenspieltag zum ersten Mal seit 2004 wieder für die Play-offs in der nordamerikanischen NBA qualifiziert. Damit ist die Meisterschaftsrunde nun komplett.

Die Timberwolves besiegten am Mittwoch (Ortszeit) die Denver Nuggets mit 112:106 (62:54) und sicherten sich dadurch den letzten Playoff-Platz in der Western Conference. Jimmy Butler (31 Punkte) und Karl Anthony-Towns (26 Punkte/14 Rebounds) waren die Leistungsträger bei Minnesotas Heimsieg.

Timberwolves treffen auf Rockets

In der ersten Playoff-Runde treffen die Timberwolves in der Western Conference auf die Houston Rockets um das Star-Duo James Harden und Chris Paul. Die Rockets haben sich mit 65 Siegen und 17 Niederlagen die beste Bilanz der regulären Saison eingefahren.

Neben den Rockets zählt auch Titelverteidiger Golden State Warriors zum engen Favoritenkreis auf die Meisterschaft. Das Team um die Superstars Stephen Curry und Kevin Durant geht als Zweitplatzierte in die Endrunde und trifft dort zunächst auf die San Antonio Spurs.

Dritter im Westen sind die Portland Trail Blazers. Sie treffen damit auf den Sechsten, die New Orleans Pelicans. Das vierte Duell im Westen bestreiten die Oklahoma City Thunder und die Utah Jazz.

Celtics ohne Theis in den Play-offs

Die Boston Celtics haben ohne den verletzten Daniel Theis ihr letztes Vorrundenspiel gegen die Brooklyn Nets mit 110:97 (53:43) gewonnen und gehen im Osten somit als zweitplatzierte in die Meisterschaftsrunde. Dort treffen die Celtics in der ersten Runde auf die Milwaukee Bucks.

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Den ersten Platz im Osten haben sich die Toronto Raptors gesichert. Sie treten damit gegen die achtplatzierten Washington Wizards an.

Eine der großen Überraschungen der regulären Saison waren die Philadelphia 76er. Im vergangenen Jahr gewannen die Sixers gerade einmal 28 Spiele. In diesem Jahr gehen sie mit 52 Siegen als drittplatzierte in die Play-offs und treffen dort auf die Miami Heat.

Die Cleveland Cavaliers, in den vergangenen drei Jahren jeweils in den Finals, müssen sich nach einer turbulenten Saison mit Rang vier im Osten begnügen. Sie bestreiten ihr Erstrunden-Duell gegen die Indiana Pacers.

Keine Deutschen in den Play-offs

Durch die Verletzung von Daniel Theis werden die NBA-Play-offs in diesem Jahr wohl ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Die Dallas Mavericks um Superstar Dirk Nowitzki und Maxi Kleber ist ebenso weit von der Endrunde entfernt wie Dennis Schröder und die Atlanta Hawks. Mit nur 24 Siegen landeten die Hawks auf dem letzten Platz in der Eastern Conference.

Nur drei Siege mehr heimsten die Chicago Bulls um Paul Zipser ein. Auch das reicht nicht für einen Play-off-Platz.

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(lt/dpa)