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Basketball: Das sind die möglichen Hauptdarsteller der NBA-Play-offs

Ohne LeBron James : Das sind die möglichen Hauptdarsteller der NBA-Play-offs

Der bekannteste Spieler der Liga ist nicht dabei, wenn am Wochenende die Play-offs in der NBA beginnen: LeBron James und die Los Angeles Lakers sind nicht qualifiziert. Kandidaten, die an seiner Stelle eine Hauptrolle in der heißen Phase einnehmen können, gibt es aber viele.

LeBron James ist nicht dabei. Wenn die wichtigste Phase der NBA-Saison am Samstag (19 Uhr MESZ) mit dem Duell der Dallas Mavericks und der Utah Jazz beginnt, schaut der wichtigste Spieler in der besten Basketball-Liga der Welt, wenn überhaupt, nur am Fernseher zu. Denn die Los Angeles Lakers haben die Qualifikation nach einer enttäuschenden Saison verpasst. Hier einige der Kandidaten, die anstelle des 37-Jährigen eine Hauptrolle in den Play-offs spielen könnten.

Stephen Curry: Zwei Jahre lang fehlten die Golden State Warriors in den Play-offs, nun ist das Team, das von 2015 und 2019 fünfmal in Serie in den Finals stand und den Titel in dieser Zeit dreimal holte, wieder dabei. Sollte es zum insgesamt siebten Titel für die Warriors reichen, dann weil der zuletzt wegen einer Fußverletzung noch fehlende beste Drei-Punkte-Werfer der NBA-Geschichte wieder gesund ist und Topleistung abliefert. Curry gab sich optimistisch, bald eingreifen zu können.

Kevin Durant und Kyrie Irving: Bis Dienstagabend war nicht mal klar, ob die Nets in den Play-offs dabei sind. Das zu Saisonbeginn unschlagbar scheinende Superstar-Trio aus Kevin Durant, Kyrie Irving und James Harden spielte kaum zusammen – Durant war verletzt, Irving ist nicht gegen Corona geimpft und Harden ging überraschend zum Ende der Wechselfrist nach Philadelphia. Wegen der überragenden Qualität von Durant und Irving zählen die Nets trotz Rang sieben in der Hauptrunde aber trotzdem zu den Titelkandidaten.

Giannis Antetokounmpo: Der Grieche hat bei seinem ersten Titel in der vergangenen Saison bewiesen, dass er an einem guten Tag überhaupt nicht und an einem schlechten nur schwer aufzuhalten ist. Wenn die Bucks bis Juni und den Finals wieder eine Hauptrolle spielen, dann liegt das zu einem sehr großen Teil an dem 27 Jahre alten Spaßvogel.

Joel Embiid: Der große Kerl bei den Philadelphia 76ers bekommt selbst in den vielen Sportsendungen der USA oft nicht die Aufmerksamkeit, die seine Qualität verdient hätte. Mit 30,6 Punkten hatte er im Schnitt mehr je Partie als jeder andere Spieler in der NBA-Hauptrunde. Seit einigen Wochen hat Embiid mit Harden zudem einen neuen Partner an seiner Seite. In Philadelphia träumen die Fans.

Luka Doncic: Ob der Slowene schon gegen Utah am Samstag auflaufen kann, ist wegen einer Wadenverletzung unklar. Je früher er dabei ist, desto größer sind die Chancen der Mavericks auf ein Überstehen der ersten Play-off-Runde – etwas, was das Team seit der Meisterschaft mit Dirk Nowitzki 2011 nicht mehr geschafft hat.

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Nikola Jokic: Der wertvollste Spieler der vergangenen Hauptrunde hat erneut eine ganz starke Saison gespielt und die Nuggets gefühlt nahezu im Alleingang auf einen Play-off-Platz geführt. Sollte das Team aus Denver sich in der ersten Runde gegen die Warriors durchsetzen, dann wegen Jokic.

Chris Paul: Paul ist unbestritten einer der besten Spieler, der je in der NBA aufgelaufen ist. Seine Qualitäten und Erfahrung als Spielmacher sind herausragend, der Mann für die spektakulären Szenen aber war er auch wegen seiner Größe von nur 1,82 Metern nie. Sollte es nach der Final-Niederlage mit den Phoenix Suns vor einem Jahr mit diesem Anlauf zu seiner ersten Meisterschaft reichen, dann sicher, weil er als Dirigent des Teams eine Hauptrolle übernommen und ausgefüllt hat.

(lonn/dpa)