Wimbledon 2019: Platzbeschädigung - Serena Williams muss Strafe zahlen

Platzbeschädigung in Wimbledon : Serena Williams muss 10.000 Dollar Strafe zahlen

Beim Traditionsturnier in Wimbledon werden für Verfehlungen der Spieler Geldstrafen verhängt. Wer nicht vorwiegend in weißer Kleidung spielt, muss zahlen. Aber auch, wer sich nach einer Niederlage wünscht, eine Bombe würde explodieren. Auch Serena Williams muss zahlen.

3000 Dollar Strafe für Bomben-Wünsche in Wimbledon, 10.000 Dollar für eine Platzbeschädigung mit dem Tennisschläger: Beim Grand-Slam-Turnier in London sind bemerkenswerte Geldstrafen verhängt worden. Während die siebenmalige Siegerin Serena Williams aus den USA für ihre tatkräftige Rasen-Aktion im Training kurz vor dem Turnierstart mit umgerechnet gut 9000 Euro Geldstrafe belegt wurde, muss Fabio Fognini für seinen verbalen Aussetzer während des Turniers knapp 2700 Euro zahlen. Der 32-Jährige hatte bei seiner Drittrunden-Niederlage auf einem Außenplatz gesagt, auf der Tennis-Anlage solle eine Bombe explodieren (hier finden Sie den Spielplan und alle weiteren Infos zu Wimbledon 2019).

Später erklärte der Italiener, der verbale Aussetzer sei in der Hitze des Gefechts passiert. Er sei unzufrieden mit seinem Spiel und den Bedingungen auf Platz 14 gewesen, meinte er. „Wenn ich jemanden angegriffen habe, entschuldige ich mich“, sagte Fognini. Der an Position zwölf gesetzte Italiener hatte in drei Sätzen gegen Tennys Sandgren aus den USA verloren. Serena Williams steht in Wimbledon im Viertelfinale und trifft an diesem Dienstag in einem US-Duell auf Alison Riske.

(rent/dpa)
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